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Zwei illegale Mülldeponien, illegale „Grenzüberquerer“ und volltrunkene Jugendliche: Es drohen hohe Geldstrafen

Mehrere Vorfälle meldet die Polizeizone Weser-Göhl in ihrem Bericht von Freitag, 3. April. Dabei geht es um zwei illegale Mülldeponien, zwei Personen, die schon zum dritten Mal dabei erwischt wurden, wie sie die Grenze nach Deutschland überqueren wollen, und eine Gruppe volltrunkener Jugendlicher. Es drohen laut Polizei hohe Geldstrafen.

– Illegale Mülldeponie in der Congogasse in Eupen am Mittwoch, 01.04.2020: Der Verursacher wird von Passanten beobachtet, wie er Bauschutt in der Gasse ablädt. Es wird ein Protokoll zu seinen Lasten erstellt.

– Illegale Mülldeponie in Kelmis, Heidkopf, am Donnerstag, 02.04.2020, gegen 19.55 Uhr: Spaziergänger melden den Sperrmüll, der entlang des Waldweges abgelegt wurde.

– Mehrere Verstöße gegen die föderalen Maßnahmen im Sachen COVID-19:

Ein Dienstfahrzeug der Polizeizone Weser-Göhl im Einsatz. Foto: OD

Am Donnerstag, 02.04.2020, um 14.56 Uhr werden in Hergenrath, Aachener Straße, zwei Personen kontrolliert, die die Grenze in Richtung Deutschland passieren wollen. Da es sich bereits um die dritte Protokollierung dieser beiden Personen in gleicher Sache handelt, wird die Staatsanwaltschaft kontaktiert. Beide Personen werden festgenommen und durch die Polizei vernommen. Ihnen drohen erhebliche Strafen.

Am Donnerstag, 02.04.2020, um 21.43 Uhr wird der Polizei in Eupen zwischen dem St. Nikolaus-Hospital und dem Carrefour Market Jugendlicher gemeldet, die einige Kasten Bier bei sich haben, volltrunken zu sein scheinen und sich gegenseitig schlagen würden.

Bei Ankunft der Polizei vor Ort flüchten die Jugendlichen , können aber alle gefasst werden. Zwei Personen widersetzen sich, beruhigen sich aber im Laufe der Feststellungen. Fünf Protokolle in Sachen Covid-19 werden erstellt. Auch in diesem Fall drohen allen Personen erhebliche Geldbußen.

Die Polizei möchte die Bevölkerung darauf hinweisen, dass bei Verstößen gegen die Föderalen Maßnahmen seitens der Staatsanwaltschaft Bußgelder erhoben werden. Bei Erstverstößen ist das Bußgeld bereits 250 € für Privatpersonen und 750 € für Geschäftsleute. Ab dem 2. Verstoß ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es kann zu Festnahmen kommen und die Strafen erhöhen sich drastisch.

Mit dem Appell „BITTE BLEIBEN SIE ZUHAUSE!“ endet der Polizeibericht.

9 Antworten auf “Zwei illegale Mülldeponien, illegale „Grenzüberquerer“ und volltrunkene Jugendliche: Es drohen hohe Geldstrafen”

  1. Richtigso

    Gesetze sind für Alle gleich. Mir selber passen auch nicht alle Gesetze, muss diese jedoch wie jeder verantwortungsvolle Bürger respektieren. Meinetwegen können die Strafen auch noch erhöht werden. Altes Sprichwort : Wer nicht hören will, muss eben fühlen (in diesem Fall eben zahlen).

    • besserwisser

      nein, die aachenerstrasse ist ganz in Belgien, dazu gibt es keine zweifel, aber aufpassen muss man schon das man wenn man die verlängerungstrasse nimmt man sich in Bildchen befindet, aber das sieht man ohne zweifel

      • Walter Keutgen

        Besserwisser, ja Aachener Straße in Belgien, Hergenrather Weg in Deutschland, oder irre ich da. Und da ist noch ein Stück, wo eine Seite Belgien, die andere Deutschland ist. Ist die Fahrbahn belgisch? Vor Jahren habe ich da mal eine Wanderung vorbereitet, wegen der Raserei auf dem rein deutschen Stück dann vorgezogen, die Wanderung durch Roter Pfuhl zu führen.

  2. Senseless

    Wildes Müllabladen ist nicht neu. Derzeit kann es verstärkt beobachtet werden. Die, die das tun, wollen oder können den „Pröll“ nicht zuhause lagern. Aber derzeit kann er nirgends hingebracht werden. Mir ist nicht ganz klar, warum z.B. die Recycling Parks geschlossen sind. Da könnten doch wirklich die Bürger einzeln auf- und wieder abfahren. Die Wartezeit verbringt jeder im Auto…das wäre doch kein Problem. Jetzt kippen manche Menschen ihr Altöl, ihr Frittenöl und ähnliches einfach irgendwo ab. Nach Corona wird es Zeit und Geld kosten, wieder alles in Ordnung zu bringen.

  3. Friedrich Meyer

    Bin wieder dem Heini mit seiner seiner Meute Schlittenhunde im Wald begegnet.
    Der hat auch noch behauptet, dass das Ministerium ihm eine Sondervollmacht ausgestellt habe, damit er mit Lieferwagen und Material die 10 km zum Wald fahren dürfe. Denke dass die Förster nicht so riguros kontrollieren und Bußgelder von 250 € verhängen.
    Diesmal ist der Herr auch noch pampig geworden und ist mir recht nahe gekommen. Dan hat er sich demonstratif noch ne Tüte angezündet.
    Er muss wohl auch noch Schleichwege nach Holland kennen, um sein Gras zu kaufen.

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