Leute von heute

„Wifi4EU“: Bald auch in Ostbelgien kostenlose WLAN-Hotspots? [VIDEO]

Foto: Shutterstock

„Kostenloser WLAN-Zugang an öffentlichen Plätzen auch bald in Ostbelgien?“ Am Dienstag hat das Europäische Parlament in Straßburg die Initiative „Wifi4EU“ offiziell verabschiedet.

Damit stehen in Zukunft rund 120 Millionen Euro bereit, um in bis zu 8.000 Gemeinden der EU bis 2020 einen kostenlosen WLAN-Zugang an öffentlichen Plätzen wie Bibliotheken, Parks, Krankenhäusern oder sonstigen öffentlichen Gebäuden einzurichten.

Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont bei einer Plenarsitzung des Europaparlaments in Straßburg.

„Die hiesigen Gemeinden hatten wir bereits im Vorfeld über diese interessante Initiative für freies und kostenloses WLAN an öffentlichen Plätzen informiert. Ab Ende dieses Jahres soll eine entsprechende Anmeldung über ein zentrales Formular bei der Kommission möglich sein. Ich hoffe, dass sich die ostbelgischen Gemeinden rege an dem Aufruf beteiligen werden“, erklärt der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP).

Eine frühe Bewerbung ist für die Gemeinden sowie andere öffentliche Einrichtungen wichtig, denn die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip der Schnelligkeit: Jene Bewerber sollen nach dem Aufruf zuerst berücksichtigt werden, die sich zuerst melden.

Unbürokratisch und einheitlich

Ebenfalls soll eine geographische Ausgeglichenheit garantiert sein. Die Finanzierung soll unbürokratisch über ein einheitliches System online beantragt werden können. Nach erfolgreicher Bewerbung erfolgt die Finanzierung über Gutscheine.

Foto: Shutterstock

Bewerben können sich öffentliche Einrichtungen und lokale Behörden (Städte und Gemeinden oder Gemeindeverbände), die:
• WLAN an Orten anbieten möchten, an denen noch kein vergleichbares privates oder öffentliches Angebot verfügbar ist;
• Finanzmittel für Ausrüstung und Installation benötigen, um vor Ort freien und kostenlosen Internetzugang für mindestens drei Jahre anzubieten.

Die laufenden Kosten für die Internetverbindung (Internetabonnement und Instandhaltung der Anlage) müssen die Behörden selbst abdecken. Die Initiative „WiFi4EU“ übernimmt die Kosten für Ausrüstung und Installation (Internet-Zugangspunkte).

Weitere Infos unter folgendem Link: https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/wifi4eu-kostenloses-wlan-fur-alle

Weitere Infos zu „Wifi4EU“ finden Sie unter folgendem Link:

https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/wifi4eu-kostenloses-wlan-fur-alle

Den Redebeitrag von Pascal Arimont im Straßburger Plenum finden Sie hier:

  1. Don Quichotte

    Also in Eupen gibt es schon seit längerem mindestens zwei WiFi Hotspots: Bereich Marktplatz und Bereich Temsepark. Den Titel „Bald auch in Ostbelgien?“ kann man also getrost ändern …

  2. Ostbelgien soll erstmal die Telefonanbieter anschreiben, damit wir endlich mal ein schnelles, funktionnierendes Internet erhalten. Mancherorts gibt’s noch gar kein Internet. Wie war das noch mit Jenny Baltys Möres vor einem Jahr ? Es wird alles daran gesetzt das man überall schnelles Internet bekommt, und man hat, wie jedes Jahr die gleichen Antworten von Proximus erhalten, es werden Studien gemacht und Studien und Studien, alles ist ein Planung, fragt sich bloss wann sich endlich mal was tut. Das ist doch alles totale Verarschung. Jetzt hört man nichts mehr dazu von den ganzen Politkern, aber die volle Rechnung muss man an Proximus überweisen.

    • Zuschauer

      Das Internet in der Eifel ist eine einzige Katastrophe.Im nächsten Jahr gibt es ja wieder Wahlen – dann wieder das Blaue vom Himmel versprochen. Aber solange unsere Gemeindevertreter Proximus keinen Druck machen, wird sich nichts ändern. Die Damen und Herren sind ja zum Wohle des Bürgers gewählt worden, dann sollen sie auch dafür sorgen, dass moderne Rahmenbedingungen geschafft werden.
      Wie wäre es denn, dass keiner mehr seine Telefonrechnung mehr bezahlt, bis verbindliche Zusagen seitens Proximus gemacht worden sind – aber dafür braucht es 100%ige Rückendeckung der Gemeindeoberen! Die Frage ist aber, ob diese Damen und Herren den Mut dazu aufbringen.

  3. @Eifeler und Zuschauer..
    Sie scheinen ja richtige Proximusgegner zu sein,sie sollten vielleicht mal die anderen Anbieter fragen damit diese sich auch an den Kosten beteilligen

    • Ich bin nicht dafür zuständig, erkennen zu können, wem die eingebuddelten Leitungen im Boden gehören. Dies ist einzig und alleine die Zuständigkeit von Proximus.
      Und ja, Proximus sind Ausbeuter. Ob Sie wollen oder nicht.
      Ich frage mich, ob Proximus überhaupt selber weiss, welche Leitung wo liegt und wozu gehört.
      Die blicken anscheinend selber nicht durch.

Hinterlasse eine Antwort

Desktop Version anfordern