Politik

Kelmiser Wahlkampfthema Park Hotel: Ist Bürgermeister Louis Goebbels ein guter Hotelier?

Das Park Hotel in Kelmis. Foto: Booking.com

Eines von mehreren Themen im Wahlkampf in Kelmis wird wohl das Park Hotel sein, das inzwischen von der Gemeinde betrieben wird. Es wurde im April 2017 neu eröffnet.

12 Zimmer mit insgesamt 32 Betten hat die Einrichtung zu bieten. Gemanagt wird das Parkhotel natürlich nicht von Bürgermeister Louis Goebbels, sondern von einer Hotelfachfrau, assistiert von drei Halbtagskräften, die sich um Frühstücksbuffet und Zimmerreinigung kümmern.

Für Besucher gibt es gratis WLan und die Möglichkeit, das Kelmiser Schwimmbad kostenlos zu nutzen. Wer nach den Öffnungszeiten der Rezeption eintrifft, kann per Code einchecken.

Ein Karnevalswagen von 2017 zeigt Bürgermeister Louis Goebbels als Hotelier. Foto: OD

Nach Angaben von CSP-Spitzenkandidat Luc Frank macht das Hotel Verlust, während Bürgermeister Louis Goebbels (PFF) der Ansicht ist, die Gemeinde habe die für den Tourismus in Kelmis und Umgebung so wichtige Herberge gerettet. In der Zeit, als die CSP noch regierte, sei das Hotel „ein Schrotthaufen“ gewesen.

„Wir legen Wert darauf, dass die CSP voll und ganz hinter dem Park Hotel steht, wir es allerdings künftig rentabel betreiben wollen“, so Frank. Das Hotel verzeichne jedoch seit der Eröffnung durchschnittlich einen Verlust von 8.747 Euro pro Monat. „Das ist fast die Hälfte des Budgets für den jährlichen Straßenunterhalt.“

Frank: 20.000 Euro Gewinn pro Monat sind möglich

„Konkret müsste das Hotel 20.000 Euro pro Monat Gewinn abwerfen“, so Frank: „Ein Unternehmen muss rentabel sein und darf den Bürger langfristig nichts kosten.“ Man müsse zunächst einmal die Ausgaben durchforsten und dann versuchen, die Auslastung des Hotels zu erhöhen, um so die Einnahmesituation zu verbessern.

Laut Frank war angedacht, mit dem Gewinn des Hotels die Renovierungsarbeiten der Parkvilla direkt nebenan zu finanzieren. Würde man das Restaurant in der Parkvilla nutzen können, hätte man als Hotelbetreiber die Möglichkeit, den Gästen viel bessere Angebote zu machen, z.B. Kombiangebote.

goebbels

Der Kelmiser Bürgermeister Louis Goebbels. Foto: Gerd Comouth

Bürgermeister Louis Goebbels (PFF) hält dagegen und wird sogar fuchsig, wenn er seinen Kontrahenten Frank so reden hört. „Wenn man einen Schrotthaufen übernimmt, dann muss man etwas investieren“, sagte er in einem Interview mit dem BRF.

“Leider Gottes“ habe sich die CSP in dieser Sache „nicht mit Ruhm bekleckert“. Das Gegenteil sei der Fall. Goebbels: „Die sollen lieber mal auf ihre Sachen schauen und was vorher gelaufen ist. Wir haben das Ding mit einer Investition von 250.000 Euro gerettet. Wir betreiben das Park Hotel mit Erfolg. Klar, nicht von Anfang an. Wir haben in April 2017 eröffnet und sind noch nicht an dem Durchschnitt, den wir uns wünschen. Aber wer sich mit der Geschäftswelt auskennt, weiß, dass man nicht gleich mit einer 100-prozentigen Leistung anfängt. Das muss man aufbauen, und das funktioniert. Es geht immer besser. Ich bin zuversichtlich, dass es Geld abwerfen wird.“

Also, wer ist der bessere Hotelier: Luc Frank oder Louis Goebbels? (cre)

45 Antworten auf “Kelmiser Wahlkampfthema Park Hotel: Ist Bürgermeister Louis Goebbels ein guter Hotelier?”

  1. Da es ja absolut konträre Aussagen zu den Erträgen / Verlusten des Hotels gibt, stellt sich die berechtigte Frage warum das aktuelle Gemeindekollegium nicht seine (positive) Bilanz vorlegt. Damit kann sich jeder Bürger ein objektives Bild machen. Also bitte TRANSPARENZ!

