Politik

„Deine Frage zu Europa“: Manfred Weber kommt am 22. März 2019 nach Eupen

Manfred Weber (l) mit Pascal Arimont im EU-Parlament. Foto: Europäisches Parlament

Am 22. März wird der Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU-Parlament und Spitzenkandidat bei der Europawahl am 26. Mai 2019, Manfred Weber (CSU), auf Einladung des ostbelgischen EU-Abgeordneten Pascal Arimont (CSP-EVP) nach Ostbelgien kommen.

Der Anwärter auf das Amt des Kommissionspräsidenten wird im Rahmen seiner Zuhörtour einige Stationen in unserer Region besuchen.

Ab 19 Uhr stellt sich Weber dann im Alten Schlachthof (Rotenbergplatz 17, 4700 Eupen) bei der öffentlichen Diskussionsveranstaltung „Was denkst Du? Deine Frage zur Zukunft Europas“ den Fragen der hiesigen Bevölkerung.

Mit Manfred Weber schickt die Europäische Volkspartei den aktuellen Vorsitzenden der EVP-Fraktion im EU-Parlament ins Rennen um das Amt des zukünftigen Kommissionspräsidenten. Als Kommissionschef möchte er sich für europäische Lösungen stark machen und in Europa als Brückenbauer fungieren.

08.11.2018, Finnland, Helsinki: Der gewählte Spitzenkandidat für die Europawahl, Manfred Weber (CSU, l) aus Deutschland, jubelt zusammen mit seinen Unterstützern, nach der Abstimmung über seine Kandidatur beim Kongresses der EVP. Foto: Markku Ulander/Lehtikuva/dpa

Zu diesem Zweck führt ihn derzeit eine Zuhörtour durch alle Teile Europas – auch nach Ostbelgien. Der gebürtige Bayer legt Wert auf regionale Identitäten und schätzt die Unterschiede, die Europa besonders machen.

„Mit Manfred Weber würde nach langer Zeit nicht ein ehemaliger Staats- oder Regierungschef Kommissionspräsident, sondern ein Vertreter aus der Mitte des Parlaments, der sich auch selbst zur Wahl stellt. Das ist ein Ausrufezeichen im Sinne unseres Parlaments und der europäischen Volksvertretung. Wir freuen uns, mit Manfred Weber hier in Ostbelgien über die Zukunft Europas zu diskutieren. Und dazu sind alle Bürger der DG herzlich eingeladen“, erklärte Pascal Arimont zum Hintergrund des Besuchs.

Klimawandel, Migration, innere Sicherheit, die zukünftige EU-Agrarpolitik, die digitale Revolution und ihre sozialen Folgen – diese und weitere Themen sollen am 22. März mit dem EVP-Fraktionsvorsitzenden debattiert werden.

Nach einem Impulsreferat zur Zukunft Europas und einer Diskussion mit Vertretern der Grenzregion wird Weber auf die Fragen des Publikums eingehen. Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt, daher wird um Anmeldung unter arimont@europahaus.be oder 087/653451 gebeten.

33 Antworten auf “„Deine Frage zu Europa“: Manfred Weber kommt am 22. März 2019 nach Eupen”

  1. Wer den schwachen Auftritt des Herrn Weber bei Anne Will am letzten Sonntag gesehen hat, wird sich wohl kaum die Mühe machen und sich seine Allgemeinplätze bei einer Arimont-Wahlveranstaltung noch einmal anhören wollen

  2. Bei dem Herumgeeiere des Herrn Weber in Sachen Ausschluss der ungarischen rechts-Populisten aus der EVP-Fraktion wird einem ganz übel. Was will er denn nun? Wo steht er denn nun?

    Nun kommt der Herr zu uns. Leberwurstgipfel?!

    • ein Mürringer

      Ein politischer Zwerg im Westentaschenformat, der über sich hinaus wachsen will….ein Symbol der Mittelmässigkeit und der intellektuellen Defizite…wie der luxemburgische Prozentkönig, der in der ganzen Welt als Ekelpaket betrachtet wird.

      Mit solchen Gestalten wirbt die todgeweihte CSP. Man sollte sich von diesen Herrschaften einen würdevolleren Abgang erwarten. Die Wahlhilfe von der Kanzel entfällt und die hilf- und konzeptlosen Lügengeflechte zerbrechen.

      Arimont sollte rechtzeitig à la Mauel den Absprung zu Vivant in Betracht ziehen….

    • Dann kann er ja ganz Frisch berichten zu welcher Schlussfolgerung seine Parteifreunde in der Causa Orban gekommen sind. Ich gehe mal davon aus, dass Orban Teil der EVP bleibt.
      Offizielle Begründung: orbat hängt diese Woche die Juncker-Plakate ab (war sowieso für den 15/3 vorgesehen), statt (wie vorgesehen) Timmermann weicht er auf andere Plakate aus. Tenor: Orban ist ja aber einsichtig.
      Tatsächliche Begründung: damit die EVP den Kommissionspräsidenten stellen kann, warden die Fidesz-Stimmen bitternötig sein.

