Politik

Luc Frank (CSP) attackiert Oliver Paasch (ProDG): „Er hat uns nach der Wahl von 2014 über den Tisch gezogen“

Oliver Paasch (links) und sein damaliger CSP-Kontrahent Robert Nelles. Foto: OD

Der neue Kelmiser Bürgermeister Luc Frank (CSP) hat in einem Interview schwere Vorwürfe gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Oliver Paasch (ProDG) erhoben. Laut Frank hat Paasch nach der PDG-Wahl von Mai 2014 die Christlich-Sozialen „über den Tisch gezogen“.

Nach Darstellung des früheren Präsidenten der CSP und heutigen Bürgermeisters von Kelmis in einem Interview mit dem Grenz-Echo hat sich Paasch nach der Wahl nicht an das gehalten, was er vor dem Urnengang versprochen hatte.

Vor dem Ausgang der Wahlen habe es Gespräche der CSP mit ProDG gegeben – „auf deren Initiative hin“. Nicht die CSP habe den Kontakt gesucht, so Frank.

„In diesen sogenannten Hinterzimmergesprächen hat uns der jetzige Ministerpräsident zugesichert, dass man auf Ebene der DG eine Koalition bilden würde, wenn das Wahlresultat es erlaube. Das Resultat war nach den Wahlen da. Aber Oliver Paasch konnte sich plötzlich nicht mehr an sein Versprechen erinnern. Strategisch haben Clemens Scholzen und Oliver Paasch eine sehr gute Leistung hingelegt. Ich ziehe den Hut davor, wie raffiniert sie uns über den Tisch gezogen haben“, erklärte Frank.

Der frühere CSP-Präsident und heutige Kelmiser Bürgermeister Luc Frank. Foto: CSP

Wie der Kelmiser weiter ausführte, waren sich CSP und ProDG in vielen Punkten einig. „Wir wollten die Liberalen ins Boot holen, und ProDG wollte die Sozialisten dabei haben. Ansonsten waren wir uns einig.“

Es sei nicht explizit ein Vorwahlabkommen gewesen, man habe aber „ziemlich klar definiert, wie es weitergehen sollte“. In Wirklichkeit aber habe Paasch mit den Gesprächen mit der CSP sicherstellen wollen, dass er Ministerpräsident wurde.

„Strategisch war das richtig ausgefuchst“, so Frank: „Er hat dem Wähler gezeigt, dass eine Veränderung nötig ist, dass Karl-Heinz Lambertz nicht mehr tragbar war. Bei einer Wahlveranstaltung hat er dem CSP-Spitzenkandidaten Robert Nelles auf die Schulter geklopft und gesagt, dass man vielleicht schon bald zusammenarbeite. Das war ein klares Signal in Richtung der Wähler.“

Frank: „Einigen geht es nur um Posten, Geld und Macht“

Heute ist Frank überzeugt, dass die CSP von Paasch nur benutzt wurde und der heutige Regierungschef „wahrscheinlich nie die Absicht hatte, mit uns zu arbeiten“. Das habe er leider erst zu spät verstanden, so Frank.

Nach Darstellung des früheren CSP-Abgeordneten und heutigen Kelmiser Bürgermeisters ist Paasch nach den Gesprächen mit der CSP „zu den anderen gegangen und hat sie unter Druck gesetzt“. Er habe ihnen sagen können: „Wenn ich nicht Ministerpräsident werde, gehe ich zur CSP, mit denen habe ich bereits verhandelt. Wir sind uns so gut wie einig.“

Wahldebatte zur PDG-Wahl vom 25. Mai 2014 im St. Vither Triangel. Foto: Gerd Comouth

Frank: „Ich habe es erst durchschaut, als es schon zu spät war. Erst dann haben wir mit den anderen Parteien gesprochen. Aber das Kalb war schon versoffen.“

Die ganze Sache von damals habe ihm vor Augen geführt, bis wo gewisse Menschen bereit seien zu gehen. Frank: „Es gab einen Handschlag, der unsere Zusammenarbeit besiegelt hat. Oliver Paasch hat damals sein Wort gebrochen. Er hat uns clever hinters Licht geführt. Seither weiß ich, dass man in der Politik sehr gut darauf achten muss, wem man vertraut und wem nicht. Einigen geht es nur um Posten, Geld und um Macht. Genau das hat mich total frustriert. Das war für mich der Grund, mich voll auf die Gemeinde zu konzentrieren und mich für sie zu engagieren.“ (cre)

66 Antworten auf “Luc Frank (CSP) attackiert Oliver Paasch (ProDG): „Er hat uns nach der Wahl von 2014 über den Tisch gezogen“”

  1. Mimimi:) ich bin, seit es die PDB zerlegt hat, immer gern CSP Anhänger aber bitte jammert nicht so rum, es steht Euch nicht. Zeigt Leistung und langfristig wird’s Euch helfen. Die PDB war früher noch eine Partei, die uns als Minderheit verbissen auf den Plan der „anderen Belgier“ gebracht hat und das war richtig und gut. Als pro DG wurde mir der Laden zu lieberal. Also weitermachen und nicht klagen.

  2. Da sind meine Infos aber genau anders herum. Die CSP hat (zu) hoch gepokert und falsch gespielt, dabei sogar Trumpf Ass wollte sie abgeben, nur um in die Mehrheit zu kommen. Ist dann aber schief gegangen. Pech. Sich selbst ins Knie geschossen.

  3. Die ganze Sache von damals habe ihm vor Augen geführt, bis wo gewisse Menschen bereit seien zu gehen.

    Hat Herr Nelles darum Herrn Lambertz den Posten des Ministerpräsidenten angeboten wenn er mit der CSP koaliert?
    Mimimimi ist ja bis zu einem gewissen Grad ganz lustig, wenn man aber glaubt der Wähler habe so wenig Erinnerungsvermögen wird es peinlich.

  4. Eines erreicht Herr Frank auf jeden Fall, wenn er demnächst Geld aus der DG-Schatulle braucht, wird man sich dort sicher an seine unfaire „Attacke erinnern und die Gelder werden für Kelmis wohl nicht mehr so locker fließen. Für einen Bürgermeister ein ziemlich dümmliches Verhalten und er kann von Glück sprechen, dass H. Lambertz nicht mehr das Sagen hat, denn der vergaß und verzieh solch eine Kritik niemals. Da wäre H. Frank und Kelmis für alle Zeiten unten durch gewesen.

  5. Schuljungen?

    Luc Frank : „wir haben uns wie Schuljungen benommen“. „Paasch ist dagegen ein kluger Stratege.“ Was für ein Eingeständnis von der eigenen Unfähigkeit? Wie kann man sich nur selbst so schlecht reden??? Den ganzen Tag muss ich mir blöde Kommentare deswegen anhören. Lieber Luc, damit hast du der Partei einen Bärendienst erwiesen! Ich bin sauer!!!!! Jetzt fangt endlich an und macht was vernünftiges! So geht die nächste Wahl garantiert verloren!!

  6. Ja haben wir denn bald Wahlen? Oder warum meldet sich dieser Politiker der dauerleberwurstbeleidigten Partei? Mussten er und seine Partei echt fünf Jahre über diese angebliche Übervorteilung nachdenken? Mein Gott, wie gut, dass diese Herrschaften nicht an der Regierung sind. Dann ginge es in unserem Gemeinwesen auch so.

    • Arnold Heck

      Ihr Hass auf die CSP muss ja wohl grenzenlos sein; für eine Pädagogin ein Armutszeugnis!
      Kokettieren Sie jetzt wieder mit Ihrer Stimmabgabe bei den nächsten Wahlen?
      ´tschuldigung, fast vergessen: ? ? ?, darauf fahren Sie ja voll ab…? ? ?

      • Arnold, mein Schatz, ich habe für die CSP keinen Hass. Ganz im Gegenteil. Ich mag sie. Ich bin aber ehrlich und sage, was ich denke, damit sie besser wird und auch irgendwann mal an die Regierung kommt. Bis dahin, finde ich, ist sie gut in der Opposition. Ist auch wichtig!!!

        Noch was, mein Guter: Leg mal dein schwarz-weiß-Denken ab.

          • Nun, du kannst nur beleidigen. Mit der Rechtschreibung hast du es nicht so. Oder sind deine Finger auf der Tastatur abgerutscht, weil dein Hass-Geifer sie klitschig machten?

            Komm mal mit Fakten! Mach mich klug!

            • Bei den Beleidigungen und Hassparolen gegenüber „Andersdenkenden“(obwohl das denken ja nicht für dich zâhlt) bist du ja wohl der allergrösste Spezialist, aber selber einstecken das kann man nicht. Und für die Schriftfehler musst du dich an OD wenden , denn die tun den Text abtippên und auch den Inhalt „bearbeiten“.
              Komm du mit Tatsachen und hôr auf die Leute die deiner „Denkweise“ nicht folgen für dumm zu verkaufen.

  7. Réalité

    Was für eine fiable Branche, die Politiker!? Nä! Und sowas regiert uns? Sehr Vertrauensvoll! Erinnert euch am „Haushaltsversprechen“? Und hiervor von Attacke, Sie wissen ja jetzt wie diese Leute agieren, da brauchen Sie nicht so gross drauflos zu poltern! Die gleichen sich alle, nicht in allem, aber wohl in vielem!? Was hätten Sie denn an der Stelle vom Franck getan!? Es ist doch richtig das solche Sachen ans Tageslicht kommen! Siehe die Fragen von Vivant! Super! Das solches Publik gemacht wird! Dazu kann der Wähler sich dann seine Gedanken machen. Er muss es sowieso alles blechen! Die Schulden dann auch noch obendrein.

  8. Idée fixe

    Man oh Mann!

    Mit so einem katastrophalen Politikmanagement kann man keine Wahlen gewinnen.

    Völlig falscher Ansatz.

    Zwischen P und L passte ab 2012 bis 2014 kein Löschblatt. Wenn die Macher der Humanisten in OB das nicht auf dem Schirm hatten dann waren sie auch nicht Mehrheitsfähig.
    In einer solchen Situation hatte der Werte Vorturner vom Arbeitsamt alles daran setzen müssen den Liberalen den Pisten des MPs schmackhaft zu machen auch wenn diese als kleinerer Partner in die K eingegangen wäre.
    Mut zum Verzicht kann sich auf Dauer auszahlen.

    Legt diesen Nichtdenkern einen Maulkorb an wenn ihr nicht noch 20 Jahre im Abseits stehen wollt.

    Solltet ihr wieder mal konzeptlos durch die Vorwahlzeit laufen dann meldet euch. Die Oßtbelgiet wãren bereit für einen Wechsel unter der Bedingung alles aber auch restlos alles in Frage zu stellen und vor allem möchte er in Zukunft an allen Entscheidungen beteiligt werden. Sagt ja zu einer Politik unter Einbeziehung der Bürger auch wenn das völlig neue und andere Probleme mit sich bringt und ihr werdet die Mehrheit holen

    Gruß von einem nicht CSP ler

  9. Logischerweise

    Egal wer das sagen hat , ob in Eupen oder auf nationaler Ebene , die Karre steckt so tief im Dreck und keiner weiß wie das noch alles endet . Solange wir von diesen gierigen Nimmeratts belagert werden , welche im fortgeschrittenen Alter noch immer in voller Fahrt zweigleisig unterwegs sind um sich die Taschen vom kleinen unschuldigen Steuerzahler füllen zu lassen , wohlgemerkt praktizieren diese scharlatanen dieses neben ihrer hohen Staatspension .Hoffentlich ufern die Staatsschulden ins Bodenlose aus , damit diese fiesen Kerlen bald ebenfalls mit in die röhren schauen .

  10. Pensionierter Bauer

    Typisch CSP, allen Anderen vorwerfen dass sie heimliche Koalitionsvereinbarungen vor den Wahlen machen, aber sich selbst auf Hinterzimmergespräche vor der Wahl verlassen.
    Ich denke hier hat der Kelmiser vorzeige CSPist ein wenig zuviel verraten. So ist diese Partei noch viel unglaubwürdiger geworden als sie es bisher ohnehin schon war.

  11. „Es sei nicht explizit ein Vorwahlabkommen gewesen, man habe aber ‚ziemlich klar definiert, wie es weitergehen sollte‘.“

    Man widerspricht sich selbst?

    Und davon abgesehen… Jeder heulte, der Sonnenkönig sei unfähig, und die Konkurrenz/Alternative schiesst auch schon Böcke. Ja super.

  12. Arnold Heck

    Also, ich traue dem Herrn Paasch solche taktischen Schachzüge ohne weiteres zu. Man nannte ihn seinerzeit nicht umsonst „das Cleverle“.
    Sein Wort ist scheinbar, wenn man Herrn Frank glauben darf, nicht viel wert.

    • Sein Wort ist scheinbar, wenn man Herrn Frank glauben darf, nicht viel wert.

      @ Arnold Heck

      Vermutlich genausoviel wie das Wort der Herrn Frank, Kraft oder Arimont. Sie dürfen aber gerne jeden belibigen Politiker einsetzen. Die Partei spielt dabei überhaupt keine Rolle.

  13. standpunkt

    auf Grenz-Echo.net war heute ein Nachtrag von Arimont und Pasch und Jadin zu diesem Thema zu lesen. Was mich stört ist die Tatsache das 2014 es vor und nach den Wahlen es nur um Posten ging und nicht einmal über Themen. Erschreckend finde ich diese Tatsache vom MP Paasch, damals Nelles, Lampertz, …

  14. 20 Jahre Opposition haben der CSP nicht gereicht. Nach solchen Beiträgen kann man getrost weitere 20 Jahre abwarten; hier bedarf es eines kompletten Personalaustauschs.

    In der Politik sind Koalitionsaussagen ein zweischneidiges Schwert; was erwarten die C-ler dann von Vorwahl“abkommen“ (-gesprächen)?

    Mir sind von der CSP in den letzten drei Monaten folgende Mitteilungen in Erinnerung geblieben:
    – Schmollecke 20 Jahre Opposition
    – Französischunterricht
    – Ein Gemeinschaftskandidat anderer Parteien für die EU ist unanständig (Schmollecke)
    – Arimont erreicht Weltbewegendes in Straßburg (wenigstens mal als Erfolgsstory präsentiert)
    – Kinderzulagenreform führt in Einzelfällen zu weniger Geld
    – Und nun: Paasch ist gescheiter als wir, ein Stratege (Schmollecke).
    Der Truppe die Leitung der Geschicke anvertrauen?

  15. Die CSP behauptet also der Paasch habe ihr sein Wort gegeben und dieses dann später gebrochen.
    Wenn die CSP meinte ein Abkommen mit ProDG zu haben, warum sind sie dann der SP nachgelaufen, haben dem Lambertz den MP Posten angeboten und sind auch der PFF nachgelaufen, denen sie glatt 2 Ministerposten in einer Dreierkoallition (CSP, SP, PFF) geboten haben?
    Die CSP glaubt also ein Abkommen mit ProDG zu haben und läuft parallel der SP und PFF nach um eine Dreierkoallition mit denen zu bilden und ProDG in die Opposition zu verbannen.
    Wer hat denn hier wen verraten?

    • Das gleiche hat Herr Frank und seine Leute ja auch in Kelmis gemacht. Hin zur SP – schnell zwei Schöffenposten und den ÖSHZ Vorsitz angeboten, damit diese schnell ja sagen. Die SP ist ein solch schnelles Tempo nicht gewachsen, gewohnt und haben sofort ja gesagt
      Hat geklappt, sind dies nicht die gleichen Methoden – nur an die Macht kommen mit egal welchen Mitteln, dass ist das Ziel der CSP. Aber nicht nur der CSP.
      Ich wünsche mir Themendiskussionen für die Zukunft unserer Kinder (Arbeitsplätze, Ausbildung, Klimaschutz …..). Keine persönlichen Abrechnungen. Oder ist mal wieder alles gesteuert????????

      • @ Genau

        Leider können Sie in diesen Zeiten Wahlen nur mit persönlichen Abrechnungen gewinnen. Pöbeln, beleidigen und mit Dreck werfen. Irgemndwas bleibt schon hängen.
        Politik die über den Tellerrand der nächsten Legislatur hinausblickt ist nicht mehr vermittelbar.
        Im Zeitalter des Internets ernten Sie für jede Aussage die über den geistigen Horizont von Klippschülern hinausgeht einen ordentlichen „Shitstorm“. Vor dem fürchten sich die Politiker fast noch mehr als vor der nächsten Wahl.

  16. handschlag

    ich habe mir all diese sachen mal durchgelesen. auch das was heute und gestern im grenzecho stand. es gab vor der Wahl einen Handschlag zwischen Paasch und Nelles dass die beiden grössten Parteien auch eine Koalition bilden solten. das trat ein. warum Paasch das dann nicht gemacht hat verstehe ich nicht. viele wähler hätte das gefreut weil es das war, was die Menschenn gewählt haben für eine neue Regierung. paasch hat es nicht gemacht. der handschlag wurde nicht eingehalten. das muss die csp auch akzeptieren. sie schreiben ja auch selbst dass es naiv und falsch war. das sehe ich auch so. dass die csp dann danach noch zu den andern parteien ging finde ich normal, aber da hatte paasch ja wahrscheinlich schon alles geregelt, weil er ja sonst direkt nach der wahl die koalition mit csp verkündet hätte. hat er aber nicht. ich kann den andern parteien daher nur den ratschlag geben: heute sind es die christlichen, morgen die blauen oder die roten die nach den wahlen den handschlag von paasch einfordern und nicht kriegen.

    • Sie bringen die Abläufe scheinbar etwas durcheinander.
      Ein Vorwahlabkommen hat es ja nach Aussagen aller nicht gegeben.
      Die Angebote der CSP an SP und PFF waren bevor ProDG, SP und PFF miteinander verhandelten und eine Koalition bildeten. War es da nicht die CSP die auf allen Hochzeiten tanzen wollte und zum Schluss ohne Braut da stand?

      • Arnold Heck

        Aus meiner Sicht: ProDG hatte nie vor mit der CSP zu koallieren, da Paasch dann nur die zweite Geige gespielt hätte.
        Paasch hat der CSP aber „Avancen“ gemacht und als diese angebissen hatte, konnte Paasch damit bei der PFF und den Roten Druck aufbauen; nach den Motto “ wenn ihr nicht nach meiner Pfeife tanzt, habe ich immer noch die CSP im Ärmel.
        Als die CSP merkte, dass Paasch ein falsches Spiel spielte, brach Panik aus und um nicht schon wieder in die Opposition zu gehen, bot man sogar dem roten Lambertz den Ministerpräsidentenstuhl an.

    • @ Handschlag

      Vielleicht sollten die Politiker einfach dazu übergehen das Fell des Bären erst zu zerteilen wenn er erlegt ist. Also Koaltionsverhandlungen nach den Wahlen zu führen und sich vor der Wahl mit Koalitionsaussagen zurück zu halten.

  17. Die CSP ist selber auch nicht besser. Das Tricksen und Taeuschen ist fester Bestandteil der Politik. In der Politik gibt es keine Freunde sondern nur gemeinsame Interessen mit anderen. Und muendliche Vereinbarungen sollte man am besten nicht erst treffen, sondern nur schriffliche. Denn sicher ist sicher.

    Gibt es irgendein Dokument, das die Aussagen der CSP belegen ?

  18. Réalité

    Es muss endlich mal SCHLUSS sein mit dem „Gekuschele und Postentreibendem“ in der Wachwahlzeit!
    Die Partei mit den meisten Wählerstimmen führt das Feld an, und sucht sich seine Mitpartner!
    Es kann doch nicht sein, das sich z Bspl drei Parteien zu jeh 17% zusammentun, um eine Partei welche etwa 35-40% ergatterte aus zu schalten!?
    Das ist niemals des Wählers Sinn gewesen!
    Wird dem aber so verkauft von den „Kopplern der Politik“! Der Wähler hat das so gewollt! Solchen Fall hatten wir schon mal hier in der DG!
    Machtgier ist eine schlimme Politikseuche! Und nützt nur dem Erfinder!

    • Walter Keutgen

      Réalité, hätte doch 1933 in Deutschland die zweite Partei sich andere Koalitionspartner gesucht, statt mit der ersten zusammenzugehen. Aber wie sagte eine Geschichtslehrerin: „Avec des si on met Paris dans une bouteile“. Dass hier nur niemand meint, ich denke, die CSP sei eine Art Vetterpartei der NSDAP; auch ist mir die Parteienlandschaft in der DG nicht so gut bekannt. Ich führe das nur an, um zu zeigen, dass es durchaus gute Gründe für Parteien geben kann, nicht mit der stärksten zusammenzugehen.

  19. Die CSP Täuscht den Bürger und auch die anderen Parteien.
    Wenn ich sehe was die in den letzten Wochen vom Stapel lassen, wo die dem Bürger Dinge versprechen die am Ende nicht haltbar sind wird mir Bange.
    Und auf der anderen Seite stelle ich mir die Frage, welche von den anderen Parteien will denn mit solchen Leuten zusammen arbeiten?
    Wenn ich sehe was die in den letzten Wochen vom Stapel lassen, wo die dem Bürger Dinge versprechen die am Ende nicht haltbar sind wird mir Bange.
    Überall will mehr soll mir Geld ausgegeben werden bei der Kinderbetreuung, beim Kindergeld, Altenbetreuung, beim Itzom,…. Wo wollen die das ganze Geld her holen, wo sind fähige leute?
    Hier wird klar der Wähler in die irre geführt.

    • ein Mürringer

      Das wirre Geschreibsel der CSP ist doch unerträglich. Handelt es sich nun um Kriegsgeheul, Heldenverehrung oder Trauermusik? Wie sollte die CSP Krieg führen? Das gesamte personelle Arsenal wirkt doch saft- und kraftlos….ohne Strategen und Denker ist keine Schlacht zu gewinnen. Handelt es sich um Heldenverehrung? Mitnichten; das ganze Prozedere erinnert doch stark an Judas, der für 30 Silberlinge, den Herrgott verkaufte. Helden sollten auch heroische Taten verrichtet haben….Oder handelt es sich um Trauermusik? „Götterdämmerung“ ist vielleicht der passende Begriff. Dann sollte man ja wohl eher Wagner bemühen….

      Die CSP versteht nicht, wie Politik zu machen ist. Man erstarrt in Selbstmitleid und sucht stets die Schuld beim politischen Gegner. Frustrierend ist dann die Tatsache, dass die Wählerschaft weiter schwindet. Die CSP und ihr Vorgänger haben die ostbelgische Politik während 70 Jahren massgeblich geprägt; schwere Fehler und Versäumnisse besonders in den Nachkriegsjahren bis 1970 wurden begangen und trotzdem wurde das Wahlvolk unter dem moralischen Druck der heiligen katholischen und apostologischen Kirche auf Kurs gehalten. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Das Volk hat ein gutes Gedächtnis und weiss genau, wer wählbar ist und wer welche Interessen vertritt.
      Noch eine Bemerkung : immer wieder jammert die CSP, dass sie als stärkste politische Kraft aussen vor bleibt… Parlamentarische Demokratie und Repräsentanz bedeutet 50% + 1. Helmut Kohl wurde 1976 mit mehr als 48 % von Schmidt und Genscher auf die Oppositionsbank gesetzt….

  20. Akneverkäufer

    Also das ganze Problem liegt doch beim Wähler. Die CSPisten haben die letzten Jahren nix auf die Kette bekommen. Und als Dank für die tolle Oppositionsarbeit wurden dann noch 3 der scheinheiligen Nichtsnutze Bürgermeister in Ostbelgien. Aber es ist wie es immer ist, die CSP könnte mit 25 Affen bei den DG-Wahlen an den Start gehen, sie werden dank der blinden Christenwähler wahrscheinlich wieder 8 Sitze durch bekommen. Den CSP Wählern war es noch immer egal, wer da steht. Hauptsache man kann weiter mit ruhigem Gewissen beten gehen. Ein Beweis für das CSP Trauerspiel sind die Wahlen von St.Vith. PFF Kandidat Gregor Freches wurde in der Presse so häufig gefragt, ob er sich den bewusst wäre, dass er wirklich sein PDG-Mandat im Falle einer Wahl ablegen müsste. Das wurde Kandidat Grommes nie gefragt, ich schätze dass kein Journalist wusste, dass der gute Mann ebenfalls im PDG vertreten war. Aber da kann man keinem Journalisten einen Vorwurf machen, denn die Arbeit von Unsichtbaren fällt selten auf…

  21. was für eine hetze. da wird der paasch dabei gefilmt dass er betrogen hat, schon kommen hier leute mit kommentaren die nur noch als hetze zu bezeichnen sind. das gibt mir als wähler schon zu denken. der ton und die art und weise hier überschreitet viele grenzen. das erinnert an düsterste zeiten.