  2. Pensionierter Bauer

    Ich finde es schon sehr interessant, wie der Luc Frank etwas viel besser machen will als die heutige Mehrheit. Ich glaube aber, dass die CSPler keinen einzigen Gast mehr in das Hotel holen würde. Warum war das Parkhotel ein Schrotthaufen? Ganz einfach weil es in hier Kelmis keinen Markt dafür gibt! Der von Albert Stassen, im Kampf gegen den Bergbau, angeführte starke und tolle Tourismus gibt es doch nur in der Phantasie einiger Träumer!
    Die Verantwortlichen der öffentlichen Hand, müssen sich endlich mal darüber im klaren werden, dass ein Geschäft welches in privter Hand nicht läuft schon gar nicht unter öffentlicher Führung gewinnbringend geführt werden kann.
    Weiß hier jemand ob das Heidbergkloster unter Berücksichtigung der Investitionen gewinnbringend arbeitet? Ich bezweifele es.

    • PB, Sie haben völlig Recht. Stassen ist ein Träumer und Phantast, der noch immer nicht verdaut hat, dass man ihn vor die Tür gesetzt hat. Luc Frank sollte sich schämen für die Misere, welche die CSP Kelmis eingebrockt hat.

  3. Hotel California

    Ein Hotel in Kelmis kann keinen Gewinn abwerfen. Kelmis ist touristisch gesehen ein Niemandsland. Einen Vergleich mit dem nur wenige Kilometer entfernten Aachen und Vaals kann Kelmis in keinster Weise standhalten. Dort wimmelt es von Touristen und dort gibt es Top-Hotels. Übrigens alle in der selben Preisklasse wie Kelmis. Nur zwei Beispiele: Hotel Kasteel Vaalsbroek und Hotel Kasteel Bloemendal, beide acht Kilometer von Kelmis entfernt. Dort findet der Gast Luxus pur vor. Da ist das Parkhotel nur eine billige Absteige gegen. Tut mir Leid für den Betreiber, der sich sicher viel Mühe gibt. Doch so ist nunmal die Wahrheit.

  4. Hotelpage

    Damit eine Hotelimmobilie funktioniert und wirtschaftlich erfolgreich ist, geht es in bei einer Machbarkeitsstudien darum, -ergebnisoffen- den funktionierenden Betriebstypen für den vorhandenen Standort und zu erwartenden Mark zu erarbeiten.

    und nicht um die vermeintlichen Eitelkeiten oder dem Prestigebedürfnis eines Herrn Goebbels. Auch hier gilt die alte Marketingweisheit: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler

    Dass gleiche gilt für das überteuerte Museum

  5. Ganz einfach und nochmal: Reale Zahlen, schwarz und weiß auf den Tisch!
    Man kann den Leuten doch auf der einen Seite nicht fortwährend verkaufen, dass das Hotel Gewinn abwirft ohne dies dann -gerade im Rahmen einer solchen Diskussion- zu belegen. Wo bleibt denn dann die Glaubwürdigkeit insgesamt? Und bitte, das hat jetzt nichts mit der Vergangenheit zu tun.
    Wir leben heute! Jetzt muss der Bürger/Wähler wissen wo er dran ist! Schließlich gibt es darüber hinaus noch weitere Projekte bei denen die Kosten aus dem Ruder laufen … !

  6. Das nervt ..

    Zusammenfassung : keiner von beiden hat Ahnung von den Hotelbranche !! Zu dem sollte Frank sein Hirngespinst von 20.000 Euro pro Monat GEWINN mal erklären… So ein kleines Hotel kann froh seine wenn die am Ende des Monats überhaupt Gewinn macht ..

    • Nicht aufregen

      Die 20.000€ sind der Gewinn die das Hotel machen müsste, um die nebenan stehende Parkvilla (Restaurant) zu renovieren. Die Aussage von Louis damals, mit dem Gewinn des Park Hotels, die Parkvilla zu renovieren.

  7. Herr Frank, also ehrlich, wo nehmen Sie die Zahl von 20000 € Gewinn her.
    Das Hotel im jetzigen Zustand kann froh sein, wenn es eine Null macht bzw. ein überschaubares Defizit macht. Ohne Restaurant und Terrasse schwierig zu machen. Soll aber nach der Dachrenovierung ja nächstes Jahr anders aussehen.
    Und andererseits Hut ab vor Bürgermeister Louis Goebbels, der denn Mut hatte, dieses Renovierungsprojekt anzupacken, sonst hätten wir heute noch eine Ruine dort stehen. Die CSP hat vorher und würde jetzt auch nichts machen. Nur nörgeln, nörgeln …..

    • Luc FRANK

      Das Hotel macht durchschnittlich monatlich seit der Eröffnung ein Verlust von 8.747 Euro.
      Es war angedacht mit dem Gewinn des Hotels den Kredit für die Renovierung der Parkvilla zu finanzieren. Ursprünglich belfief sich die Kostenschätzung dieser Renovierungsarbeiten auf 1,3 Mio Euro. Letzte Woche Dienstag wurde mir vom Geschäftsführer der Autonomen Gemeinderegie, die das Hotel betreibt, mitgeteilt, dass diese Schätzung inzwischen auf 1,9 Mio angestiegen ist.

      Ein Kredit von 1, 9 Mio Euro kostet zirka 11.000 Euro pro Monat während 20 Jahren.

      Folglich : das durchschnittliche monatliche Defizit 8.747 Euro + 11.0000 Euro Kreditrate = 19.747 €, also zirka 20.000 Euro.

      Ich hoffe, das konnte für etwas Aufklärung sorgen.

      • @ColinKraft
        Aufgeklärt haben Sie uns mit Ihren Beiträgen über zwei Defizite Ihrerseits, eines in Buchhaltung und das zweite im Verständnis elementarer betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge. Die Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit einer solchen Investition zu hinterfragen ist sicherlich rechtmäßig, jedoch so?

        Nachdem Sie sich in den letzten Tagen zum Thema Buchhaltung ein wenig belesen haben, hoffe ich auf Ihr Einverständnis, dass Umsatz + sonstige Einnahmen – Sachaufwendungen – Personalkosten – Finanzierungskosten – sonstige Aufwendungen zum Betriebsergebnis führen; im beklagten Falle ein Verlust von monatlich (rund) 8.800 bzw. 105.000 jährlich.

        Einer der grössten Aufwandsposten in diesem Betriebsergebnis stellen sicherlich die Finanzierungskosten dar. Nach Ihrer Berechnung: 11.000 * 20 Jahre * 12 Monate = 2.640.000 für eine Finanzierung von 1.900.000, sprich eine durchschnittliche jährliche Zinsbelastung von 37.000. Grundsätzlich sollte dieser Zinsaufwand in den Anfangsjahren aber höher liegen (da mehr Kapital zu finanzieren ist).
        In diesem Zusammenhang wären die guten Fragen: Einzelfinanzierung oder mehrere Laufzeiten? Zinsbindung, befristete Zinsbindung oder variable Verzinsung (unwahrscheinlich dass wir die nächsten 20 Jahre noch beim heutigen Niedrigzins verbleiben)?

        Der finanzierte Betrag von 1.900.000 landet in einer ordentlichen Buchhaltung einerseits auf die Aktivseite (links) zumindest für einen kurzen Moment als Bankguthaben und andererseits auf die Passivseite (rechts) als Bankverbindlichkeit. Diese Bankverbindlichkeit baut sich über 20 Jahre (durch Rückzahlung) ab, belastet das Ergebnis jedoch nicht. Mit dem Guthaben von 1.900.000 kann der Unternehmer eine von zwei Sachen (oder etwas dazwischen) machen:
        – Schlimmste Annahme, das Geld „verjubeln“, netter es für Sachaufwendungen oder Personal usw. ausgeben => diese sollte man aber dann im Aufwand wiederfinden. Wäre dies geschehen, ist ein Jahresverlust von 105.000 vernachlässigbar.
        – Bessere Annahme, das Geld wurde in Renovierungsarbeiten und Anschaffung von Infrastruktur und Mobiliar investiert. Die Investition bleibt dann auf der Aktivseite und wird über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben (und diese Abschreibung ist dann Aufwand). Bei einer Abschreibungsdauer von 40 Jahren (wäre die Schmerzgrenze bei Immobilien) wird das Geschäftsergebnis mit weiteren 47.500 jährlich belastet.
        Die richtigen Fragen wären gewesen:
        – welcher Teil der Investition wurde ins Gebäude investiert, welche Abschreibungsdauer zurückbehalten
        – welcher Teil in Infrastruktur (z.B. Küche), welche Abschreibungsdauer
        – welcher Teil in Mobiliar, welche Abschreibungsdauer
        – sofern Elektro, Heizung und Wasserleitungen unter Gebäude berücksichtigt wurden, ist eine lange Abschreibung sinnhaft
        – Recherche verschleppter Abschreibungen, verdeckten Neufinanzierungsbedarfs, verdeckten Substanzverlustes, …

