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Belgien-Coach Martínez lobt Eden Hazard: Glücklich über das starke Comeback des Kapitäns der Roten Teufel

21.06.2021, Russland, St. Petersburg: Belgiens Eden Hazard in Aktion gegen Finnlands Daniel O'Shaughnessy, Glen Kamara und Paulus Arajuuri (l-r). Foto: Igor Russak/dpa

Dieses Startelf-Comeback hat Belgiens Nationalcoach Roberto Martínez gefallen. Über eineinhalb Jahre nach seinem letzten Startelfeinsatz hat Kapitän Eden Hazard seinen Coach gleich wieder überzeugt.

„Er hat sich in gute Positionen gespielt. Ich habe mir keine Sorgen gemacht. Er fühlt sich stark, er fühlt sich glücklich. Sein Körper reagiert gut. Der nächste Schritt ist, wieder den letzten Pass von ihm zu sehen“, sagte der Spanier nach dem 2:0 gegen Finnland in St. Petersburg, am Montagabend.

21.06.2021, Russland, St. Petersburg: Belgiens Eden Hazard (r) reagiert nach einem aus seiner Sicht elfmeterreifen Foul im Strafraum der Finnen. Foto: Igor Russak/dpa

Der 30 Jahre alte Offensivspieler von Real Madrid litt in der Vergangenheit immer wieder an Knöchelproblemen, überstand zudem eine Corona-Infektion. „Ich bin erfreut über seine Leistung“, sagte der Trainer. Es fehle nur noch ein bisschen.

Martínez hatte Hazard, Kevin De Bruyne und Axel Witsel bewusst im letzten Gruppenspiel von Anfang an aufgeboten, um das Trio vor der K.o.-Runde einem Stresstest zu unterziehen.

Belgien spielt am Sonntagabend (21.00 Uhr) in Sevilla sein Achtelfinale, der Gegner steht noch nicht fest. Martínez nannte den Fitnesszustand seiner Rückkehrer und neun Punkte in der Gruppe erfreuliche Nachrichten aus den vergangenen eineinhalb Wochen.

Lediglich der Ausfall von Timothy Castagne, dessen Turnier nach einem Kopf-Zusammenstoß mit Russlands Daler Kusjajew vorzeitig beendet ist, schmerze. „Er fehlt uns“, sagte Martínez.

Heiser nach dem Spiel: Martínez für Gebärdensprache

21.06.2021, Russland, St. Petersburg: Belgiens Trainer Roberto Martinez (r) spricht mit Romelu Lukaku. Foto: Igor Russak/dpa

Erst 90 Minuten durch eine schwülheiße St. Petersburger Nacht auf den Rasen brüllen, dann mit der gleichen Stimme auch noch all die Fragen der Journalisten beantworten? Da geriet Belgiens Nationaltrainer Roberto Martínez am Montagabend irgendwann ins Straucheln.

Mit sichtlich angekratzter Stimme schlug der Spanier im Verlauf der Pressekonferenz scherzend vor: „Ich kann auch Gebärdensprache!“ Nach dem 2:0 gegen Finnland beließ es der Spanier aber bei der Ankündigung und arbeitete – Heiserkeit hin oder her – weiter Frage für Frage ab.

Zumindest mit lautstarkem Coaching in Turnierbegegnungen kann sich Martínez nun ein wenig erholen, die Belgier spielen ihr Achtelfinale erst am Sonntag (21.00 Uhr) in Sevilla. Bis dahin stehen Regeneration und Training im heimischen Trainingscamp in Tubize in der Provinz Wallonisch-Brabant auf dem Plan. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

2 Antworten auf “Belgien-Coach Martínez lobt Eden Hazard: Glücklich über das starke Comeback des Kapitäns der Roten Teufel”

  1. Gutes Spiel von Eden, er hat aber noch Luft nach oben. Ich fand, dass das ein klarer Elfmeter war kurz vor der Pause. Eden wird ohne jeden Zweifel gefoult und aus dem Gleichgewicht gebracht. Wenn einige jetzt einwenden, das sei zu wenig gewesen, kontere ich und sage, dass man nicht ein wenig Schwanger sein kann. Foul ist Foul und muss im oder außerhalb vom Strafraum gepfiffen werden.

  2. Peter Müller

    Diese ganzen Schauspielereien sind lachhaft. Wo fängt ein Foul an, und wo hört es auf?. Für mich als Fan des Gefoulten, ist es immer Foul. “ er hat ihn am Fuss berührt“ Leute, der Ursprung vom Fussball ist vorbei. Ich habe auch Fussball gespielt, wenn mich einer von den Beinen holen wollte , musste schon viel geschehen. Das heute, in den Gegner reinlaufen oder seine Beine so weit wie ein Sonnenschirm aufmachen, um nur einen Kontakt zu haben, müsste mit gelben Karten bestraft werden. Hat jetzt nix mit Hazard zu tun.

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