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Manfred Theissen

Der ehemalige Manager und Direktor der AS Eupen, Manfred Theissen. Foto: BRF
Dem ehemaligen Manager und Direktor der AS Eupen, Manfred Theissen, droht Ungemach. Ihm und der AS könnte demnächst wegen Urkundenfälschung in Zusammenhang mit der „Affäre Lierse“ vor einem Strafgericht der Prozess gemacht werden.

Die Ratskammer des Gerichts Erster Instanz in Eupen wertete die Indizien als ausreichend, um Theissen und den Verein, für den dieser bis zum Sommer 2011 als Direktor tätig war, ans Strafgericht zu verweisen. Theissen wird verdächtigt, in seiner Eigenschaft als Direktor im Frühjahr 2011 ein Einschreiben an den Belgischen Fußballverband rückdatiert zu haben, um die vorgeschriebenen Fristen für einen Einspruch einzuhalten.

Allerdings haben Theissen und die AS Berufung eingelegt gegen den Beschluss der Ratskammer, sodass jetzt die Lütticher Anklagekammer entscheiden muss.

Die AS wollte gegen die Wertung des Meisterschaftsspiels der 1. Division zwischen dem SK Lierse und dem KV Mechelen Einspruch erheben, weil Lierse einen angeblich nicht spielberechtigten Profi namens Jason Adesanya auf der Ersatzbank aufgeboten hatte. Dies hatte turbulente Folgen, denn mit dem Fall haben sich in der Folgezeit sämtliche Instanzen des Fußballverbandes sowie das Gericht Erster Instanz in Eupen, der Lütticher Appellationshof und ein Schiedsgericht befasst.

Damals waren in den Büroräumen der AS Computer beschlagnahmt worden.

 

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