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„Montagsspaziergänge“ gegen Corona-Maßnahmen in der Städteregion Aachen

Foto: Shutterstock

Am gestrigen Montag, 31. Januar 2022, gab es in einigen Städten und Gemeinden der Städteregion Aachen wieder Aktionen als Protest gegen die aktuelle Corona-Politik der Landes- und Bundesregierung. Das war der Fall in Aachen, Baesweiler, Simmerath und Roetgen.

In Aachen wurde der „Montagsspaziergang“ im Vorfeld als Versammlung angemeldet. Kurz nach Beginn erklärte der Versammlungsleiter jedoch die Versammlung jedoch bereits für beendet. Die 120 am Aachener Markt befindlichen Personen bewegten sich daraufhin in Gruppen durch die Innenstadt. Im Bereich der Krämerstraße wurden sie von der Polizei angetroffen – der größte Teil der Personen trug keinen vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz.

Die von den Teilnehmern als „Spaziergang“ beschriebene Aktion wurde von der Polizei als nicht angemeldete Versammlung eingestuft. Ein Versammlungsleiter konnte nicht festgestellt werden. Die Versammlung wurde von der Polizei für beendet erklärt.

Ein Schild mit dem Schriftzug „Recht statt Willkür“ ist bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen zu sehen. So wie hier in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt fanden am Montag auch in der Städteregion Aachen als „Spaziergänge“ getarnte Aktionen gegen die Corona-Maßnahmen statt. Foto: Heiko Rebsch/dpa-Zentralbild/dpa

In Abstimmung mit dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen nahm die Polizei zur Durchführung von Ordnungswidrigkeitsverfahren Identitätsfeststellungen vor. Die Teilnehmer wurden danach aufgefordert, den Bereich zu verlassen.

In Simmerath und Roetgen nahmen insgesamt rund 40 Personen an den „Montagsspaziergängen“ teil. Beide Versammlungen waren im Vorfeld nicht angemeldet worden und wurden von der Polizei aufgelöst.

Ein Zusammentreffen von sieben Personen in Baesweiler wurde nach Absprache mit der Polizei als Versammlung erklärt – ein Versammlungsleiter wurde benannt. Diese Versammlung verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Insgesamt wurden am Montag sechs Strafanzeigen gefertigt – unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und wegen Beleidigung. Es wurden 42 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Maskentragepflicht gefertigt. Eine Person wurde in Aachen zur Durchsetzung eines Platzverweises in Gewahrsam genommen.

8 Antworten auf “„Montagsspaziergänge“ gegen Corona-Maßnahmen in der Städteregion Aachen”

  1. Peter Müller

    Lachhaft was hier verbreitet wird. Immer nur ein Paar Hunderte . Systematisch werden alle Beiträge, Demos und Kundgebungen die gegen die Impfpflicht die auf der ganzen Welt stattfinden nicht im TV gezeigt oder auf You – Tube und andere Plattformen gelöscht. Aber glaubt weiter an die Leute die euch Honig und Milch versprechen, wenn ihr euch alle impfen lasst. Und wenn ihr einmal registriert seit ist Schluss mit lustig. Der Staat hat Einsicht auf deine Gesundheit , dein Vermögen, und bald wird das Bargeld abgeschafft. Ich höre euch jetzt schon jammern. Bis 2030 ist das alles umgestzt, laut Büssel.

    • Johann Samenschleuder

      Lieber Peter, haste schon mal dein Blut, Urin oder Stuhl vorsorglich von diesen Laboren untersuchen lassen? Dann haben die sowieso schonalle die Daten und Werte.
      Brauchste dich garnicht impfen oder testen zu lassen.
      Du bist schon lange registriert und verloren.
      Da hilft vermutlich nur noch auswandern oder ein Aluhut🤩

  2. Friedrich Meier

    Was ist eigentlich aus den „Spaziergängern“ aus Sankt Vith damals geworden?
    Prokurator Andrea Tilgenkamp wollte das doch verfolgen und Strafen verhängen.
    Hat irgendjemand zahlen müssen und wenn ja, wieviel?

  3. Ganz ehrlich. Gebt ihnen die Freiheit bei Corona nicht behandelt zu werden, nicht ins Krankenhaus aufgenommen zu werden und nicht auf der Intensivstation beatmet zu werden. Aber dieses Recht wollen sie behalten. Da fragt man sich wo da mit zweierlei Maß nach Freiheit gemessen wird.

  4. Peter Müller

    Der Märchenerzâhler.
    Lauterbach würde Kimmich persönlich impfen
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (58) würde Fußballstar Joshua Kimmich persönlich gegen das Coronavirus impfen. „Ich biete ihm an, dass ich ihn selbst impfe und über alle Risiken aufkläre. Die sind bei einer Nichtimpfung deutlich höher“, sagte Lauterbach der Zeitschrift „Bunte“. Der FC-Bayern-Spieler Kimmich (26) hatte lange Bedenken, sich impfen zu lassen – nach einer Corona-Infektion kündigte er im Dezember aber an, sich impfen lassen zu wollen. „Das ist großartig, ich habe ihn nie verurteilt. Der Körper ist sein Kapital, da hatte er Ängste“, sagte der SPD-Politiker. Kimmich hatte in einem ZDF-Interview erklärt: „Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen.“

    Er selbst habe auch Freunde und Familie geimpft – „allen voran meine Tochter, weil sie das wollte“, erzählte Lauterbach. Der für ihn persönlich berührendste Moment sei aber gewesen, als seine 86 Jahre alte Mutter geimpft worden sei. „Sie kommt aus einer Generation, die Impfen für einen Segen hält und noch Krankheiten wie Kinderlähmung kannte.“

  5. Nichts gegen Impfgegner, aber wenn diese mit gefälschten Impfpässen rumlaufen ist es eine Sauerei, wegen denen muss man in Geschäften den Impfpass zeigen ist ok aber dann wollen sie auch noch den Personalausweis sehen hier hört es auf nicht nur das die Daten verkauft werden sondern immer gespeichert. Sage nur heute sind es Impfpässe morgen Dokumente dann Geldscheine, danach gibt es nur noch Plastikgeld dann ist jeder Gläsern

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