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Motorradfahrer auf A4 von einem Pkw angefahren und dann von einem anderen überrollt – 35-Jähriger tot

Ein Motorradfahrer ist auf der A4 bei Eschweiler von zwei Autos angefahren und überrollt worden. Der 35-Jährige sei trotz Maßnahmen zur Wiederbelebung am Unfallort gestorben, erklärte die Polizei am Samstag.

Demnach war das Motorrad in der Nacht zum Samstag zunächst von einem Auto erfasst worden. Der Wagen mit einem 24-Jährigen am Steuer sei auf das Motorrad aufgefahren, hieß es. Durch den Zusammenstoß sei der 35-Jährige gestürzt und auf dem zweiten Überholstreifen liegen geblieben. Ein nachfolgendes Auto soll den Motorradfahrer dann überrollt haben.

Die beiden Insassen, ein 53-Jähriger am Steuer und eine 49 Jahre alte Beifahrerin, erlitten wie auch der Fahrer des ersten Wagens einen Schock.

Die Polizei sicherte Spuren vor Ort und stellte die Mobiltelefone der beiden Autofahrer als mögliche Beweismittel sicher. Die Autobahn in Richtung Aachen blieb in der Nacht gesperrt. (dpa)

6 Antworten auf “Motorradfahrer auf A4 von einem Pkw angefahren und dann von einem anderen überrollt – 35-Jähriger tot”

  1. 9102Anoroc

    Eine sehr traurige Geschichte , mein Beileid den Angehörigen.

    Es ist Zufall dass wir hier auch das Thema der Beleuchtung in der Nacht, von Autobahnen diskutiert haben.
    Bei solchen Ereignissen stellt man sich natürlich die Frage, ob das Motorrad hinten ausreichend beleuchtet gewesen ist.
    Und zugeben muss man natürlich auch ,das es vermutlich nicht passiert wäre, mit einer guten Autobahnbeleuchtung.

    Wobei es natürlich auch andere Gründe haben kann, weshalb das erste Fahrzeug den Motorradfahrer übersehen hat.

    Das bei uns in Belgien schon einige Leben gerettet wurden durch unsere Autobahnbeleuchtung daran besteht kein Zweifel .
    Ob dadurch bei uns jedoch manchmal auch Nachlässigkeit bei Defekten der Beleuchtung am Fahrzeug erkannt wurde, oder beim verlassene vom Parkplatz, manche Leute vergessen haben die Beleuchtung vom Fahrzeug einzuschalten, habe ich auch nicht nur einmal gesehen.

    Bei der Frage ob man nachts bei uns also überall die Beleuchtung Anlassen sollte? , kann man eigentlich nach so einer traurigen Geschichte wieder sagen – für die totale Sicherheit ja –
    -Auch wenn Menschen leben schützen Geld kostet .
    -Um das Leben unserer Politiker zu schützen, werden schließlich auch Unsummen ausgegeben .
    – der Vorteil bei uns ist ja, dass alles schon fertig ist, inklusive SED oder LED Beleuchtung.
    Wie es mit dem Stromverbrauch aussieht wenn bei Dunkelheit alle Lampen auf der Autobahn eingeschaltet werden ist mir nicht bekannt, spielt aber sicherlich auch politisch eine Rolle, wie in Zukunft damit umgegangen wird.

      • 9102Anoroc

        @ – eifelpendler 10:33

        Meine Idee, aufgrund ihres Kommentars mag jetzt etwas verrückt erscheinen , aber , da die Strecke Battice – St.Vith nicht zu den am meisten befahrenen Strecken in der Nacht gehört, aber trotzdem eine gefährliche Strecke ist, aufgrund der prozentual gesehen steilen Berge , ist die Beleuchtung der Autobahn wie wir sie kennen möglicherweise bei nachträglicher Installation zu kostspielig.
        Wahrscheinlich werden in Zukunft Drohnen viel günstiger hergestellt werden können als zum jetzigen Zeitpunkt.
        Wer weiß ob es nicht sogar günstiger sein wird in Zukunft auf wenig befahrenen Streckenabschnitten , Drohnen die Fahrbahn von oben besser ausleuchten zu lassen, dort wo sich die Fahrzeuge befinden.

        UPS, 😳jetzt wird mir wohl @- Dax in den Rücken schießen und den Energieverbrauch einer Drohne präsentieren.
        War ja auch nur eine Idee, wer weiß wie die Zukunft aussieht.

        Soweit ich weiß haben die Russen vor einigen Jahren versucht durch einen auseinanderfaltbaren Spiegel- (ähnlichem Material?) In der Schwerelosigkeit das Licht des Mondes einzufangen, mit dem Ziel, Teile Russlands nachts damit zu beleuchten.
        Dumm war die Idee ja nicht, aber
        beim auseinanderfalten war etwas schief gelaufen.
        Ob das Teil jetzt als Weltraum Schrott durch die Gegend schwebt, oder auf den Erdball zurückgeknallt zurückgeholt werden konnte ist mir nicht bekannt.🤷‍♂️

  2. Peter Müller

    Ein tragischer Unfall unter vielen. Das Rechtfertigt noch lange nicht so eine Verschwendung von Energie. In Deutschland fahren viele in der Nacht, weil weniger Verkehr ist und sie schneller fahren kônnen, was natürlich auch gefâhrlicher ist. Das Geld sollte man besser in die Verkehrssicherheit in den Städten investieren. Autobahnen sind im Grunde sehr sicher, nur man sollte auch seine Geschwindigkeit anpassen.

  3. 9102Anoroc

    @ – Weiter träumen 6:19

    Wenn Sie Schwierigkeiten beim Lesen haben, oder nur bis zu einer gewissen Stelle lesen , werden Sie nach wiederholten aufmerksamen lesen merken ,dass Ihr Kommentar völlig überflüssig ist.
    ‐————————————————–
    @ – Peter Müller 9:47

    Schon richtig was sie schreiben, mit dem schneller fahren können bzw dürfen .
    Vernünftige Politiker versuchen doch seit Jahrzehnten in Deutschland eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen durchzusetzen.
    Ich glaube noch nicht mal dass die meisten Deutschen damit ein Problem hätten.
    Die Autoindustrie hat aber mehr zu sagen als der Kunde und manche Politiker.
    Bei der Waffenindustrie ist es das gleiche Trauerspiel.

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