Gesellschaft

Arimont: „Klare rote Linien gegen KI-Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs“ – Neue Vorschriften

Ein junger Mann schaut sich auf einem Smartphone eine Porno-Internetseite an (gestellte Szene). Immer mehr Frauen und Mädchen werden Opfer von Deepfake-Pornos. Foto: Marcus Brandt/dpa

In dieser Woche hat das Europäische Parlament neue Vorschriften beschlossen, die den Einsatz von KI-Anwendungen verbieten, mit denen sexualisierte Deepfakes oder Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs erzeugt werden können.

„Wer mithilfe von KI reale Menschen ohne ihre Zustimmung in pornografische Inhalte versetzt oder Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs erzeugt, greift grundlegende Werte unserer Gesellschaft an. Solche Praktiken müssen klar verboten werden. Deshalb habe ich das Verhandlungsergebnis zwischen Europäischem Parlament und Mitgliedstaaten ausdrücklich unterstützt. Mit den neuen Vorschriften nimmt die EU international eine Vorreiterrolle ein“, erklärt der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) nach der Abstimmung.

Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP). Foto: Europäisches Parlament

Mit dem Verbot reagiert die Europäische Union auf eine alarmierende Entwicklung: Immer leistungsfähigere KI-Systeme werden missbraucht, um insbesondere Frauen und Kinder ohne deren Zustimmung in täuschend echt wirkenden sexuellen Bildern, Videos oder Tonaufnahmen darzustellen.

In den vergangenen Monaten haben sogenannte „Nudify-Apps“ und vergleichbare KI-Werkzeuge stark an Verbreitung gewonnen. Sie ermöglichen es, Bilder realer Menschen künstlich zu manipulieren und intime Darstellungen zu erzeugen, die nie existiert haben. Die Folgen reichen von Cybermobbing und Erpressung bis hin zu langfristigen psychischen Belastungen für die Betroffenen. Besonders besorgniserregend ist die Möglichkeit, mithilfe von KI Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zu erzeugen.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass künstliche Intelligenz zu einem Werkzeug digitaler sexueller Gewalt wird und auch noch zur Normalisierung solcher Akte beiträgt. Deshalb ziehen wir mit diesem Verbot europaweit eine klare rote Linie“, betont der Abgeordnete.

„Die neuen Vorschriften richten sich nicht nur gegen diejenigen, die solche Inhalte erstellen oder verbreiten. Auch die Anbieter entsprechender KI-Systeme werden ausdrücklich erfasst. Wer mit KI-Systemen Geld verdienen will, muss künftig sicherstellen, dass diese nicht zur Erstellung sexualisierter Deepfakes oder von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs genutzt werden können. Unternehmen haben nun bis zum 2. Dezember 2026 Zeit, ihre Systeme an die neuen Anforderungen anzupassen“, so der ostbelgische EU-Abgeordnete abschließend.

20 Antworten auf “Arimont: „Klare rote Linien gegen KI-Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs“ – Neue Vorschriften”

  1. Man sollte der EU mit reichlich Misstrauen begegnen denn am Ende steht immer eine andere Entwicklung als am Anfang verkündet. Natürlich muss der Gesetzgeber gegen Kindesmissbrauch in allen Bereichen vorgehen nur habe ich (und andere) den Verdacht dass es am Ende uns alle treffen wird. Beispiel „Geldwäsche“. In den 80.er Jahren kam die italienische Finanzpolizei auf die Idee dass es wesentlich effektiver ist die Geldströme der Mafia zu verfolgen, und auszutrocknen, statt zu versuchen das Rauschgift vom Markt zu nehmen. Das war der Beginn der Gesetzeslawine in Europa gegen „Geldwäsche“. Das Ergebnis heute? Der normale Bankkunde muss bei Bareinzahlungen ab 10.000 € einen Herkunftsnachweis erbringen, Barzahlungen über 3500 € sind verboten, die Finanzkontrolle hat unbeschränkt Einsicht in alle Bankkonten und allen Geldtransaktionen, von jedem einzelnen Bürger! Und das organisierte Verbrechen? Das gibt es immer noch, verdient mehr als je zuvor, und ist längst auf Bitcoin und Co ausgewichen. Der Kindesmissbrauch im Internet wird nicht verschwinden, wohl aber der freie Zugang des Bürgers zu Informationen im Internet wird verschwinden (siehe Bankgeschäfte).
    Wer ganz böse denkt sagt dass die Einschränkung des Internetzugangs für alle, das eigentliche Ziel der EU ist; siehe „Kampf gegen Geldwäsche“.
    Was sagt „unser“ EU Abgeordneter P. Arimont dazu? Ich tippe mal er sagt genau nichts, genau wie GE und BRF….