      Mein Fazit: nur Timmermann ist ein Kommissionspräsidentenkandidat mit Format. Dafür muss man die Sozis nicht mögen.

  3. Unkenrufer

    Dass ein Manfred Weber nach Eupen kommt und sich den Fragen des Publikums stellt, kann nur positiv sein. Allen Nörglern sei gesagt: Geht hin und stellt eure kritischen Fragen dort. Was die CSP angeht: Deren Themen schlagen ein und orientieren sich an den Bürgern und nicht an irgendeiner Lobby. Daumen hoch!

    • Die Zerstörung Europas, dafür steht Timmermanns

      „Erschreckende Zahlen zu den von Zuwanderern begangenen Verbrechen.
      Fast 40.000 deutsche Opfer krimineller Handlungen durch Immigranten. Dies sind rechnerisch mehr als 100 Geschädigte pro Tag. Zu diesem Fazit kommt das „Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2017“ des Bundeskriminalamtes (BKA) unter Berücksichtigung allein der aufgeklärten Fälle – also nur einem geringen Ausschnitt aller tatsächlich verübten Straftaten. Ein Bild des Schreckens. “
      https://www.journalistenwatch.com/2019/03/13/erschreckende-zahlen-zuwanderern/

    • Deren Themen schlagen ein und orientieren sich an den Bürgern und nicht an irgendeiner Lobby.

      @ Unkenrufer

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Wenn sich die CSP jetzt auch noch Themen zuwendet die sie selbst beeinflussen kann können wir in die Diskussion einsteigen.

      • Kritiker

        Die CSP hat ihre Themen letztlich in einem Leserbrief deutlich gemacht. Sie spielen auf das Thema IZOM an, alle anderen Themen liegen doch wohl im direkten Einflussbereich der DG.
        Außerdem: JEDER kann sich für JEDES Thema einsetzen, indem man Druck macht und nicht locker lässt. Alles andere sind für mich Ausreden!

        • @ Kritiker

          Wenn ein Abgeordneter des EU Parlamentes sich hier mit „Scheinerfolgen“ der EVP brüstet und ein Kandidat für das PDG verspricht sich für besseres Internet einzusetzen, obwohl ihr Einfluss auf diese Dinge höchst begrenz ist, nenne ich das Schaumschlägerei.
          Wenn eine Fraktion vollmundig die Abschaffung von Institutionen fordert und dann bekennen muss das dies gar nicht im Bereich ihrer Möglichkeiten liegt, nenne ich das Schaumschlägerei.
          Wenn sich der Kandidat für das PDG zu Wahlkampfzwecken mit Funktionsträgern der EVP ablichten lässt ohne dazu zu gehören nenne ich das Schaumschlägerei.
          Natürlich kann sich JEDER für JEDES Thema einsetzen, Wenn aber die Maus versucht Druck zu machen wenn die Elefanten kommen………

          • Kritiker

            Im sich brüsten sind die Parteien der Mehrheit vorne mit dabei.
            Letztlich zählt das Engagement und die Prioritäten, die man setzt. Da störe ich mich als Wähler sicher nicht an einem Foto. Und ein guter Austausch ist auch erstmal positiv. Außerdem ist mehr machbar und realisierbar, als manche allzu früh behaupten. Aber jedem seine Sicht der Dinge…

          • DenAhlen

            EdiG, heute gebe ich Ihnen Recht. Ein größerer Schaumschläger wie der Arimont ist mir noch nicht begegnet! Was ich am meisten bedauere ist, daß ich den gewählt habe und ihn völlig falsch eingeschätzt habe! Aber das wird mir nicht nochmal passieren!

  4. DenAhlen

    Wann beginnt denn der Wahlkampf? Wann wird wirklich debattiert? Wofür wollen die EVP Clowns sich denn nun einsetzen? Alles beim Alten lassen? Weiter den Wählerwillen ignorieren und den Grosskonzernen und Luxemburgern die belgischen Steuereinnahmen schenken? Dann kann ich auch Protestparteien von ultra Rechts oder EU-destruktiv wählen! Da weiss ich wenigstens wofür die sich einsetzen: nicht für das was derzeit schief läuft!

  5. Ekel Alfred

    @ DenAhlen, es wird alles so weiterlaufen wie bisher….den meisten Leuten geht es nicht nur gut, sondern sehr gut….die berufliche Abhängigkeit lässt den Bürgern keine andere Wahl….als die bisherigen Regierenden auch weiterhin zu wählen….nur wenn über 50% der Wahlberechtigten nicht mehr zur Wahlurne gehen, werden die z. Zt. verantwortlichen Politiker zum Handeln gezwungen….da dies aber sicherlich nicht geschehen wird….können die z.Zt. regierenden Politiker beruhigt den kommenden Wahlen entgegensehen….und weiterhin Narrentreiben begehen….

