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Marco Reus bleibt in Dortmund – Einer wie Uwe Seeler oder Steven Gerrard?

Der Dortmunder Marco Reus. Foto: dpa

Trotz lukrativer Angebote von europäischen Topclubs wie Real Madrid hat sich in Deutschland Fußballstar Marco Reus dazu entschieden, Borussia Dortmund treu zu bleiben. Der Nationalspieler verlängerte seinen bis 2017 datierten Vertrag bis zum 30. Juni 2019 – diesmal ohne Hintertürchen.

Mit Genugtuung kommentierte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Einigung: „Marco kann in Dortmund eine Ära prägen, so wie es vor ihm Uwe Seeler in Hamburg oder Steven Gerrard in Liverpool getan hat.“

Gemäß einer Ausstiegsklausel hätte der 25-Jährige den Revierclub zum Saisonende für 25 Millionen Euro verlassen können. Anders als die ehemaligen BVB-Profis Mario Götze und Robert Lewandowski, die in den vergangenen beiden Jahren zum FC Bayern gewechselt waren, hält Reus dem Revierclub jedoch die Treue.

2014 war für Reus ein „Seuchenjahr“

Der Angreifer sprach bei der Unterzeichnung des neuen Vertrages von einer „Entscheidung fürs Leben“. Reus: „Dortmund ist meine Heimatstadt, und die Borussia einfach mein Verein.“

Für Reus war 2014 ein Seuchenjahr. Wegen einer schweren Verletzung verpasste er die WM in Brasilien. Darüber hinaus flog auf, dass er schon seit Jahren Auto gefahren war, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein. Und schließlich beendete er das Kalenderjahr mit Borussia Dortmund auf einem Abstiegsplatz.

Siehe auch Artikel „Jahrelang ohne Führerschein: Fußballwelt lacht (oder ärgert sich) über Marco Reus“

 

15 Antworten auf “Marco Reus bleibt in Dortmund – Einer wie Uwe Seeler oder Steven Gerrard?”

  1. Die in Dortmund tun ja so, als wäre Reus ein armer, aber treuer Schlucker, der sich für seinen Verein aufgeopfert habe. Der Junge verdient 10 Millionen Euro im Jahr!!!!! So viel wie Schweinsteiger.

    • Piepmatz

      Er kann bis zu 8 Millionen pro Jahr verdienen, plus 2 für Werbung. Klar ist das viel Geld, da braucht man gar nicht diskutieren. Denke aber wenn dein Chef dir ne Gehaltserhöhung verspricht weil andere Firmen dich abwerben wollen, wirst du dich auch nicht zu gleichen Konditionen mit dem alten Job zufrieden geben.

        • Piepmatz

          Das denke ich nicht, er hätte definitiv bei vielen Vereinen noch mehr verdienen können, nächstes Jahr sogar sicher CL spielen und um Titel mitspielen können. Und er ist sogar bereit, Gott bewahre, in der zweiten Bundesliga zu spielen. Ich finde, dass das schon eine gewisse Verbundenheit zu seinem BVB zeigt.
          Ich hatte nur damit gerechnet, dass er sich die Ausstiegsklausel rauskaufen lässt, aber eine Verlängerung um 2 weitere Jahre und bei einem eventuellen Abstieg dem BVB weiterhin die Treue zu halten, dass hat mich positiv überrascht. Und wer weiß, vielleicht bleibt er ja über 2019 hinaus sogar in Dortmund.

          PS der Slogan „Echte Liebe“ kommt vom Verein, nicht von uns Fans.

            • macht Euch mal allemal nichts vor!
              Wenn denn der BVB absteigen sollte zum Saisonende,glaubt ihr wirklich das der Reus denn noch da bliebe!?Sehr komisch!?Übrigens,erinnert ihr euch noch an die Aachener Allemannia!?Wurde mal Vizemeister hinter Nürnberg glaube ich,und im Folgejahr sind sie abgestiegen!

          • @ Piepmatz

            Wenn der BVB wirklich absteigt wird Herr Reus der erste sein der für teuer Geld, aber immer noch „unter Wert“, nach England verscherbelt wird. Das sind die Gesetzmässigkeiten der Branche. In der zweiten Liga kann sich der BVB diese Spieler nicht mehr leisten.

  2. Sollen wir den Reus bemitleiden, weil er 10 Millionen Euro im Jahr verdient statt 15 oder 20, die er bei einem anderen Verein bekommen hätte? Natürlich nicht. Uwe Seeler hatte damals wirklich auf viel Geld verzichtet, das er bei Inter Mailand hätte verdienen können. Und nach seiner aktiven Laufbahn musste Seeler als Vertreter von Adidas arbeiten, was mit einem Transfer zu Inter nicht nötig gewesen wäre. Wenn man einen Spieler mit Uwe Seeler vergleichen kann, dann Jan Ceulemans, der in den 80gern zum AC Mailand konnte, es aber vorzog, in Belgien zu bleiben.

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