  2. Krisenmanagement

    Meines Erachtens sind die doch gar nicht Willens dieses Problem anzugehen. Es laufen immer noch Pädophile frei rum. Es verschwinden immer noch Kinder. Wenn der Wille da wäre, könnten vielen Kindern geholfen werden. Von KI oder Ai hat der gute Arimont keine Ahnung. Die KI ist das geringste Problem. Teilweise wurde sogar die Strafen drastisch gesenkt in vielen Ländern.
    Da Herr Arimont immer nur die Sau durchs Dorf treibt, die die EVP ihm vorgibt, hat er nichts gutes im Sinn. Denen ist auch nichts zu schade. Es geht um unser aller Freiheit im Netz. Nur die Rechnung wurde ohne die Wirte gemacht. Die Hauptsitze der Tec-Konzerne sind meistens nicht in Europa.

    Noch eine Frage, wie weit ist Herr Arimont mit seinem Geoblocking Projekt. Bringt der gut bezahlte EU-Abgeordnete eigentlich etwas zu Ende? Wie sieht Erfolgsbilanz aus. Wie steht Pascal zu Pfizer Gate?

    • Jörg Kipper

      Genau, Geoblocking und Grenzgänger Problem, wer in der falschen Krankenkasse ist und in Deutschland gearbeitet hat, Belgier ist und in Belgien wohnt ,MUSS INS ALTEN UMD PFLEGEHEIM NACH DEUTSCHLAND,,!!
      Das sind Problem die gelöst werden müssen, aber aber wenn DU das im Seniorenbeirat Bütgenbach ansprechen tust ….!!
      ,,WIRST DU GEMOBBT ,,
      Schneeschaufeln für Kranke und Schwache ,NEIN das wollen wir nicht,,
      Partnerschaft mit Schwachen ,,NEIN DAS WOLLEN WIR NICHT,,
      Ausbau des Fahrangebot NEIN die Fahrer fehlen ….
      Und die Langzeitabeistlosen sie dösen auf der Couch ….
      Wandern Spaziergang Grillen vom Urlaub berichten ,das wollen wir ….
      Jesus Christus, den Blockieren wir ….
      Wir fordern, Lösungen Geoblocking
      Pflege im Senioren Heim ,der auch Wohnost ist ,,Lösungen wollen wir ,,
      Diskriminierung im Ehrenamt ist schlimm ,und trifft wieder die Schwachen ….
      Mit Geld 💰 kann man alles
      Tüss Bütgenbach….Österreich Berge das wird kommen ….
      Jörg Kipper
      Ersatz Mitglied im Seniorenbeirat Bütgenbach n o c h
      Bütgenbach Daniel Franzen macht beim Mobbing mit ….
      und ich schreibe mit ….

    • @Krisenmanagement: In welchen vielen Ländern sind Strafen wegen Pädophilie drastisch gesenkt worden? Die §§ in den entsprechenden Strafgesetzen müssen Sie nicht raussuchen, aber bitte die vielen Länder.

  3. Ja, dass es keine wirkliche politische Motivation gibt, Kindesmissbrauch konsequent zu bekämpfen, wurde uns schon oft genug vor Augen geführt – etwa durch Dutroux, Epstein oder den Sachsensumpf.

    Inzwischen gilt Kinderschutz teilweise schon als rechtsradikal. Daher kann man davon ausgehen, dass diese Maßnahmen erneut dazu dienen werden, die Bürger noch stärker zu kontrollieren.

  4. Jörg Kipper

    Wenn der Kindesmisshandlung Missbrauch beendet werden sollte, UND BEBÄMPFT WIE MAJESTÄTS BELEIDIGUNGEN BEI POLITIKER, dann dann wäre alle schon längst überführt….
    Wenn Kinder Recht so behalt würde wie Geld Delikte ….SIE WÄREN HINTER SCHLOSS UND RIEGEL .

    ABER ER WIRD WEGGESCHAUT
    Haltet SEINE GEBOTE
    KINDER SIND DER SPIEGEL GOTTES UND HEILIGE, WIE PROPHETEN ….
    Nein, ich bin ein Sünder und Mensch

    Jörg Kipper
    Die Botschaft ist Heilig, der Mensch austauschbar

  5. Jörg Kipper

    Mobbing im Seniorenbeirat Bütgenbach
    ,,mit mir nicht,,
    Jörg KIPPER fordert im Nächsten Seniorenbeirat Bütgenbach Treffen, die Entfernung von Karl Heinz Schwarz aus dem Seniorenbeirat, weil nicht gewählt .
    Auch wird er die Führung der Schöffin und Eignung,,HINTERFRAGEN,,

    LG,JÖRG KIPPER
    PROPHET

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