Allgemein

Lütticher verlor 107 kg in gut zwei Jahren – ohne chirurgischen Eingriff

Illustrationsbild: Shutterstock

Von 206 kg auf 99 kg in 26 Monaten – und das ohne chirurgischen Eingriff, „nur“ durch eine andere Ernährung, mit Sport und eisernem Willen: Es ist schon ein kleines Wunder, was ein 35-jähriger Mann aus Lüttich vollbracht hat.

Die Zeitungen der Verlagsgruppe Sudpresse widmeten am Wochenende Nicolas d’Harcour eine größere Reportage. Normalerweise unterziehen sich Übergewichtige, wenn sie etliche Kilos verlieren wollen, einem chirurgischen Eingriff.

Auszug aus dem Bericht der Zeitungen von Sudpresse. (Zum Vergrößern Bild anklicken).

Nicolas d‘Harcour hat dies nach eigenen Angaben nicht gemacht. Er hat seine Ernährung umgestellt, was in seinem Fall allerdings einen eisernen Willen voraussetzte, und sich sportlich betätigt.

Hört sich einfach an, war es aber nicht. Trotzdem hat es funktioniert, wenn man den Erläuterungen von Sudpresse folgt.

Der Ernährungsberater des 35-Jährigen, Damien Pauquet, arbeitet übrigens auch für den Fußball-Traditionsverein Standard Lüttich. Er empfahl Nicolas d´Harcour einen Ernährungsparcours, der ihm dazu verhelfen sollte, innerhalb von 2-2,5 Jahren mehr als 100 kg seines Körpergewichts abzuspecken.

Im August 2015 ging es für d´Harcour los. Das größte Übel war, dass er an einer Essstörung namens Hyperphagie litt. Er aß damals egal was, egal wann und egal wie oft. Bei der kleinsten Bewegung, etwa beim Zuschnüren der Schuhe, war er außer Atem.

Zum richtigen Zeitpunkt das Richtige essen

Also stieg der 206-Kilo-Mann zunächst einmal auf eine gesunde Ernährung um. Außerdem empfahl der Ernährungsberater ihm eine „chrono nutrition“, die darin bestand, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu essen. Allein schon dadurch wurde der Stoffwechsel in Gang gesetzt, Fette wurden verbrannt, Kilos abgebaut.

Zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu essen, hat viel mit dem Kopf zu tun und weniger mit dem Magen. Foto: Shutterstock

Zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu essen, bedeutet zum Beispiel, vor 13 Uhr kein Zucker bzw. keine zuckerhaltigen Speisen zu sich zu nehmen oder abends stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln, Brot, Reis, Nudeln und Getreide zu vermeiden.

Als es der Lütticher von 206 kg auf 150 kg geschafft hatte, wurde es ihm möglich, sich sportlich zu betätigen. Ein weiterer großer Fortschritt. Er nahm zwischenzeitlich sogar am 10-km-Lauf von Lüttich teil, den er in 52 Minuten bewältigte.

Jetzt, wo er die Marke von 100 kg unterschritten hat, kommt es für Nicolas d´Harcour darauf an, dieses Gewicht erst einmal zu halten. Die Faustregel besagt, dass diese Phase der Stabilisierung so viele Monate dauern sollte, wie Kilos abgebaut wurden – in diesem Fall also 107 Monate.

Um also ganz sicher zu sein, dass er es wirklich geschafft hat, wird der heute 35-Jährige schätzungsweise noch fast 10 Jahre sein strenges, aber dennoch erträgliches Regime halten müssen. Denn ein Rückfall in alte „Fresszeiten“ bleibt immer möglich. (cre)

  1. Das ist halt bei den Schwergewichtigen Zeitgenossen immer dasselbe Problem , auf allen Festen Dabeisein , jedes Wochenende auf mehrere Geburtstagsfeten und mehrmals pro Anno mit dem Wohlstandswamps in Südlichen Gefiedern herumtümmeln . Hier stimmt wahrhaftig , wer nicht hören will , der kann ja der muss seinen Speck fühlen . Es ist doch so einfach zu den Sonnenseiten seines Leben zurückzukehren , indem man sich sportlich betätigt , nur zählt eiserne Disziplin und Durchhaltevermögen , alle Süssigkeiten meiden und JEDEN TAG den Hintern klappen lassen .

