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Landespokal: Die AS Eupen steht nach einem 3:1-Sieg bei KMSK Deinze im Viertelfinale

Zweikampf zwischen Deinzes Lennart Mertens (l) und Eupens Nils Schouterden. Foto: Belga

Die AS Eupen hat im Landespokal das Viertelfinale erreicht. Die Schwarz-Weißen gewannen am Mittwoch im Achtelfinale auswärts beim KMSK Deinze (1. Division Amateure), der in der Runde zuvor den FC Brügge besiegt hatte, 3:1. Die Eupener mussten 40 Minuten in Unterzahl bestreiten. Im Viertelfinale empfängt Eupen die Mannschaft von Ostende.

Weil große Namen wie der FC Brügge, der RSC Anderlecht und Standard Lüttich bereits ausgeschieden sind, haben einige Außenseiter in diesem Jahr die ganz große Chance, es im sogenannten Croky Cup sehr weit zu bringen, ja ihn sogar zu gewinnen und somit sich automatisch für die Gruppenphase der Europa League zu qualifizieren.

Für dieses Achtelfinale ließ AS-Trainer Claude Makélélé eine ganze Reihe von Stammspielern zu Hause, um sie zu schonen, darunter Luis Garcia und Yuta Toyokawa, denn der Klassenerhalt bleibt das oberste Ziel. Dafür bekamen andere Spieler, die bisher nur selten zum Einsatz kamen, eine Chance, auf sich aufmerksam zu machen.

Babacar Niasse (Archivbild) hütete in Deinze das Eupener Tor. Foto: Belga

Die Eupener Startelf: Niasse – Loties, Diagne, Bushiri, Schauerte – Mulumba, Laurent, Yagan, Schouterden, Milicevic – Essende.

Zwei Eupener standen bei Deinze in der Anfangsformation: Michael Lallemand und Flavien Le Postollec.

Die Partie konnte für Eupen nicht besser beginnen, denn schon nach weniger als einer Viertelstunde lag der Erstligist 2:0 in Führung durch Tore von Bushiri (8.) und Mulumba (12.). Schon glaubte man, dass die Gäste leichtes Spiel hätten, doch nur fünf Minuten nach dem 0:2 gelang den Platzherren der Anschlusstreffer durch Mertens – 1:2.

Damit war der Pokalfight alles andere als entschieden. In der 36. Minute schied der Ex-Eupener Le Postollec verletzt aus. Bis zum Pausenpfiff blieb es bei der knappen Führung der AS Eupen.

Wie schon in der ersten Halbzeit erwischte die AS Eupen auch im zweiten Durchgang einen Traumstart. Nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff sorgte Boone mit einem Eigentor für das 1:3.

AS-Abwehrspieler Jordan Lotiès stand in Deinze in der Startelf. Foto: Belga

Kurz danach ein nächster Höhepunkt, als Eupens Mulumba die Rote Karte sah. In Unterzahl konnte sich Eupen seiner Sache nicht sicher sein. Immerhin waren noch 40 Minuten zu spielen. So macht man unnötigerweise einen Gegner wieder stark!

Deinze erhöhte den Druck, agierte aber zumeist sehr umständlich. Die Gäste aus Ostbelgien lauerten auf Konter. In der Schlussphase verpasste Deinze gleich zwei Mal das 2:3, wodurch diese Partie noch einmal spannend geworden wäre. Erst rettete Niasse, und einige Minuten später ging der Ball nur knapp übers Eupener Tor.

Es blieb beim 1:3 aus Sicht von Deinze. Eupen steht im Viertelfinale, wo die AS auf Ostende trifft und damit gute Chancen hat, wie schon in der Saison 2016-2017 das Halbfinale zu erreichen. Mit Ausnahme des RC Genk, der am Mittwoch in Charleroi gewann, ist keine Topmannschaft mehr im Wettbewerb. In der Jupiler Pro League sind die Schwarz-Weißen am Sonntagabend auswärts bei AA Gent gefordert. (cre)

Nachfolgend ein Tweet mit den Viertelfinal-Paarungen:

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