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AS Eupen: Wird Makélélé Trainer von Kamerun?

Claude Makélélé bei seiner Vorstellung als Trainer der AS Eupen am 7. November 2017. Foto: Gerd Comouth

Nach Angaben der Tageszeitung „L‘Avenir“ soll der Trainer der AS Eupen, Claude Makélélé, als Nationalcoach von Kamerun im Gespräch sein und möglicherweise die Schwarz-Weißen schon zum Saisonende verlassen.

Die Zeitung beruft sich in einem aktuellen Bericht auf diverse afrikanische Medien. Seit der Verabschiedung des Belgiers Hugo Broos, mit dem Kamerun zunächst Afrikameister wurde, dann aber die Qualifikation für die WM 2018 in Russland verpasste, steht die Nationalmannschaft der „unbezwingbaren Löwen“ ohne Cheftrainer da.

Der Belgier Hugo Broos wird nach dem Gewinn der Afrika-Meisterschaft 2017 von den Spielern von Kamerun auf Händen getragen. Foto: Belga

In der letzten Woche soll Makélélé gesagt haben, dass er bald mit der Vereinsführung der AS Eupen über seine Zukunft reden wolle. Afrikanischen Medien zufolge hat der ehemalige Weltklassespieler beim Fußballverband von Kamerun (FECAFOOT) seine Kandidatur als Nachfolger von Hugo Broos eingereicht. Neben Makélélé hätten sich noch rund 60 andere Trainer beworben, darunter der ehemalige französische Nationalspieler Alain Giresse, hieß es.

In Eupen ist Makélélé seit November 2017 Trainer. Er hat noch Vertrag bis Juni 2020. Mit der AS schaffte der aus dem Kongo gebürtige heute 45-Jährige den Klassenerhalt.

Es kann gut sein, dass ihn das prestigeträchtige Amt des Nationaltrainers von Kamerun mehr reizt als ein weiteres Jahr im Abstiegskampf mit Eupen. In der Vergangenheit arbeiteten neben Hugo Broos auch Volker Finke, Paul Le Guen, Arie Haan und Winfried Schäfer als Nationalcoach in dem Land, das Spieler wie Roger Milla und Samuel Eto‘o hervorbrachte und im Übrigen 2019 Gastgeber der nächsten Afrikameisterschaft sein wird. (cre)

  1. An alle die Makélélé wegschicken wollen. Eines ist wohl super klar. Mit Condom und ohne Makélélé
    wäre die KAS Eupen sicher abgestiegen ! Wieviele freuen sich nicht, daß in Eupen noch Spiele der
    1. Division zu sehen sind ?

  2. Was für Gehässigkeiten ich hier lese, ist ärgerlich. Wo wäre die AS ohne ihn?

    Wenn er der neue Nationaltrainer wird, freut es mich für ihn. Ich bedauere es aber für meine Mannschaft. Aber man muss auch gönnen können.

  3. Mischutka

    …ob der Claudi Angst bekommen hat ? Hat er evtl. vernommen, daß sich Trainer wie Jürgen Klopp, Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sich z.Zt. heftig streiten, Trainer der AS Eupen zu werden ? Diese 3 können es nicht verdauen, daß die AS so schlecht auswärts spielt – und jeder will der Erste sein, dem ein Ende zu bereiten……. (☺). Aber jetzt ohne Blödsinn : Schon als er ganz im Anfang bei der AS tätig war, konnte man in diversen (!) belgischen Sportblättern lesen, daß dieser Trainer sowieso ein „Wandervogel“ sei und es nirgendwo lange aushält. Und : Nach bereits 2-3 Spielen als Trainer soll er posaunt haben „es täte ihm furchtbar leid nach Eupen gekommen zu sein – in Eupen sei nicht los, weder in Punkto Fußball sowie in Sachen Zuschauer“. (ob er meint, in Eupen würde man keine „belgischen“ Zeitungen lesen ?). Oder diese „fremden“ belgischen Journalisten denken sich so etwas aus – was aber kaum zu glauben ist.

  4. Schirifreund

    Mein Kommentar bezieht sich auf keinen Fall auf seine Qualität als Trainer. Er hat der AS eine weitere internationale Dimension verliehen. Nein, aber wer nicht bleiben möchte, ist nicht mehr mit dem Herzen dabei.

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