    • Linda Nix

      Das ist halt bei den bigotten Zeitgenossen immer dasselbe Problem, bei allen Vorurteilen Dabeisein, ständig über andere richten und in Verallgemeinerungen herumtümmeln. Hier stimmt wahrhaftig, wer nicht unverschämt sein will, der kann ja der muss nur vor seiner eigenen Türe kehren.
      Es ist doch so einfach zu den Sonnenseiten seines Leben zurückzukehren, indem man einfach mal die Kresse hält, nur zählt eiserne Disziplin und Durchhaltevermögen, alle Spekulation meiden und JEDEN TAG den Anstand klappen lassen.

  2. Beobachter von Molligen

    Da meinen noch viele von dieser molligen Sorte , das sie sich sportlich betätigen wenn sie mit ihrem Cherry durch die City ihre breiten Hintern an den Schaufenstern mit Unmut feststellen . Anstatt Abhilfe zu leisten , sind diese noch Stammkunden in den Konditoreien , Fleischereien und sind Stammkunden in den Arztpraxen .

    • Ostbelgien Direkt

      @Vereidiger: Stabilisierung dauert für jedes verlorene Kilogramm einen Monat. Er hat 107 Kilo verloren, also muss er das Regime 107 Monate durchhalten, damit es dauerhaft wirkt. Gruß

        • De Fränz

          Ich gehe einen Schritt weiter @ Föns und behaupte das ist alles TOTALER Blödsinn mit Regime halten . Der einzige Weg ist und bleibt Naturbelassene Bewegung in freier Natur , da hilft auch kein Fitnesscentrum , das ist pure Geldverschwendung und da sieht man nur quälende Fettwanzen sich hervortun . Glauben sie mir , das 70zigste Lebensjahr habe ich gerade überschritten und laufe jeden Tag meine Strecke von 10,5 Km , habe keinen Hausarzt und noch keinen besucht die letzten 8 Jahre . Das einzige was zählt ist Süssigkeiten meiden , Fleischlos leben , jeden Tag Petersilie und Weizenkleie in rauen Mengen essen , denn diese ersetzen das Eisen was sonst im Fleischt vorhanden ist . Was man noch nach Möglichkeit meiden soll , sind die Wochenendfesten mit fettem Frass . Mit Bewegung bleibt der Blutdruck und Cholesterinspiegel niedrig , aber vor allem bleibt man Rank und Schlank mit einem Waschbrett Körper .

          • Das einzige was zählt ist Süssigkeiten meiden , Fleischlos leben , jeden Tag Petersilie und Weizenkleie in rauen Mengen essen , denn diese ersetzen das Eisen was sonst im Fleischt vorhanden ist . Was man noch nach Möglichkeit meiden soll , sind die Wochenendfesten mit fettem Frass . Mit Bewegung bleibt der Blutdruck und Cholesterinspiegel niedrig , aber vor allem bleibt man Rank und Schlank mit einem Waschbrett Körper .

            @ De Fränz

            Ich habe das meinem Hausarzt vorgelesen und ihn gefragt:“ Kann ich so 100 Jahre alt werden?“ „Nein,“ hat der gesagt “ aber es kommt Ihnen wenigstens so vor.“

              • @ De Fränz

                Es gibt aber auch Statistiken die besagen das Sie schneller einen Arzt auf dem Golfplatz finden als in einem Krankenhaus. Golfspielen soll aber sehr gesund sein, lange Wege in der Natur und so.
                Was die Sauferei betrifft halten die es wahrscheinlich mit Dr. von Hirschhausen der festgestellt hat:
                „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.“

          • Die Lektine im Weizen sind Antagonisten für’s Leptin. Eisen sollte dann lieber aus anderen Lebensmittel bezogen werden.

            Ausserdem ist Kohlehydrate-arm besser für die Leber.

            • Peter Müller

              Wenn ich so einen Mist lese. Ich bin auch im fortgeschrittenen Alter. Nicht übergewichtig und gesund, und treibe keinen Sport. Gutes Essen ist immer willkommen und die Bierchen auch.

Hinterlasse eine Antwort

Desktop Version anfordern