        Kommen wir zur Ertragsseite. Booking ruft für ein Zimmer eine Woche (2 Erwachsene) knapp 700 auf, bei 3 Erwachsenen 900 (inkl. Frühstück). Nehmen wir also mal eine Vollbelegung der 12 Zimmer mit 3 Erwachsenen an (ich weiss fehlen 2 Betten): 12 * 900 * 52 Wochen = 561.600. Booking nimmt auch Geld; mehr Umsatz ist nicht drin; Vollbelegung muss man erreichen.
        Die Rolle Kelmis als Touristenattraktion ist sicherlich begrenzt (gilt auch für die Nachbargemeinden). Ersatzherberge bei Großveranstaltungen (CHIO, Formel 1) ja, lokalen Veranstaltungen (Karneval) ja. Ausweichmöglichkeit bei Familienbesuchen bzw. -festen ja. Aber dann? Luxusangebot (eher nicht), erweitertes Restaurationsangebot (muss erst mal finanziert werden und ist keine Rentabilitätssteigerung per se).
        Trotzdem, rein zahlentechnisch kann (!) die Sache (auch bei deutlich geringerer Auslastung als der illusorischen 100%) klappen. Da passen auch die Personalkosten rein.

        In der Sache gibt es für und wieder. Die Stellungnahmen Herrn Krafts jedoch plakativ, unausgegoren und von mangelnder Substanz gekennzeichnet. Politisch ist seit der Eröffnung vor 18 Monaten hinreichend Zeit verstrichen, Investitionsrechnungen und Finanzierungspläne zu er- und hinterfragen.

          • Zu Letzterem: natürlich nicht Herr Kraft sondern Luc Frank. Lapsus meinerseits.

            Zu Ersterem. Mit Sicherheit ist es meinen mangelnden pädagogischen Fähigkeiten (an einem Sonntag) und der mangelnden Ausführlichkeit geschuldet, wenn mit meinem Post nicht alles klar ist.
            Eigentlich alle Hausbauer und -käufer wissen um das Verhältnis Schuldabtragung / Zinslast. Nur wenigen bleibt verheimlicht, wann Investitionen wie Autos, Möbel oder Küchen erneuert werden müssen, und warum sie dabei sofern notwendig auf eine Finanzierung zurückgreifen. Damit ist die Problematik Abschreibung / Finanzierungskosten eigentlich klar zumindest aber erkennbar.
            Ohne die Leistung des Personals schmälern zu wollen, ist das Management eines Kleinbetriebes im Hotelgewerbe kein Hexenwerk; elementare Kenntnisse in Buchhaltung sollten ausreichen zu belastbaren Zahlen zu kommen. Meine Zahlenbeispiele können Sie gerne nachrechnen; mehr Spass macht es mit weiteren oder geänderten Annahmen.

            Wenn jedoch ein ausgebildeter Jurist und Regierungsberater, zweimal ausholen muss, um bei Begriffen wie Umsatz und Gewinn nicht richtig zu liegen, ist das nicht nur einer mangelnden Ausbildung in Buchhaltung geschuldet.

            Wenn ein langjähriges Gemeinderatsmitglied nicht in der Lage ist einen Investitionsplan zu er- und hinterfragen, gleiches gilt für den Finanzierungsplan, ist das kümmerlich.
            Sollten ihm diese Informationen vorliegen und er sie angemessen analysiert haben, sind seine Aussagen erbärmlich.
            Sollte Herr Goebbels (oder sonstwer) ihm diese Informationen verweigert oder nur unvollständig geliefert haben, ist das bedenklich.

            Die finanzierende Bank hat sie sicherlich und wird sie jährlich mit der Buchhaltung abgleichen. Im gegenteiligen Falle und um so mehr wenn mit dem Projekt etwas im Argen liegt, ist der eine oder andere Bankangestellte in Kürze auf dem Arbeitsmarkt oder kriegt eine einfachere Aufgabenstellung zugewiesen.

