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Nur eine Lockerung: Belgiens Fahrschulen dürfen wieder praktischen Unterricht geben

30.10.2020, Belgien, Brüssel: Alexander De Croo, Premierminister von Belgien, nimmt nach einer Krisensitzung an einer Pressekonferenz teil. Foto: Pool Philip Reynaers/BELGA/dpa

Wie berichtet, trafen sich am Freitag erneut die Chefs der Regierungen von Föderalstaat und Teilstaaten. Laut VRT wurde nur eine Lockerung beschlossen. Von der rund zweistündigen Sitzung war auch nicht mehr erwartet worden.

Nachdem für die Führerscheine vom Typ B nur theoretische Kurse erteilen durften, ist es den Fahrschulen jetzt ebenfalls erlaubt, praktischen Fahrunterricht zu geben. Dieser war bisher nur für die Führerscheine A (zwei Räder), C (Lkw) et D (Bus) möglich.

Was eine Wiedereröffnung der sogenannten Kontaktberufe (Friseure, Kosmetikstudios usw.) betrifft, so wird bei der nächsten Sitzung des Konzertierungs-Ausschusses in zwei Wochen darüber beraten. Falls die Infektionslage es dann erlaubt, sollen diese Berufe wieder ihren Betrieb aufnehmen können, hieß es.

Der Konzertierungs-Ausschuss bittet übrigens die Impf-Task-Force, die Impfung zu beschleunigen und effektiver zu gestalten. Besonders wichtig sei in diesem Zusammenhang die Ankündigung über die Verdoppelung des europäischen Ankaufs der Impfstoffe von Pfizer und BioNTech.

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

 

10 Antworten auf “Nur eine Lockerung: Belgiens Fahrschulen dürfen wieder praktischen Unterricht geben”

  1. Plausible Entscheidung

    Das ist eine nachvollziehbare Entscheidung. Im Auto hat man kaum Möglichkeiten sich an zu stecken, man sitzt ja weit auseinander in einem riesigen Raum. Da sind die Gefahren, wenn man ohne Einkaufswagen in einem Baumarkt einkauft, sehr viel größer.

    • Genau,so ein Friseurladen ist viel zu klein. Es gibt bestimmt Große Hallen die leer stehen,alle umsiedeln,vielleicht dürfen die ja dann wider öffnen,wenn die gleiche Fläche wie der Supermarkt erreicht ist. Weiter so ihr Politik Hampelmännchen.

  2. Nörgler

    Ja was ein Glück, dass Fahrschulen wieder praktisch dabei sind.
    Aber nicht die Monschauer Straße benutzten.
    Schön dass die Infektionen wieder steigen , schließt doch bitte alle nicht essentielle Geschäfte dann sind Parkplätze zum Rückwärtsfahren frei

  3. Eifelfahrdienst

    Gesundheitspolitisch vielleicht nicht ganz logisch. Dennoch eine gute Entscheidung für junge Menschen. Nicht jeder wohnt in Großstädten mit Bus und S, U etc Bahn. Die Krise verlangt jungen Menschen bereits einiges ab, Mobilität brauchen sie aber, wenn auch nicht für’s Feiern so doch für Lehre oder Studium, Praktikum oder ersten Job, mit oder ohne schöner Frisur…

    • Richtig, Geduld.
      Nur ein wenig noch, dann schnellen bei uns die Zahlen auch wieder nach oben.
      Nur nicht drängeln, jeder kommt dran!
      Und vor allen Dingen kein Hochmut, denn der kommt bekanntlich vor dem Fall.

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