Nachrichten

Rechtspopulist Wilders streicht geplante „Islam-Safari“ in Molenbeek

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders (links) spricht am 03.11.2017 in Brüssel auf einer Pressekonferenz anlässlich eines Treffens mit dem belgischen Politiker Filip Dewinter vom Vlaams Belang (rechts). Foto: Laurie Dieffembacq/BELGA/dpa

AKTUALISIERUNG – Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders hat seine ursprünglich geplante „Islam-Safari“ in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek abgesagt, aber zu Demonstrationen aufgerufen.

Wilders und der belgische Politiker Filip Dewinter (Vlaams Belang) führten am Freitag in Brüssel Sicherheitsgründe für Wilders gestrichenen Besuch an, nachdem die Gemeinde Molenbeek und auch die Stadt Brüssel das Vorhaben am Donnerstag untersagt hatten.

Eine Frau mit Kopftuch läuft durch eine Geschäftsstraße in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek. Foto: Stephanie Lecocq/EPA/dpa

Als Grund für die Verbote war die Gefahr einer schweren Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung angeführt worden. Gemeinsam mit der Polizei würden alle Maßnahmen ergriffen, um jegliche Art von Provokation zu verhindern, hatte die Bürgermeisterin von Molenbeek, Françoise Schepmans, erklärt.

Wilders, einer der bekanntesten Islamgegner Europas, kündigte an, Massendemonstrationen gegen die „Islamisierung“ in Belgien und den Niederlanden organisieren zu wollen. Molenbeek ist als Hochburg und Rückzugsort radikaler Islamisten bekannt. Dort hatten einige der mutmaßlichen Attentäter von Paris und Brüssel Unterschlupf gefunden. (dpa)

10 Antworten auf “Rechtspopulist Wilders streicht geplante „Islam-Safari“ in Molenbeek”

  1. systray0

    Vermutlich möchte der Herr Wilders sich dort radikalisieren lassen. Doch nicht?
    Hmm.. vermutlich ist das schon geschehen, auch wenn diese „Radikalisierung“ nicht in Richtung Islam ging.

  2. Ekel Alfred

    Belgien als FREIE Demokratie müsste den Besuch von Wilders und Dewinter zulassen….was spricht dagegen?….der katalanische Ex-Präsident Carles Puigdemont besucht doch auch Bruxelles….

    • @ EifelEr

      Sie scheinen das Prinzip noch nicht verstanden zu haben. Untereinander meucheln die sich nur zuhause. Weit weg von den Wurzeln halten die gegen den Rest der Welt zusammen.
      Es hilft nicht eine Mauer um den Sumpf zu ziehen, wenn man das Land urbar machen will muss man die Sümpfe trocken legen. Wir sollten diese „Gedankengut“ nicht für weitere Generationen fortschreiben sondern bekämpfen. Gegen Dummheit und Fanatismus hilft nur Bildung und Arbeit.

        • @ nmm

          Auch die Terroristen der RAF und der Brigade Rosso waren in der Mehrzahl Studenten und Intellektuelle.
          Trotzdem wage ich zu behaupten das die Wahrscheinlichkeit das einer der einen vernünftigen Schulabschluss und die Aussicht auf Arbeit und Fortkommen hat weniger dazu tendiert Bomben zu bauen.

  3. Alfons Van Compernolle

    Diese beiden Herren, kann man auch als „geistige“ Brandstifter bezeichnen. Wenn es nach diesen Herren gehen wuerde, dann wuerde die krankhaften Himmlerschen Ideen eine neue Flaemische / Hollaendische Variante bekommen ! Ein neues Flaemisch-Niederlaendisches Volkslied wird an allen Ecken erklingen, dass doch sehr viel Aehnlichkeit mit dem “ Horst Wesel Lied “ und dem damaligen Volksschlager “ Deutschland erwache aus Deinem boesen Traum “ hat !!!! Und alle Hollaender und Flamen haben ploetzlich eine rechte „Armfraktur“ erlitten , weshalb sie Tag ein ,Tag aus fuer unbestimmte Zeit mit weit ausgestreckten / erhobenen Arm, wie im Streckverband, durch die Lande laufen muessen. Wollt ihr das, wollt ihr einen solchen „Neo-Nazismus ??????????
    Ich wuenschte mir Trump wuerde diese und noch so ein paar andere netten Zeitgenossen einladen um gemeinsam mit Hilfe der NASA eine ausgibige „Planetenreise“ zum Mars machen.
    Hinflug garantiert , ein Rueckflug nur gegen Vorlage eines Schengenvisums vom Mann im Mond!

  4. Abendland

    mit dem wort safari verbindet man auch die lust, auf wilde tiere zu schiessen, die man sich dann als trophäe präsentativ an die stubenwand hängt.

    da die meisten islamisten in den moscheen, in gefängnissen oder noch in syrien sind, lief wenig potentielles wild in den strassen von molenbeek umher. da hätte ich auch eine safari abgelehnt, wenn nix vor die flinte kommt.

    aber wo hängt man sich einen ausgestopften islamisten in der wohnung hin?
    toilette? nee, da ist schon genug sch….
    in den flur? nee, dann kommen noch mehr zeugen jehovas, um den wahren anti-christen zu sehen.
    in den keller? ja, denn viele islamisten sind tief gesunken.
    oder ich lass den typ einfach in einer kiste auf dem speicher. da gehört der alte pröhl auch wirklich hin.

    • Alfons Van Compernolle

      Man koennte diese IS Typen auch mit dem Baggerschiff uebers Mittelmeer abschieben!
      Eine Klappschutte waere auch hilfreich !! Nein, mal im ernst, wohin mit diesen charakterlosen IS.-Terroristen ???? Meine Antwort: “ Lebenslang Haft und in den alten Bergwerken 7 Tage pro Wiche
      10 Stunden Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit“ !! Wer Schiessen kann, kann auch Arbeiten !

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern