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Klinik St. Josef St. Vith trennt sich von Ingrid Mertes

Die Klinik St. Josef in St. Vith. Foto: Alfons Henkes

Weniger als zwei Monate nach dem Eupener St. Nikolaus-Hospital verlässt auch in der Klinik St. Josef in St. Vith der bisherige Direktor bzw. die bisherige Direktorin das Haus.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, muss Ingrid Mertes das Krankenhaus verlassen.

Einen Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin wird es nicht geben, weil die beiden Krankenhäuser der DG die Stelle eines Generaldirektors ausgeschrieben haben, der sowohl für Eupen als auch für St. Vith zuständig sein wird.

Bis die neue Generaldirektion steht, soll Ludwig Bastiaansen als Interimsdirektor die Geschicke des St. Vither Krankenhauses lenken.

Über die Hintergründe des Ausscheidens von Ingrid Mertens wurde lediglich erklärt, da die Zeichen auf Neuanfang ständen und viele Herausforderungen auf die Klinik warteten, habe der Verwaltungsrat der Klinik St. Josef die Organisation und Verwaltungsstruktur einer Anpassung unterzogen. (cre)

81 Antworten auf “Klinik St. Josef St. Vith trennt sich von Ingrid Mertes”

  1. Ostbelgistan

    Das war schon längst fällig. Das Personal lief so schnell weg, wie es konnte. Notaufnahme war Glückssache. Na hoffentlich ändert sich jetzt wieder etwas zum positiven in diesem Krankenhaus. Hoffentlich besinnt man sich darauf, dass man nicht jede Gesundheitsdienstleistung anbieten kann. Wie wäre es mit Kernkompetenzen der Grundversorgung und die aufwendigeren Untersuchungen und seltenen Erkrankungen bitte weiterleiten?

    • Die Frau Mertes hat klare Kante gezeigt, als sie dem Herrn Gesundheitsminister im Januar 2020, unter großem Beifall der Belegschaft, ein klares Nein zu einer überhasteten Zwangsfusion mit Eupen gab. Oder hat der Staatsrundfunk am 25/1/20 Fake-News verbreitet? Das hat sicher dem Einen oder Anderen nicht gefallen… Ich wünsch der Frau jedenfalls alles Gute, denn ohne sie wäre Sankt-Vith längst nicht mehr das was es heute noch ist. Jetzt kann die Fusion und der Abbau der „Doppelangebote“ beginnen. Ich für meinen Teil werde mich nicht von Sankt-Vith nach Eupen verlegen lassen, aber das macht jeder wie er will.

    • Kann mich Haha nur anschließen.
      Ostbelgistan, was Sie schreiben ist Quatsch, Notaufnahme ist/war bisher bei den mir bekannten Fällen OK.
      Ach und bei der Gesundheit soll weiter gespart werden, dafür aber immer neue Pöstchen für Stühlewärmer, Sie haben alles verstanden

      • Krisenmanagement

        @klar Ich kann nur aus eigener Erfahrung schreiben. Da habe ich einige Erlebnisse innerhalb der Familie gehabt. Die Notaufnahme war zeitweise eine absolute Katastrophe. Dieses Notaufnahme hat nicht wirklich gut und effektiv gearbeitet. „Sitzen sie noch immer hier“ wurde ich einmal gefragt. Es war überhaupt nichts los. Der Druck auf die Pflegerinnen war enorm gross. Viele haben es nicht mehr ausgehalten und sind weitergezogen in Ländschen oder haben ein Auskommen in den neuen Ärztehäusern gefunden. Wer diesen Druck ausgeübt hat kann ich nicht sagen. Aber wenns am Kopf stinkt! Sorry das ich so hart bin. Die Wartezeiten bei einigen Fachbereichen sind viel zu lange. Da ich mein Problem abklären wollte, und es nicht ausarten lassen wollte, habe ich mir eine andere Klinik ausserhalb Ostbelgistans gesucht. Da wurde mir innerhalb kürzester Zeit geholfen. In Sankt Vith hätte ich mindestens ein halbes Jahr warten müssen. Also schreiben hier nicht einen solchen Quatsch.

        • Die Krankenhäuser können halt eben auch nur mit dem arbeiten was man ihnen gibt. Wenn ich dann höre, dass die föderale Vivaldi-Regierung im Dezember ihr Budget für die Kabinette um 22 % (12 Millionen €) während der Corona-Pandemie erhöht, dann fragte ich mich ob das Geld nicht besser in den Notaufnahmen der Krankenhäuser des Landes angelegt worden wäre. In Eupen wollte man vor der Pandemie Bereiche schließen, weil 1 Million fehlte. Das zeigt dann wie wichtig der Gesundheitssektor unserer Föderalregierung ist.

    • R.A. Punzel

      Ob die katastrophalen Zustände in der Notaufnahme und der Psychiatrie in den Bereich der Direktion fallen? Man sollte sich vielleicht auch dort mal die Ärzteschaft näher anschauen …

  2. Senseless

    So ist es „Haha“. Frau Mertes hat das Krankenhaus durch schwierige Zeiten geführt. Und zwar mit Erfolg. Dass sie nun „gehen muss“ ist bedauerlich. Sie hat möglicherweise einige vermeintliche Fehlentscheidungen getroffen…Und? Die Politik tut es täglich. Rollen dafür Köpfe? Die wirtschaftlichen Zwänge, denen Krankenhausdirektoren ausgesetzt sind, sind enorm. Den zunehmenden Druck in den Gesundheitsberufen aufzufangen, abzufedern, wie es so schön heißt, gelingt nicht ohne den Druck teilweise an das Personal abzuleiten. Das wird der springende Punkt sein. Alle Schwierigkeiten des Kranknhauses auf das Handeln von Frau Mertes zu schieben, ist einfach. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

  3. Eben hat der Präsident und ehemalige Bürgermeister von St.Vith Krings ein Interview für den BRF vor dem Eingang vom Krankenhaus gegeben. Ich dachte,was ist jetzt wieder los. Da wird Frau Mertes ja sicher eine gute Abfindung bekommen. Warum ist der Herr Krings denn überhaupt noch Präsident? Sind das nicht eigentlich amtierende Bürgermeister, die solche Posten ausüben? Bei der Polizei,Feuerwehr,Eupener Krankenhaus,Wohn-und Pflegezentrum Bütgenbach – St.Vith… ist das so.

    • Voltaire

      Quatsch, Bürger, zum Glück ist Krings noch Präsi! Ein Kenner der Materie. Er und der Verwaltungsrat hatten zumindest den Mut, Frau Mertes zu entlassen (mit Abfindung). Das Problem in der Klinik SV war/ist nicht nur ein MERTES – PROBLEM. Die Fische der Ärzteschaft und der Pflegedienstleitstelle stanken/stinken schon sehr lange auch vom Kopf her. Warum haben denn so viele altgediente Pflegekräfte, und jetzt wieder z. B. Pédiater, den Dienst quittiert? Die Karre steckt auch jetzt ohne Mertes noch verdammt tief im Dreck!

  4. Jetzt ist passiert, was auf langer Hand vorbereitet wurde. Frau Mertes ist gegangen worden. Die reellen Gründe sind nirgends zu sehen, wo ich auch OD einen Vorwurf machen muss, nicht investigativ vorgegangen zu sein.
    Folgende Fakten sind verschwiegen worden :
    Die St Vither Klinik steht noch immer finanziell sehr gut da, was auch ein Verdienst von Frau Mertes ist. Ihre kluge und vorausschauende Führung hat die Klinik nicht nur in punkto Finanzen, sondern auch in punkto Auslastung (abgesehen von der Corona-Krise) gut dastehen lassen.
    Dass die Eupener Klinik schon seit Jahren in finanzieller Schieflage ist, müsste allgemein bekannt sein. Es war zeitweise so, dass Lohnzahlungen nur durch ein Nothilfspaket möglich waren.
    Die Personalprobleme, vor allen bei der Pflege ist Frau Mertes nicht anzulasten. Es hat wiederholt Reibungen zwischen Ärzten und Pfleger/innen gegeben.
    Der Widerstand von Frau Mertes in der Frage einer Fusion der beiden Kliniken beruhte auf eben die finanziellen Situationen der beiden Häuser, aber Politiker – so scheint es mir – haben nicht gerne, wenn man sich ihnen widersetzt.
    Fazit ist also, dass durch die Entlassung von Frau Mertes alle Hindernisse beiseite geräumt sind, um genau diese Fusion durchzuführen. Intern hat es auch eine Diskreditierungskampagne gegeben, die unter Anderem von Herrn Krings, seines Zeichens Präsident des Verwaltungsrates, betrieben hat.
    Jetzt kann jeder seine Schlüsse ziehen.

  5. Das Problem ist,das viele Ärzte französischsprachig sind, man hat nicht das medizinische Vokabular um sein Problem zu erklären. Ich habe es zwar,aber der Arzt auf der Notaufnahme wollte nicht auf mich hören,obwohl ich vom Hausarzt überwiesen war. Der Arzt war begleitet von einer Krankenpfleger,die alles übersetzte .Ich habe Druck gemacht und da er den Arzt angerufen.Dieser meinte es solle ein Kernspintomographie gemacht werden,man könnte mich noch immer noch Hause schicken. Resultat : Lungenembolie 10 Tage Intensiv.Man sagte mir danach,es hätte nicht mehr lange gedauert und ich wäre gestorben. Die meisten Ärzte haben keinen Übersetzer.Es wäre eher nützlicher einen Übersetzer
    oder mehrere dort,wie Traduko.Die Eupener Notaufnahme hat das gleiche Problem.Ich habe nichts gegen französischsprachiger Menschen,ich finde,wenn sie hier Arbeiten sollten sie die deutsche Sprache schon beherrschen. Das sollte zur Bedingung gemacht werden. Es ist möglich diese Sprache mittels Lehrer (Lehrerin) zu erwerben.

    • Ich hatte auch schon das zweifelhafte Vergnügen einer Lungenembolie; zusätzlich gab’s noch Flüssigkeit am Herzen. Erste Lösungen: drainieren (ich) oder punktieren sind mit einem Aufenthalt auf Intensiv verbunden.
      Die Facharztbesuche sind sehr kurz. Symptombeschreibungen des Patienten ein wichtiger Stein im Puzzle der Analyse. Mangelnder Wortschatz (ob nun bei Patient, Arzt oder Übersetzer) und nicht sachgerechte Übersetzung sind da – im wahrsten Sinne des Wortes – tödlich.

      Seit ein paar Tagen lief die erste Debatte Zukunft der DG, ich zitiere sinngemäß und kommentiere:
      – Ein Minister für 2 Krankenhäuser ist Verschwendung. Heute haben wir einen Interimsdirektor für beide Krankenhäuser; jedesmal wird betont das er (eigentlich ein Rentner) als Flame alle drei Landessprachen beherrscht. Ich dachte der soll das managen und nicht noch Reden schwingen.
      – Der zukünftige Direktor beider Krankenhäuser soll Redundanzen eliminieren (Ourener Oma mit Beckenbruch ab nach Eupen) und eine stärkere Position im Netzwerk Move (mit CHC) erarbeiten (dann gehts nach Lüttich – nicht Uniklinik – oder Verviers mit der Oma).
      – Schrieb auch jemand in den letzten Tagen, dass alle bis 70 Jahre die französische Sprache gut bis sehr gut beherrschen. Ob die diese Sprache in den letzten 50 Jahren über einen längeren Zeitraum aktiv gesprochen haben bleibe dahin gestellt. Ob diese „Beherrschung“ beinhalt, seine Wehwehchen korrekt zu beschreiben, ebenfalls. Weg mit der DG.
      – Verlegung nach Aachen. Eingespart weg damit. Weg mit der DG.
      – Zugang Deutschsprachiger zum Medizinstudium. Aufnahmeprüfung in der Zweitsprache; auch hier nie aktiv gesprochen. DG weg damit.
      – 5 Jahre ohne Senator Miesen = 600.000 Euro. Damit sind ja alle Probleme im Gesundheitssektor zu lösen.
      – 4 Minister + Parlamentspräsident + 5 Mittelklassefahrzeuge + Chauffeure. Verschwendung. Weg damit max. einer reicht.

      Spart die DG ein, dann werden wir sehr schnell wieder lernen, was es heißt eine Minderheit zu sein.

      Ich versuch mich mal konstruktiv – aber leider auch spekulativ.
      – Ich vermute, dass Mertes politisch etwas C-lustig ist; andererseits aber eine erklärte Deutschsprachige. ProDG könnte Sie auf die Liste setzen (würde sogar gewählt werden) und sie zur nächsten Gesundheitsministerin machen. Dann wären wir für die Verhandlungen mit Restbelgien fachlich gut besetzt.
      – Wenn hingegen die Abschiebung Mertes mit Einverständnis der DG-Regierungsparteien geschah, dann schwant mir Übles. Als einzige Strategie die Anbiederung an die Wallonie?

      • Ein Mullejahn

        Der., ein Allwissender und Grossgenie!? Wenn ich mich recht erinnere, sprach hier keiner von DG weg? Allerdings sehr wohl von Einsparen der zu vielen Ämtern mit den Grossverdienern in zu Hohen Posten für solch eine kleine Gemeinschaft. Am Beispiel der zwei (2) Krankenhäusern in Ostbelgien, dafür aber einen „richtigen Minister“ zu bezahlen, wäre wohl besser Eulen nach Athen zu tragen!?
        Sie schmeissen überhaupt alles in einen Topf und ins Ausland hin? Auch diese Grossspurigen und prahlenden Behauptungen entsprechen nicht der Realität.
        Die meisten User wollen ein Entschlankung, und Schliessung von absolut überflüssigen und zu teuren Posten!
        Und das nicht nur in der DG, sondern im ganzen Lande. Unser Land strotzt doch nur so von untauglichen und all zu vielen Posten in der Berufssparte! Das Resultat davon kennen wir seit Jahrzehnten. Der Senatsposten des Herrn Miesen ist der beste Beweis dazu, welche Bedeutung wird dem zugemessen? Wenn das gutes Regieren ist, dann Gutenacht.
        Ausverkauf der Grossen Marken, Unzählige Skandale, dazu ganz sicher noch viele Versteckte und verborgene, Politiker die bereits ein paar male fast 2 Jahre brauchen um endlich eine Regierung zu bilden, alleine diese paar Feststellungen beweisen doch deren Tun und Handeln mehr als zur Genüge! Oder welche Beispiele brauchen Sie noch?
        Öffnen Sie Ihre Augen, und sehen die Fakten!
        Ihre Parolen zielen an der Wahrheit vorbei.
        Behalten Sie Ihre Völlerei, und bezahlen diese brav weiter!
        Die meisten Bürger sind es satt das weiterhin so zu tun.
        Die wollen das viele Geld besser investiert sehen als es bisher der Fall war. Vom Hohen Schuldenberg der entstanden ist und weiter wächst, ganz zu schweigen.

        • Ich bin uneingeschränkt damit einverstanden, dass das Land das Problem ist.

          Flamen und Wallonen werden sich einige Zeit die Köpfe einschlagen und eine 7. vielleicht noch eine 8. und letzte Staatsreform vereinbaren. Knackpunkte: Brüssel und Peripherie, Aufteilung der Staatsschuld, Regionalisierung der Sécurité Sociale. DG nebensächlich. Mir schwebt für unseren Part vor: 850 qkm mit 80.000 Einwohnern preiswert abzugeben (besser abzugeben).

          Wenn Sie Entschlackung (statt Entschlankung) meinten, werden wir diese als Teil der Wallonie vollumfänglich geniessen dürfen.

          Solange sich die User an unseren vier Ministern, Parlamentspräsident und Senator festbeißen, wir diese unentgeltlich zur Verfügung stellen (brauchen wir nicht) wird das nichts mit einer Verhandlungstrategie. Auch muss ich Ihnen widersprechen, dass da niemand die DG zerschlagen wollte.

          Bis hierhin bezahlen 11 Millionen für den Luxus sich eine Kolonie im Osten zu halten. Möchten Sie die Beitragszahler auf 4 Millionen reduzieren. Entschlacken kann man, wenn man mal da raus ist: billig abzugeben. Wenn Ihnen aber daran liegt, sich einen Kolonialherren im Westen zu halten. Oder träumen Sie, dass sich Flamen und Wallonen darauf einigen, die 6 Reformen zurück zum Zentralstaat abzuwickeln. Es ging ja eigentlich nur um ein paar Sprachenfragen.

          Für uns bringt das Thema Krankenhäuser schon mal einigen Dampf in den Kessel.

  6. Braunlaufer

    Die beste und schnellste Lösung wäre doch diese:

    der Herrn Antoniadis wäre doch der geeigneteste Kandidat für den Posten! Warum noch lange, und teure auswärtige Leute an Land ziehen!? Er ist doch erprobt und erfahren auf dem Terrain.
    Auch würden wir uns einen Ministerposten damit einsparen, schon wieder eine gute Sache noch obendrauf.
    Herr Ministerpräsident, worauf warten Sie noch?

  7. Noergeler

    Ohne Die Frau Mertes stände die Klinik weit aus schlechter da .Sie wäre schon von der De Block’schen Planmaschine ausradiert worden.Ihr Weggang ist eine Folge der liberalen Säuberungspolitik.

    • Den Eindruck habe ich auch.
      Ich sollte eigentlich ein Anhänger der Liberalen sein; doch leider driften diese Partei mit Personal und Leistungen ins Elend ab (übrigens auch in DE). Und jetzt muss ich auch noch auf Chancen für die CSP hinweisen.

      Mertes ist 57; ein paar Jahre Politik wären doch eine schöne Herausforderung für sie.
      Wenn sie dass unter C-Flagge machen würde, werden die nächsten Wahlen spannend. In der DG übrigens die Chance der CSP nicht auf das Niveau der V-Bewegung abzusinken.

    • Friedrich Meier

      Ihr Weggang ist eine Folge der liberalen Säuberungspolitik.
      Frau Mertes ist selbst eine Liberale.
      Jeder, der nicht ihrer Linie fügte, musste über kurz oder lang den kürzeren ziehen.
      Jetzt hat das Schicksal, dass andere langjährige Mitarbeiter ereilt hat auch sie selbst getroffen.
      Es wird gewaltige Veränderungen in der Krankenhauslandschaft der DG geben. Es bleibt zu hoffen, dass es für das normale Personal und damit für die Patienten endlich bergauf geht.
      Wenn dann noch die französischsprachigen Mitarbeiter innerhalb eines Jahres deutsch lernen, werden die hiesigen Patienten nur Vorteile davon haben.

      • Montagnes russes

        Wo soll es jetzt hin gehen mit dem Krankenhaus? Es wissen alle Kritiker was die Schwächen der alten Direktorin waren. Es weiß aber keiner ob der Neue besser sein wird! Ich glaube nicht, dass sich ein ‚CEO‘ von einem Möbelhändler dirigieren lässt. Und den kratzt es nicht wenn dieses Krankenhaus geschlossen wird. Es gibt Fachkräfte Mangel, jeder dieser Leute findet wieder einen Job. Nur wird es dann eben kein Krankenhaus wie heute mehr sein. In 3 Jahren wird man sich vielleicht noch einmal die Alte zurück wünschen.

  8. Sä Josef

    Wenn jetzt die beiden KinderÄrzte auch noch weg sind hat die Geburtenstation auch keine Überlebenschance !
    Auch haben zuletzt noch „hochrangiges“ Personal gekündigt !
    Es liegt also nicht nur an der Direktorin !
    Die Politik ist gefragt !

  9. Krisenmanagement

    Hier streiten sich ja einige über die politische Ausrichtung von Frau Mertes (wie heisst sie eigentlich richtig?) Wirtschaftlich hat sie das Krankenhaus wirklich gut witschaftlich geführt. Aber in der Personalführung war es doch sehr wahrscheinlich sehr schwierig. Für eine Erneuerung muss sehr wahrscheinlich eine neue Person her. Aber was sich immer weiter manifestiert, ist der massive Ärztemangel in ganz Belgien. Es gibt in Belgien zu wenige Studienplätze für Medizin. Kaum ein junger Mensch wagt den Weg. Warum fördert die DG Regierung nicht Deutschsprachige Medizinstudenten? Könnte doch einige Studienplätze in Aachen reserviert und finanziert werden? Vielleicht könnte ja beim Umbau der Ministerien und des Senats einiges eingespart werden. Bei den Pflegekräften ist es doch genau so. Wer will das noch machen? Aufwendiges Studium, um dann relativ schlecht bezahlt zu werden. Wer tut sich das in unserer Gegend noch an? Viele Krankenhäuser werden schliessen müssen wegen Personalmangel in Zukunft!

  10. Zwei Krankenhäuser, mit teils den selben Abteilungen, sind zuviel für die DG. Eine Zusammenarbeit der beiden ist Überlebenswichtig, wenn wir nicht wollen, das beide verschwinden. Die medizinische Versorgung sollte aufgrund mangelnder Sprachenbeherrschung in der Wallonie in der DG gesichert bleiben, auch wenn es kostspielig ist.
    Deshalb müssen die Abteilungen aufgeteilt werden und da sind die Politiker gefragt, denn ich bezweifle dass sich die Krankenhäuser einig werden.
    Und hören wir bitte auf, die Qualität der Krankenhäuser ständig zu kritisieren, in beiden Häusern arbeiten motivierte Menschen, und wenn alles so schlecht wäre wie beschrieben würde sich kein Arzt in unserer Provinz weiter gerne aufhalten, denn grössere Krankenhäuser gibt es zur genüge in den Städten rund um „unsere“ DG.

    • Krisenmanagement

      @Pierre Sie haben vollkommen recht. Zwei Krankenhäuser in der DG sind auf Dauer nicht haltbar. Aber keiner der politisch aktiven ist bereit das heisse Eisen anzupacken. Aber an der Qualität muss trotzdem gearbeitet werden.

      • Aber 4 Minister, 1 Senator, 1 Parlamentspräsident, 1 Regionalparlament, 2 Regionalabgeordnete und der ganze Rattenschwanz an Referenten und Beamten, das ist haltbar?
        Sankt-Vith hat unter der alten Direktorin schwarze Zahlen geschrieben! Eupen nicht, aber geographisch ist Eupen von Krankenhäusern umgeben. Also müssen wir letzten Endes nur um den Fortbestand des Eupener Hospitals sprechen. Warum muss man immer das kaputt machen was gut funktioniert? Es muss auch mal einer es besser hin bekommen! Wenn Sankt-Vith jetzt abbauen muss um Eupen zu retten, dann wissen die Eifler was sie dieser Regierung zu verdanken haben denn die Eifler haben KEIN anderen deutschsprachiges Krankenhaus in unmittelbarer Umgebung! Das wird den Eupenern nicht gefallen aber so seh ich das!

        • @Haha! seht richtiger Kommentar! Hauptsache wir haben die Minister, plus noch fast 10 Personen in Höheren politischen Ämtern!
          Fern der Realität das ganze. Das frisst uns zig Millionen an Steuergelder weg. So kann und darf es nicht weitergehn
          Die Bürger werden sich demnächst wohl anders entscheiden müssen.
          Hier der Kostenwust kann so nicht weiter geduldet sein!
          Es muss besser und billiger werden!

        • Walter Keutgen

          Haha, wenn St. Vith kein deutschsprachiges Krankenhaus in seiner Umgebung hat, ist Ihrer Ansicht Eupen nicht in der Umgebung St. Viths. Das ist dann auch umgekehrt so. Deutschsprachige Krankenhäuser in Eupens Umgebung sind in Aachen, wohin man nicht mehr darf. Es bleibt in der Umgebung das französischsprachige Krankenhaus in Verviers. Ich erinnere daran, dass die Krankenhauspolitik in Belgien Sache des föderalen Ministeriums ist. Beide Krankenhäuser gehören den betreffenden Gemeinden.

          • Und wenn Eupen in der Umgebung von Sankt Vith liegt, was ist dann mit Malmedy, Verviers und Lüttich? Wenn ich über die Autobahn fahre, dann fahre ich an Malmedy und Verviers vorbei und wenn ich dann schon in Battice bin, dann kann ich auch noch bis nach Lüttich! Dann kommt es darauf auch nicht mehr an! Und umgekehrt genauso!

            • Walter Keutgen

              Haha, also Sie wollen Eupen schließen, weil St. Vith kein deutschsprachiges Krankenhaus in seiner Umgebung hat. Ich beweise Ihnen, dass mit Ihrer Argumentation, Eupen auch kein deutschsprachiges Krankenhaus in seiner Umgebung hat. Dann zählen Sie eine Reihe französischsprachiger Krankenhäuser auf.

              Übrigens wundere ich mich, dass der Verwaltungsrat so vor dem ungeliebten Minister eingeknickt sein soll.

              • Ich will überhaupt keines der beiden Häuser schliessen. Es geht mir aber sehr auf den Geist, daß wir wegen eines Problems mit dem Krankenhaus in Eupen, der Hauptstadt der DG, im Sankt Vither Krankenhaus Dienste abschaffen müssen, obwohl hier „schwarze Zahlen“ geschrieben wurden! Wenn Eupen 1 Million braucht, dann findet dafür eine Lösung! Aber die Regierung hatte zwei Probleme: Frau Mertes war das erste, sie wollte sehr wahrscheinlich keine Dienste abbauen. Von der hat man sich getrennt, die Abfindung war hoffentlich hoch genug! Die Föderalregierung ist das zweite! Solange das KH Sankt Vith gut da steht ist für die Föderale Regierung Eupen überflüssig. Weil man das aber nicht ändern könnte war die einzige Lösungdoption eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einer Frau Direktorin nach 30 Jahren zu beendet. Und am Ende haben wir 2 halbe Krankenhäuser. Aber einen riesigen Wasserkopf an nutzlosen Politikern und Beamten. Meinetwegen können sie die alle nach Hause schicken.

                • Schwarze Zahlen in Sankt-Vith ? Die werden genauso unterstützt wie Eupen, nur mit dem Unterschied dass viel Geld von den Bürgern des Nordens in den Süden gebuttert wird. Dasgleiche gilt im Unterricht, wo weiterhin Minischulen aufrecht erhalten werdfen mit Geld welches eigentlich dem Norden zugute kommen sollte.
                  Wenn man dann noch bedenkt, dass Schwarzarbeit und Steuern in Luxemburg zahlen Nationalsport im Süden sind und dort ständig geklagt wird, man würde vergessen (siehe Interview von Frau Dhur) dann geht nicht nur mir die Hutschnur hoch.

                  • Wenn Sie keine Ahnung haben von wo das Krankenhaus finanziert wird, dann halten sie sich besser aus dieser Diskussion raus! Dieses Geld kommt vom Föderalstaat.
                    Das gleiche gilt für die Besteuerung der KMU’s. Darüber entscheidet man nicht in Eupen und auch nicht in Sankt-Vith, Reuland, Amel oder sonst wo. Aber Tatsache ist, und das wissen Sie ja anscheinend, die Eifel hat sich daran angepasst!

  11. Standpunkt

    …und kein Wort dazu von unserem Gesundheitsminister…der ist wirklich nicht mehr tragbar…vielleicht hat er diesmal die Zeitung noch nicht gelesen und weiss wiederum nicht bescheid.

  12. Eifeler Gemunkel

    Jetzt bricht Klaus Jousten im Gemeinderat eine Lanze für Frau Mertes und kritisiert die Art und Weise der Entlassung. Ich behaupte einfach, er wusste auch was Sache ist oder war und wie es um Personal und Ärzteschaft steht. Was gab es denn für Alternativen, Klaus? Sie mit Glanz und Gloria verabschieden? Das hätte Ingrid gar nicht mitgemacht! Und sie ist ja auch noch krank geschrieben.

      • Friedrich Meier

        Keine Bürger muss erfahren, was ein anderer Bürger verdient bzw wieviel sein sein Nachbar auf dem Konto hat.
        Wenn ich vor dem Ende meiner langjährigen Karriere unverschuldet meine Arbeit verliere, erwarte ich auch ein angemessene Entschädigung und wie hoch die ausfällt, geht keinen Dritten was an.

  13. Kladerdatsch

    In der Zeitung steht, dass für die Beschäftigung des neuen Direktors eigens eine Arbeitgeber VoG gegründet wird. Wie setzt sich denn der Verwaltungsrat dieser Vog zusammen? Welche Befugnisse hat denn ein Direktor, der Angestellter einer andern Vog und somit eines anderen Arbeitgebers ist? Ist das überhaupt legal?

  14. besserwisser

    Da steckt doch was anders hinter,doch was??
    Ecolo’s und Sp??
    Bürgemeisterin von der DG Haupstadt vielleicht ?oder unser Gessundheitsminister vielleicht? wer weiss …. eines Tages kommt es doch raus und es gibt nur noch ein Krankenhaus.

  15. Tja , was haben Oli Kahn und Ingrid gemeinsam ? Richtig, EIER !
    Oli ist noch da, er hat ja keine DG Politiker auf dem Schlips getreten.
    Immerhin haben die Herrschaften 30 Jahre gebraucht um zu verstehen das die Frau nicht gut ist, Respekt !
    Na ja, vielleicht wurde in den 30 Jahren zu viel griechischer Wein getrunken ??

  16. Sä Josef

    Ihr meint doch nicht wirklich die Direktorin wäre abgeschossen worden, weil sie gegen die Krankenhausfusion war?
    In ihrem Laden in SV läuft seit langem einiges Zwischenmenschliches schief auf „Klimaebene“!
    Deshalb die vielen Kündigungen!
    Deshalb ihre Krankschreibung!
    Deshalb ihre Kündigung!

    • Joseph Meyer

      @Sä Josef
      Ich denke, dass Ingrid Mertes mit aller Kraft versucht hat, das Krankenhaus in St.Vith als modernes Krankenhaus der Grundversorgung zu erhalten. Und ich denke auch, dass den Politikern in der DG-Mehrheit nicht zu trauen ist, wenn sie hoch und heilig versprechen, sie würden beide Kliniken auf heutigem Niveau erhalten! Hoffentlich täusche ich mich!
      Den Eupenern geht es m.E. vorrangig um „Eupen First“ …
      Das Problem sind jedenfalls nicht die Krankenhausstrukturen, weder in St.Vith – die sind eindeutig Top – und sicher auch nicht in Eupen, dort wurde ja vor Kurzem ein neuer großer Bettentrakt eröffnet (vielleicht schon in Kenntnis der kommenden Bevorzugung des Krankenhauses in Eupen (?). Nach meiner Meinung, die muss aber nicht richtig sein, ist das Problem viel genereller! Die kleinen Kliniken in der ganzen EU werden neo-liberal „entsorgt“, um den großen – so weit wie möglich von privaten Financiers betriebenen – Bettenburgen die Kundschaft zuzuführen! Der Krankenhaussektor muss sich auch kapitalistisch einordnen und Rendite für die Kapitaleigner abwerfen … Zum Abwürgen der kleinen Krankenhäusern also, 1. Chronisch zu wenig Geld für notwendige Einstellungen von Pflegepersonal und zu geringe Löhne, wodurch der Beruf für Studierende nicht attraktiv ist, deshalb 2. der Zwang für die Krankenhausleitung einen immer größeren Anteil des Honorars der Ärzte einzufordern, deshalb 3. die Unzufriedenheit der Ärzte und das Ausweichen in Zweitjobs an andere Kliniken, deshalb dann 4. immer öfters Probleme zwischen Personal und Ärzten weil die Ärzte nicht persönlich bei medizinischen Schwierigkeiten anwesend sein können und das Pflegepersonal eine zu große Verantwortung übernehmen muss, deshalb 5. kündigen erfahrene Pflegekräfte.
      Und bei den Ärzten werden ja auch die Jungen Leute davon abgehalten Medizin zu studieren, und wenn sie es trotzdem machen, weil es ein toller Beruf ist ganz so wie die Pflege ja auch, dann gibt man ihnen nach erfolgreich abgeschlossenem Studium keine Kassenzulassung: Denn – wiederum neo-liberal – der Gesundheitssektor ist für einen Neo-Liberalen zuerst mal NUR ein „unnötig großer Kostenfaktor“. Also zu wenig Ärzte, was sofort wieder zu Lasten der kleinen Krankenhäuser geht, vor allem wegen der dann hohen WE-Dienstbelastung …
      Meines Erachtens sollte die Bevölkerung in den 5 Eifelgemeinden um IHR Krankenhaus in St.Vith kämpfen! Und wenn es sein muss, warum nicht (!), durch ein Ausscheren aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft, und der Schaffung eines eigenständigen “Deutschsprachigen Verwaltungsbezirks der Wallonie, Ostbelgien-Süd”. Dann wäre es an den 5 Bürgermeistern die Bedingungen mit der Wallonischen Region auszuhandeln: 1. Erhalt eines modernen Krankenhauses der Grundversorgung, wobei ja schon immer auch aus den wallonischen Gemeinden Gouvy/Vielsalm regelmäßig Patienten die Klinik in St.Vith aufsuchen. 2. Weiterführung der Autonomie im Unterrichtswesen, bei der Gemeindeaufsicht und in allen bisher sinnvollen Bereichen. Ob dann allerdings noch ein Ministerpräsident, ein Gesundheitsminister für ein einziges Krankenhaus in Eupen, 3 weitere Minister und Kabinette und ein Parlament für das Gebiet “Ostbelgien-Nord” notwendig wären, das würde wahrscheinlich hinterfragt werden, eher wäre es wahrscheinlich so, dass dann auch im Norden der DG eine einfache getrennte Verwaltungsstruktur, mit sicher erheblichen finanziellen Einsparungen im Vergleich zum aktuellen Stand, eingerichtet würde …
      Aber gut, vielleicht ist es den aktuellen Ministern der DG-Mehrheit ja ernst gemeint mit ihrem Versprechen, beide Kliniken als moderne Kliniken der Grundversorgung zu erhalten!

      • Alles gut und schön, Dr Joseph! Aber in St Vith ist es wie in jeder größeren Firma : wenn das zwischenmenschliche Klima nicht stimmt, gehen die Arbeiter. Und genau dieses Arbeitsverhältnis stimmte schon lange nicht mehr. Schuld daran hatte nicht nur Ingrid, aber auch sie und ihre Vorarbeiter. Sprache der Ärzte und Stress spielten sicherlich auch eine große Rolle bei den Kündigungen.

      • Reaktion

        Soviel an buntem Allerlei und Unverständlichem welches Sie die letzte Zeit hier in Sachen Corona von sich liessen, so viel auch in etwa die Waheheit der Zustände im Ostbelgischen Gesundheitswesen, und in Sachen Entlassung Frau Wiesemes. Man merkt das Sie dort einige Zeit gewirkt hatten, daher viel Insiderwissen aussprechen.
        Das Krankenhauswesen ist fast ein Börsenobjekt geworden. Da wird u a immer weniger Sorge um Patienten als vielmehr die Renditen gepflegt! Die Investoren wollen Flocken sehen, und das um jeden Preis. Dazu und im selben Umfeld bewegen sich die Krankenkasse, der Pharma- und Apothekerbereich, und nicht zuletzt die Ärzteschaft. Auch da zählt der Verdienst mehr denn je.
        Fast eine Kopie von dem hiervor, kann man ohne Übertreibung auch auf die Politik umwälzen. Nur das da immer mehr und mehr Stellplätze und Ruhepole entstehen, im Krankenhausbereich jedoch mehr und mehr Sparflamme gekocht wird!? Ihre Idee von einer neuen DG ist nicht schlecht, und sollte Thema werden! So wie es jetzt da ist, dass kann unmöglich so weitergehen.
        Da sind ja massenhaft Jobs vielmals besetzt, welche gut und gerne an anderer Stelle im Verbund verarbeitet können werden. Es kann doch nicht sein, dass solches rentabel und Effektiv ist! Eine der Grundwerte seriöser Politik!? Und das beschwören diese Leute auch noch beim Antritt?
        Von wegen! Hauptsache mein Lohn, meine Rente gedeiht.

      • Sagen Sie mir einen guten Grund warum die Wallonie mit den Forderungen einverstanden sein sollte? Das würde dieser Pleiteregion doch viel zuviel Geld kosten ohne Gegenleistung.
        Sie träumen Herr Meyer.
        Eupen kann auch ohne Krankenhaus, denn Aachen ist 20 Minuten entfernt. Und in 30 Minuten ist man in der Zitadelle in Lüttich.
        Beide Häuser bieten eine medizinische Versorgung welche unsere beiden Kliniken nicht bieten können.
        Das Eifeler Krankenhaus wird auf Grund der schwachen Bevölkerungsdichte immer Schwierigkeiten haben und, davon bin ich überzeugt, auf Dauer verschwinden, genau wie das Eupener Krankenhaus aber die Folgen werden in der Eifel schlimmer sein.

      • Krisenmanagement

        @Joseph Meyer mit diesen Pappnasen von Eifelbürgermeistern wird das leider nichts. Darunter ist eine Bürgermeisterin, die ihre Gemeinde schon aufgegeben hat (Reuland). Dann sind da einige dieser Bürgermeister, die besser keine Verantwortung im Gesundheitsbereich haben (Hotspotverantwortliche und Superspreaderveranstaltungen). Darunter müsste dann wirklich eine Persönlichkeit sein, die nicht vor dem nationalen Gesundheitsminister kuscht. Das Krankenhaus in Sankt vith wäre durchaus zu halten.

  17. Beobachter

    Nimmt mit der Absetzung von Frau Mertes wieder die Posten-Klüngelei in der politischen Landschaft der DG ihren Lauf.
    Wenn jemand in der DG abgesetzt werden soll, dann ist es der Senator mit seinem Chauffeur und seinen Angestellten, der überhaupt nichts bringt und total überflüssig ist.
    Frau Mertes hat während 30 Jahren das St Vither Krankenhaus geführt. Und ein Krankenhaus ist kein Unternehmen, wo mit Maschinen oder Werkzeugen gearbeitet wird, sondern wo emotionelle Menschen betreut werden.
    Ist sie nach 30 Dienstjahren auf einmal nicht mehr kompetent oder liegt es an den anderen Beschäftigten ?
    Frau Mertes soll die laut Vertrag festgelegte Abfindung annehmen und sich auf ein ruhigeres Leben einstellen und es genießen. In einigen Jahren wird sie feststellen, wie gut ihr Schritt war.

    • Geldvertilger

      Beobachter!
      Gut beobachtet! Wenn einer der erste wäre, dann der Senator, danach noch einige, die hier zu viel sind! Dann sollten diese Nichtsnutzigen Instanzen mal abgeschafft sein! Hier im Forum sind noch so ein paar Supporter von den Kram, wollen das mit Macht erhalten. Aber Gott sei Dank sind die allermeisten Deiner Meinung!

      • Der einarmige Bandit

        @Geldvertilger , dieser Senator wird doch wie abgemacht vertraglich abgelöst bei Halbzeit dieser Legislaturperiode des PDG . Ob nun der Nachfolger von einem anderen Schlag sein wird als der jetzige , ist stark zu bezweifeln , wenn man nur seine leeren Lappalien der Opposition im Gemeinderat aus der Tagespresse zur Kenntnis nimmt , dann hat man schon vernommen . Viel zuviele Profiteuren liegen halt auf den Taschen der Allgemeinheit.

  18. Ostbelgistan

    Eines darf man nicht vergessen! Frau M. war sehr wahrscheinlich eine triebende Kraft, um das IZOM Projekt zu stürzen. Beide Krankenhäuser aus der DG waren nicht begeistert über die Konkurrenz aus Aachen. So wurde mir das bei der Krankenkasse gesagt. Viele Menschen, die etwas kompliziertere Erkrankungen haben können gar nicht in Eupen und Sankt Vith behandelt werden. Durch das Kippen des IZOM müssen viele Menschen ihre speziellen Medikamente selbst bezahlen. So viel zum Thema schwarze Zahlen. Es wurde in Sankt Vith mit harten Bandagen gekämpft, um jeden Patienten. Soll das wirklich so weitergehen? Es ging bei der Verwaltung nicht unbedingt, um das Wohl der Patienten. Es besteht ein Irrtum, bei den Ostbelgischen Patienten, dass wir nicht mehr nach Aachen ins Krankenhaus dürfen. Man muss dies in Absprache mit der Krankenkasse und des Vertrauensarztes tun. Ich gehe für meine Erkrankung noch immer in Aachen zum Arzt. Ich trete als Selbstzahler auf. Aber die Gefahr besteht halt , dass der Deutsche Arzt dich als Privatpatient ansieht. Fakt ist, dass ich auf höheren Kosten sitzen bleibe! Da kann der Grenzecho Redakteur schreiben was er will. Auf Dauer werden keine 2 Dorfkrankenhäuser zu halten sein. Sinnvoller wären Kooperationen mit spezialisierten Deutschsprachigen Kliniken. Das Versprechen diese ostbelgischen Krankenhäuser halten zu wollen wird nicht zu halten sein.

  19. „Eines darf man nicht vergessen! Frau M. war sehr wahrscheinlich eine triebende Kraft, um das IZOM Projekt zu stürzen. “ Sie wissen nichts aber schreiben trotzdem.
    In Sankt Vith und in jedem anderen Krankenhaus kämpfen Ärzte um die Patienten, nicht das Krankenhaus. Die Ärzte sind nämlich selbständig und gehören nicht zum Personal des Krankenhauses.
    Das Krankenhaus braucht natürlich gute Ärzte. Aber der Arzt braucht auch ein gutes Krankenhaus. Nur wenn beides stimmt kann es funktionieren.
    Aber hier kommt erschwerend hinzu, das wir von kleinen Krankenhäusern reden. Das ist für den Arzt nicht unbedingt interessant, zu wenig Kundschaft, darum auch der Konkurrenzkampf zwischen Ärzten. Ist das der Fehler der Direktorin? Schliessen wir Polizei und Feuerwehr wenn es nicht oft genug brennt oder zu wenig Straftaten verübt werden? Es das wo wir hin wollen?
    Sollte man diese Krankenhäuser dann schliessen? Oder sollte man nach Lösungen suchen, die man aber auf föderale Regierungsebene suchen muss? Und dann kommt die DG und der Verwaltungsrat und entlässt ihr bestes Pferd im Stall, die dieses unmöglichen Spagat seit 30 Jahren hin bekommen hat.
    Dafür gibt es von mir keinen Applaus!

          • Friedrich Meier

            Apropos Zwischenmenschlich… In den letzten 10 Jahren sind nicht nur französischsprachige Ärzte im Sankt Vither Krankenhaus aufgetaucht, sondern auch in sämtlichen Führungspositionen arbeiten überwiegend Leute , die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Nicht nur Ärzte verstehen nicht, was deutschsprachige Patienten ihnen erklären wollen. Auch viele deutschsprachige Mitarbeiter haben keine Möglichkeit ihre Anliegen mit den Vorgesetzten in ihrer Muttersprache zu besprechen. Selbst im Pflegebereich kann ein Patient oft keine Antwort erhalten, weil kein zweisprachiger Mitarbeiter zur Verfügung steht
            Von keinem französischsprachigen Mitarbeiter wird verlangt, nach einer angemessenen Zeit den Nachweis zu erbringen in einer zweiten Sprache eine Konversation zu führen.
            Man stelle sich mal vor ein Deutscher geht nach Frankreich arbeiten und kann nach zwei Jahren immer noch nicht mit seinen Kollegen sprechen. So etwas gibt es nur in Sankt Vith.

            • Walter Keutgen

              Friedrich Meier, trotz EU-Diplomgleichstellung verlangt die deutsche Ärztekammer zur Akkreditation der vielen osteuropäischen Krankenhausärzte nach einiger Zeit (einem Jahr?) einen Sprachtest, der recht schwer ist, denn man soll ja auch die Fachsprache beherrschen.

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