        • Hotel California

          @Der: „In der Sache gibt es für und wieder.“

          Es gibt in dieser Sache nur Wider. Wenn man eine Investition von 250.000 Euro tätigt (Instandsetzung des Parkhotels) und gleichzeitig jeden Monat knapp 9000 Euro Miese machst, dann bist du ein schlechter Geschäftsmann.

          • @Hotel California
            Die Zahl der 9.000 Monatsverlust verdient es analysiert zu werden. Anlaufverluste gehören zu einem Neugeschäft (18 Monate) dazu und entehren nicht den Geschäftsmann.
            Wenn der Bürgermeister von 1,3 Millionen Finanzierung redet haben soll, Frank dies auf 1,9 Millionen korrigiert und Sie von 250.000 gibt es einiges zu analysieren.

            • Hotel California

              @Der.: Sie bringen zwei Dinge durcheinander. Die Instandsetzung des Parkhotels kostete 250.000 Euro. Die Instandsetzung des daneben liegenden Parkkaffees wurde zunächst auf 1,3 Millionen geschätzt und mittlerweile auf 1,9 Millionen.

          • Alles kostet Geld.
            Wie viel investiert die Gemeinde in die Vereinswelt, in den Tourismus, in die Sportinfrastrukturen, usw.
            Wenn man immer nur an´s „wider“ denkt,macht man am besten den Laden zu!

      • Hört sich so an als wolle die CSP das ParkHotel wieder schließen!
        Na dann Prost Mahlzeit!

        Wie hoch ist eigentlich der Verlust den „ihr“ Schwimmbad monatlich macht Herr Frank?
        Wie veiel Besucher sind es jetzt noch da, nachdem das Wetzelarbad in Eupen eröffnet hat?

        Wird, wenn die CSP in Kelmis in der Verabtwortung stehen sollte alles geschlossen was keinen Gewinn bringt?

        • Wer lesen kann ist klar im vorteil

          Lesen ist wahrscheinlich nicht Ihre Stärke. Oben steht folgendes:

          „Wir legen Wert darauf, dass die CSP voll und ganz hinter dem Park Hotel steht, wir es allerdings künftig rentabel betreiben wollen“, so Frank. Das Hotel verzeichne jedoch seit der Eröffnung durchschnittlich einen Verlust von 8.747 Euro pro Monat.

  8. Hotel California

    „Und andererseits Hut ab vor Bürgermeister Louis Goebbels, der denn Mut hatte, dieses Renovierungsprojekt anzupacken, sonst hätten wir heute noch eine Ruine dort stehen.“

    Dazu braucht man keinen Mut zu haben. Göbbels hat ja nicht sein Geld genommen, sondern das des Steuerzahlers. Ganz abgesehen davon, muss ein Hotel privat betrieben werden. Der Steuerzahler hat nichts mit einem Hotel am Hut. Besonders die PFF widerspricht in dieser Sache ihren Partei-Prinzipien. Freie Parteien stehen nämlich für so wenig Staat wie möglich. Das einzig richtige aus politischer Sicht wäre gewesen, das Parkhotel zu verkaufen, auch wenn man vielleicht nur 100.000 Euro dafür bekommen hätte. Jetzt produziert es mehrere Tausend Euro pro Monat Verlust. Nur Träumer und Realitätsverweigerer glauben, dass sich das eines Tages ändern könnte.

    • Steuerzahler

      Hätten sie denn lieber gehabt, dass es nach 6 Jahre Untätigkeit eine Ruine geworden wäre?
      Wir haben schon ein wichtiges Wahrzeichen, die Emmaburg, die bröckelt und auch keinen kaufen wollte, gleiches galt ja auch fürs Park Café. Keiner wollte es kaufen
      Mich stört es nicht, dass das Park Café, Besitzer die Gemeinde, von unserem Geld bezahlt wurde.
      Hätte die CSP damals nicht das Dubiose Geschäft mit den damaligen Besitzer gemacht, hätte die Gemeinde bestimmt jetzt nicht die Investitionen machen müssen

  9. Mal abgesehen von den Kosten: Das Parkhotel wieder auf Vordermann zu bringen, war im großen und ganzen keine schlechte Idee. Das Parkhotel hat in Kelmis Geschichte und der Verfall des Hotels war kein gutes Aushängeschild für Kelmis. Sicher, Kelmis braucht nicht unbedingt ein Hotel, aber es schadet ja auch nicht. Wenn in Aachen Messen sind oder der Chio mal wieder ansteht, weichen Gäste auch nach Belgien und Holland aus, wenn die Zimmer in Aachen knapp werden. Auch finde ich die Preise angemessen. Ich habe Freunde für 1 Woche im Parkhotel untergebracht und die waren sehr zufrieden – klar, kein Luxus-Hotel mit Wellnes-Oase, aber die Zimmer waren prima und das Personal sehr freundlich.
    Ob allerdings Herr Goebbels hier nicht doch den Manager-Posten anstrebt (evtl. nach seiner Amtszeit) ist noch fraglich. Böse Stimmen in Kelmis vermuten soetwas. Warum sonst hat er alleine die komplette Inneneinrichtung bestimmen können, und das ohne Rücksprache mit irgendwem ? Hat er als Bürgermeister nichts besseres/wichtigeres zu tun, als Hotels einzurichten?
    Das Hotel bringt nicht genug Geld ein ? Könnte evtl. daran liegen, dass die Werbung fehlt. Auf mehreren Hotel-Portalen im Internet gibt es noch die Beschreibungen/Angebote, bevor das Hotel geschlossen wurde. „Alte Gäste“ wissen nur: Hotel Kelmis geschlossen und verfallen. Sollte man evtl. mal ein bisschen Werbung machen und sich auf einen aktuellen Stand bringen ? Woher sollen die Leute wissen, dass das Park-Hotel wieder geöffnet ist ? Ein „Tag der offenen Türe“ für Kelmiser bringt es nicht. Ist nur mal so eine kleine Anregung ;-)
    Ich bin kein Fan von Herrn Goebbels, er hat ganz andere Dinge in den Sand gesetzt (um es mal vorsichtig auszudrücken) ….. bestes Beispiel: Göhltalmuseum.
    Mir stellt sich nur gerade die Frage, womit Herr Goebbels den gerade laufenden Umbau des Restaurants am Parkhotel finanziert, wenn das Hotel doch sooooo schlecht läuft. War es nicht geplant, die Renovierungskosten von den Überschüssen des Hotels zu finanzieren ?
    Es gibt so einiges was Herr Goebbels in Kelmis angeleihert hat, und das „stinkt“ erheblich mehr als die Sache mit dem Parkhotel.

  10. Als es mal darum ging, in Kelmis eine Seniorenresidenz zu bauen war ja mal mein Vorschlag es gewesen das Parkhotel dafür und dazu zu verwenden statt NEU zu bauen da dieses dafür ja theoretisch optimal gelegen einschl. dem dazu gehörigen Park welchen die älteren Leute hätten bequem nutzen können, aber nein das war den Kelmisern Verantwortlichen ja zu teuer- ein Neubau dagegen ja um sooo vieles billiger und m.E. nach liegt der Neubau besch……
    Ob es jetzt so besser ist mag ich bezweifeln, such wenn’s mich freut dass das Parkhotel den Kelmisern erhalten bleibt – wobei meiner Meinung nach dort immer noch der bessere Standort für die Seniorenresidenz gewesen wäre.

  11. Der Wahlkampf hat begonnen, hoffentlich ohne viele Verletzte und nicht unter der Gürtellinie.
    Egal wer die Wahl gewinnt, der nächste Bürgermeister (Louis Goebbels oder Luc Frank – Nadine Rotheudt möchte es ja nicht werden) soll Kelmis nach vorne bringen und die alltäglichen Probleme der Bürger lösen, damit es sich weiterhin lohnt in Kelemeszu bleiben.

  12. Sorry, lieber Peer van Daalen, aber Kelmis besteht nicht nur aus Parkhotel und dem hochumstrittenen Museum. Es gibt viel Sehenswerteres hier.
    Ob das nun ein Eis beim Roncaletti wert ist, müssten wir nochmal ausdiskutieren ;-)

    • Peer van Daalen

      @Agathe: „Es gibt viel Sehenswerteres hier.“ Echt jetzt? Dann mach mal Butter bei die Fische …!

      Und komm mir jetzt nicht mir Eurer Kirmes heute oder dem Kaffee-Automaten im Personal-Pausenraum vom Depot SADAR … :-). Obwohl, -? Wolltest Du nicht schon immer mal mit mir Kaffee trinken vor geraumer Zeit?