  22. Ablenkung

    Ist euch nicht aufgefallen, dass Frank seinen Bullshit genau zu dem Zeitpunkt rausgehauen hat, als das erste für alle höhere Kindergeld ohne Probleme ausgezahlt wurde. So bleibt man im Gespräch und die eigene Schlappe mit dem Verlierergefasel in Sachen Kindergeld geht in dem Tratsch völlig unter. Sowas wird übrigens nicht von Frank geplant, sondern mit viel Zeit und Geld von dem Strippenzieher im Hintergrund. Es ist offensichtlich gelungen, auch weil die Presse der CSP hilft, wo sie nur kann. Oder kann man etwa hier auf OD beispielsweise etwas über die sehr gute Leistung der neuen Kindergeldkasse lesen und darüber, dass die CSP neun Monate lang Ängste geschürt und Unwahrheiten verbreitet hat ?

    • @Ablenkung…………… als das erste für alle höhere Kindergeld ohne Probleme ausgezahlt wurde.
      Ich kann dazu nur sagen, das ich nicht das gleiche bzw. mehr bekommen habe so wie von der Regierung seid Monaten versprochen, das es keine Verlierer geben wird.
      Ich bin ein Verlierer, und nun.
      Ich behaupte nicht dqs es auch Gewinner gibt, denen gönne ich es sogar. Aber zu behaupten es wird nur Gewinner geben ist einfach Falsch.

        • @ Mithörer und Joseph – Ja ich habe weniger bekommen als vorher und das hat nichts mit Nebelkerzen zu tun. Warum soll ich Ihnen sagen wieviel ich weniger bekommen habe. Nur weil Sie es nicht glauben?
          Es kann sein oder sogar ist es sicher das viele Familien von dem neues System profitieren, das freut mich auch für diese Familien, aber leider nicht alle.
          Es geht mir einzig und alleine um die Aussgae der Regierung, das ALLE von dem neuen System profitieren werden. Und sorry, das stimmt eben nicht.
          Das der Weg der CSP besser ist habe ich auch nicht geschrieben und werde ich auch nicht schreiben, weil dieses mimimi auch nur nervt.

          • Es geht sich ja nicht darum ob Sie vom neuen System profitieren (also mehr bekommen), sondern um ihre Behauptung dass Sie weniger bekommen und dies dürfte nach Aussagen aller Politiker gar nicht sein.
            Das „weniger bekommen“ der CSP kommt aus theoretischen Berechnungen einer Grossfamilie deren Kinder vor, bzw. nach dem Stichdatum geboren wurden – oder?

  23. Bergerbock

    Bringen wir es auf den Punkt. Der Wähler, der die Parteien in Verhandlungspositionen bringt, hat gesprochen. Von 50% auf 25% hat nichts mit Absprachen zu tun. Die 25% soll die CSP mal hinterleuchten und da müsste man bei sich anfangen. Ich sehe jedenfalls keine Weiterentwicklung. Wir sind die größte Partei blablabla…

  24. Kein Bock auf Block(ade)

    Die CSP sollte in der Tat mal erst den Block oder besser die Blockade in ihrem Gehirn entfernen. Inhaltlich bringt sie nichts oder steht aus Parteidenken auf der Bremse, der Spitzenkandidat ist eine Notlösung, weil der wirkliche Spitzenkandidat lieber seine Europamillionen verdient und sich deshalb hier nicht engagieren will. Er kann seinem Notlösungs-Spitzenkandidaten noch so oft auf Fotos den Arm um die Schultern legen – der wird es mit seiner besserwisserischen preußischen Art nicht bringen.

  25. Gott beschütze uns vor dieser Mehrheit!

    Ja, Paasch und Scholzen (und Lambertz) sind unmöglich. Hat sich auch bereits in ganz Ostbelgien herumgesprochen. Rumheulen bringt aber auch nix – selbst wenn die Presse genau das hören und bringen wird. Einfach als jetzige CSP weitermachen. Seid auf dem richtigen Weg. Weiter so!

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