Nach der offiziellen Trennung von Bruno Pinheiro am 10. Juni scheint Fußball-Zweitligist AS Eupen in der Person von Felice Mazzu einen Nachfolger als Cheftrainer gefunden zu haben.
Mazzu zählt zu den bekanntesten Trainern im belgischen Fußball. Die Karriere des heute 60-Jährigen begann im Amateurfußball. Nach Stationen bei Tubize und White Star Woluwé führte ihn sein Weg 2013 in seine Geburtsstadt – zum Sporting Charleroi. Dort arbeitete er sechs Jahre lang erfolgreich.
2019 stellte sich Mazzu mit einem Wechsel zum ambitionierten KRC Genk einer neuen Herausforderung, jedoch lief für den Belgo-Italiener in der Provinz Limburg nicht alles nach Wunsch.

Im Gegensatz zu Vorgänger Bruno Pinheiro (Bild), von dem sich die AS Eupen getrennt hat, ist Felice Mazzu ein profunder Kenner des belgischen Fußballs. Foto: Patrick von Staufenberg
Mazzu wagte einen Neuanfang in der 2. Division als Coach der Union Saint-Gilloise, die er 2021 nach 48 Jahren zurück in die höchste belgische Spielklasse führte und mit der er in der Saison 2021/2022 als Aufsteiger die belgische Meisterschaft nur knapp verpasste. Für diese Leistungen wurde Mazzu mehrfach als Trainer des Jahres ausgezeichnet.
Anschließend reizte ihn ein Angebot des RSC Anderlecht, mit dem er jedoch keinen Erfolg hatte. Mazzu kehrte nach Charleroi zurück und war später bei Sint-Truiden VV sowie bei OH Leuven tätig.
Es ist nicht das erste Mal, dass die AS Eupen Felice Mazzu verpflichten will. Im März 2024, als die Schwarz-Weißen mitten im Kampf um den Klassenerhalt in der Jupiler Pro League steckten, hatte man ihn nach dem überraschenden Abgang von Florian Kohfeldt nach Eupen holen wollen.
Damals hatte Mazzu abgelehnt – vor allem aus Loyalität gegenüber dem Sporting Charleroi, auf den die „Pandas“ kurz darauf in den Playdowns treffen sollten.
Kurios: Während mit Mario Kohnen in der Saison 2026/2027 ein Eupener Cheftrainer in Charleroi wird, sitzt in Eupen ein aus Charleroi gebürtiger Fußballlehrer auf der Trainerbank. (cre)
Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:
Glückwunsch! Das ist doch mal ne Hausnummer. Ein sehr guter Trainer der bestimmt nicht ohne Garantien (was Transfers angeht) nach Eupen kommt.
ENTLICH EIN GUTER HOFFE DAS SIE IHM MAL BEHALTEN NICHT WIDER MITTE DES JAHR WEG LASS IHM MALL ZEIT WAS ZU ÄNDER
WAS WOLLEN SIE UNS ALS EXPERTE FÜR RADRENNEN EIGENTLICH MITTEILEN?
Bei Anderlecht musste er nach drei Monaten gehen. Richtig lange war Felice Mazzu noch nirgends. Die heutigen Trainer sind das schon lange gewohnt. Hoffen wir, dass es bei der AS besser klappt.
Hoffentlich färbt ein bisschen von Mazzus Ruhm auf unsere Jungs ab. Ich könnte mir sogar einen Wiederaufstieg in die Jupilergelage vorstellen.
Vorstellen kann man sich viel. Vor allem wenn man Experte ist. Hoffentlich wird nicht bald wieder abgestellt. Dass sich der ruhmreiche Monsieur Mazzu in diese Trainergalerie einreiht, zeugt von Zivilcourage. Vielleicht springt es auf die Mannschaft über.
Trainer hilft nicht immer liegt an Mannschaft und da ist bis jetzt nichts passiert!
Sollte es so sein dann ist eine gute Wahl . Und endlich ein Trainer der die belgischen Ligen kennt !
Er wird auch nicht kommen wenn er nicht die Zusage und Mitentschieden könnte das eine Mannschaft zusammengestellt wird die das Potenzial hat den direkten Aufstieg zu schaffen.
Dann bin ich mal gespannt, wie lange es dauert,bis die ersten Fussball-Sachvertändiger und Besserwisser ihn wieder vom Hof jagen wollen. 😆
Was ein Blödsinn. Trainer kennt die belgische Liga !. Was machen denn die +- 20 ausländischen Spielerbei der AS. Kennen die die belgische Liga ?.
Damit ist doch alles klar.
Und die Pandas pfeifen es schon aus dem Bambus.
Ein Trainer solchen Kalibers kommt nicht nach Eupen um Jupp Schmitz aus Malscheid zu coachen.
Man hat ihm eine Equipe zugesagt mit dem der vorgeschriebene Aufstieg realisierbar ist.
Alles andere macht keinen Sinn.
Absolut. Man darf gespannt sein.
Felice Mazzu wird bestimmt einen guten Job in Eupen machen. Seine Verpflichtung hat aber noch einen weiteren Vorteil. In der Berichterstattung der RTBF (mehr noch als bei der VRT) sind die Sportjournalisten viel zu einseitig auf bestimmte Vereine gepolt (vor allem auf Standard Lüttich und Charleroi). Das ist tlw. verständlich und vielleicht sogar akzeptabel, allerdings wurde die KAS Eupen in ihrer Zeit in der ersten Division – und jetzt sowieso – mehr als stiefmütterlich behandelt. Durch das Interesse an Mazzu wird zweifellos auch das Interesse an Eupen wieder wachsen. Und das kann uns allen nur Recht sein.
Lieber Georg. Das ist so und wird so bleiben. Eupen ist und bleibt ein Dorf. Ausser wir steigen auf, und spielen die Top Gegner an die Wand. Dann werden sie auch die Lobeshymden vom ganzen Land über uns lesen !. Bis das wir wieder in der Versenkung verschwinden.