      Und nun macht auch noch Carina Ihren tollen Blumenladen neben der Bäckerei Notermanns zu. Muss ich im Kalten stehen und auf den Bus warten …

      • O.K. Butter bei die Fische: Das Sehenswerteste in Kelmis bin eindeutig ICH !!!! ;-)
        Und die Kirmes ? Nunja, ist leider nur einmal im Jahr und das schönste daran hat unser lieber Louis Goebbels ja gestrichen: Das Feuerwerk (wie übrigens auch das Feuerwerk für die Kinder an St. Martin in der Koul)
        Sollte ich irgendwann mal das dringende Bedürfnis haben, dich zum Kaffee einladen zu wollen, wird das mit Sicherheit am Kaffee-Automaten im Pausenraum von SADAR stattfinden ;-) Es sei denn, DU gibst einen Kaffee aus, wo der Kaffee auch nach Kaffee schmeckt ;-)
        Ich frage mich gerade nur, ob es an der Bushaltestelle wärmer wäre, wenn Carina’s Blumenladen nicht schließen würde ….. Aber der Einzelhandel in Kelmis ist ja nun wieder ein ganz anderes Thema …..

  13. Entschlossen

    Schade das viele vom eigentlichen Thema Abkommen. Keiner will das Projekt auf Eis legen . Es bleibt ein Aushängeschild für Kelmis. Die CSP konnte es nicht anpacken da es blockiert war vom Gericht. Somit standen auch schon die Wahlen an. Die Gemeinde oder Louis hat es angepackt und dies ist nicht verkehrt. Er sollte sich jedoch besser Beraten lassen und Transparenz zeigen in Sachen Finanzen sowie Projektarbeiten und keine Lügen verbreiten. Jemand der die Karten nicht auf den Tisch legt hat so einiges zu Verbergen. Für mich gehört das Vorgaukeln falscher Zahlen im Vordergrund !
    An vielem trägt er alleine die Schuld da er alleine alles Entscheidet und seine Mannschaft zu Entscheidungen nicht mitreden lässt und doof aussehen lässt. Einen Diktator hat Kelmis nicht nötig. Er muss weg ! Der Kelmiser wollte Veränderung jedoch nicht in diesem Styl. Seine Tonart, das Auftreten unseres Herrn Bürgermeisters und der Umgang mit Menschen geht so gar nicht. In meinen Augen ist dieser Mann der Bevölkerung nicht mehr Glaubwürdig. Sooooo Louis das wars und Tschüss !

  14. Blauer Rössel

    Nur eine Frage an Bgm. Goebbels : wenn es Ihr Geld gewesen wäre, hätten Sie das Parkhotel zu dem Preis selbst renoviert, ein Museum für 2 Millionen € gebaut und ein Sozialamt für 8 Beschäftigt für 1,5 Millionen € umgebaut ?

  15. Was hat die PFF vor der Wahl 2012 versprochen und was hat sie verwirklicht? Im Grenz-Echo vom 07.09.2012 hat die PFF angekündigt, folgendes in Angriff zu nehmen:

    1. Die Schaffung eines Gewerbegebiets beidseits der Lütticherstrasse.
    2. Günstiger Wohnraum für junge Familien.
    3. Die Sanierung des Kirchplatzes.
    4. Strassensanierung in Hergenrath.
    5. Aufkauf und Sanierung des Saals „Im Winkel“.
    6. Bessere Busverbindung zur Bahnhaltestelle in Hergenrath.
    7. Anschlüsse an das Radwandernetz.

    Aus diesen guten Vorsätzen wurde leider nichts. Deshalb „Setzen, sechs, Herr Göbbels“.

    • Pffffffffffff

      Genau! Und das sollte mal publik gemacht werden!
      Viel versprochen, nichts gehalten, falsche Zahlen in die Welt gesetzt und damit den Bürger betrogen! In einer Demokratie sollte solch ein BGM zurücktreten!

  16. CSPleeeeeerrrrrrr

    Im Wahlkampf wird sehr viel versprochen, nichts gehalten und betrogen, insbesondere auch von der CSP. Eine Erneuerung hat dort nicht stattgefunden, nur Pöstchenjäger. So viele, die dort Bürgermeister und Schöffe werden wollen, so viele Posten gibt es nicht. Glaube zwischen Frank und Goebbels wird es nie klappen, obwohl Frank nach den Wahlen 2012 Goebbels eine Koalition angeboten hat, um weiterhin an der Macht zu bleiben. Gut dass die anderen nicht zugestimmt hatten

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