    • DenAhlen

      Nicht wählen gehen oder Weiss wählen ist für mich keine Option mehr! Man hat’s ja bei den letzten Wahlen gesehen, wo teilweise 30 % nicht oder weiss gewählt haben: darüber wird nie gesprochen! Es wurde zwar in der Zeitung erwähnt, aber wer liest schon Zeitung? Aber wenn ich extreme Parteien wähle, DANN wird auch nach Jahren noch darüber debattiert. Das Ergebniss ist zwar trotzdem das gleich – es passiert nichts – aber zumindest kommt das Thema mal endlich zur Sprache und die Politiker, die schlussendlich an die Macht kommen, müssen dazu Stellung beziehen!

      • Ekel Alfred

        @ DenAhlen, die Politiker mögen vielleicht Stellung beziehen, ändern (wie Sie selbst schreiben) tut sich gar nichts….im Gegenteil….die haben noch die Dreistigkeit den Bürger als unkompetent abzustempeln, um ihre eigenen Vorstellungen mit aller Macht durchzusetzen….

        • DenAhlen

          Stimmt! Aber mir geht es darum, dass man meine Stimmabgabe nicht schon am 27. Mai vergisst! Wenn ich Weiß wähle, dann ist diese Stimme weniger als eine Fußnote im GE Bericht und auch in Straßburg ändert sie nichts! Wenn ich aber eine extreme Partei wähle (und Andere das auch tun) dann verlieren diese Verräter des eigenen Volkes an Stimmen und das bei JEDER Abstimmung in Straßburg! Darum werde ich das auch machen!

  6. .nur wenn über 50% der Wahlberechtigten nicht mehr zur Wahlurne gehen, werden die z. Zt. verantwortlichen Politiker zum Handeln gezwungen…

    @ Alfred

    ….. und wer soll sie zwingen? Wenn der Wähler nicht mehr zur Wahl geht wählen die sich einfachselbst. Erst wenn sich Menschen zur Wahl stellen die etwas verändern wollen bekommen die Angst.

  7. Meine Frage wäre!

    Wie wollen die Liberalen Parteien den von ihnen so gepriesene Migrantenpakt finazieren? Sicher nicht mit Erhöhung der Steuern der Superreichen und Industriellen. Nein dieser Pakt wird finaziert durch die Plünderung unserer Sozialen Systeme (Rentenkassen, Krankenkassen, Arbeitslosengeld), die auch so ein Dorn inm Auge der Liberalen sind. Zwei Fliegen auf einen Schlag, das Ende unseres Sozialen Systems und die Einfuhr billiger Arbeitskräfte.
    Die jetzt noch existierende Mittelklasse (die dann auch noch zum grössten Teil für diese Parteien stimmen werden) wird dann schlussendlich von den Superreichen aufgefressen werden, in einer grenzenlosen Europäische Kapitalistische Union.

    • DenAhlen

      „Wie wollen die Liberalen Parteien…“ Die haben den EU-Migrationspakt zwar durchgeboxt und die Regierung dafür gesprengt, aber die anderen haben AUCH zugestimmt! Sonst hätte der Plan des Liberalen Michels nicht geklappt! Und darum sagt ich: Wenn keiner der etablierten Parteien seine Fehler der letzten Jahre einsieht und mich in den politischen Debatten glaubhaft von seinem Sinneswandel überzeugen kann, dann wähle ich extrem und wenn ich keine andere Liste finde eben ex extrem Rechts! Ich lass mich nichtmehr von nichtsnutzigen Politikern verarschen!

      • Meine Frage wäre!

        Natürlich sind die Sozialisten und die Grünen mit von der Partie was den Migrantenpakt betrifft. Sind ja alle 100% ProEU, und werden auch alle irgendwie von den Sorros NGO’s unterstützt (https://legacy.gscdn.nl/archives/images/soroskooptbrussel.pdf), aber wie sie schon sagten war es Michel der den Migrantenpakt auf Kosten der Belgischen Regierung durchgeboxt hat.
        In Ostbelgien gibt es nur eine Partei die EU kritisch ist, und das ist „Vivant“ (mal deren Programm anschauen)

        • In Ostbelgien gibt es nur eine Partei die EU kritisch ist, und das ist „Vivant“ (mal deren Programm anschauen)

          @ Meine Frage wäre!

          Zum Glück (für Europa) treten die ja nicht zur Europawahl an.
          Vielleicht sollten Sie Fragen zu den Liberalen oder den Sozialisten den Liberalen und den Soziaisten stellen.
          Ich mag Herrn Weber zwar auch nicht aber er gehört zu den Turnbrüdern von Herrn Arimont.

  8. Der VORKOSTER!

    Wenn ihr gestern Abend den Schoppener DG Senator gehört habt, der überschlug sich fast in Maulereien, und Aussagen über eine bessere E U! Gerade vor den Wahlen? Ansonsten war er nirgendwo zu hören?? Sagt alles aus! Proffitgier!

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern