Notizen

Kampf gegen den Abstieg: AS Eupen hat das leichtere Restprogramm

Eine Szene vom Spiel der AS Eupen auswärts beim KV Mechelen in der Saison 2016-2017, das Eupen am 2. Dezember 2016 durch ein Gegentor in der 90. Minute 0:1 verlor: Eupens Kapitän Luis Garcia im Duell mit Mechelens Ahmed El Messaoudi. Am 10. Februar treffen beide Mannschaften erneut in Mechelen gegeneinander an. Foto: Belga

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Jupiler Pro League dürfte letzten Endes unter drei Clubs ausgetragen werden: KV Ostende, AS Eupen und KV Mechelen. Nur der Tabellenletzte steigt ab.

Mit ihren Siegen in Mechelen bzw. in Ostende haben Mouscron und Lokeren den Klassenerhalt so gut wie geschafft.

Während in den drei ersten Spielen des Jahres der KV Mechelen 0:9 Punkte und der KV Ostende 3:6 Punkte holten, schnitt die AS Eupen von diesen drei Abstiegskandidaten mit einer Ausbeute von 4:5 Punkten am besten ab. Und ohne das unglückliche Last-Minute-Tor in Lüttich wären es sogar 5:4 Punkte gewesen.

Mechelen-Eupen am 10. Februar

Eupen hat also derzeit einen besseren Lauf als die beiden Konkurrenten. Die Schwarz-Weißen haben zudem das zumindest auf dem Papier leichtere Restprogramm, wie nachfolgende Übersicht vermuten lässt (H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel).

Restprogramm KV Ostende (7 Siege, 25 Punkte): Zulte Waregem (A), Anderlecht (H), Antwerp (A), Sint-Truiden (H), Gent (A), Standard (H)

Restprogramm AS Eupen (4 Siege, 20 Punkte): Gent (H), Mechelen (A), Zulte Waregem (A), Lokeren (H), Antwerp (A), Mouscron (H)

Restprogramm KV Mechelen (4 Siege, 18 Punkte): Anderlecht (A), Eupen (H), Gent (A), Charleroi (H), Standard (A), Waasland-Beveren (H)

Seitdem Claude Makélélé in Eupen Trainer ist, geht es mit der AS Eupen langsam, aber sicher aufwärts. Foto: Edgar Hungs

Das direkte Duell zwischen dem KV Mechelen und der AS Eupen am Karnevalssamstag, dem 10. Februar 2018, ist natürlich von großer Bedeutung, wird aber nicht unbedingt vorentscheidend sein. Viel wichtiger dürfte für Eupen und Mechelen sein, in den 5 anderen Begegnungen, die noch verbleiben, möglichst viele Punkte zu holen.

Insgesamt hat Eupen schon das leichtere Restprogramm. Mit AA Gent bekommen es noch alle drei Abstiegskandidaten zu tun, aber Eupen darf Gent empfangen, während Ostende und Mechelen auswärts in der Ghelamco Arena, wo die „Bufallos“ eine Macht sind, antreten müssen.

Ostende und Mechelen treffen im Gegensatz zur AS auch noch beide auf Anderlecht und Standard, die dringend Punkte benötigen im Hinblick auf eine Teilnahme an den Play-offs I.

Schließlich könnten im Fall der AS Eupen vier der sechs letzten Gegner gewissermaßen „demobilisiert“ sein, weil sie zum Zeitpunkt des Spiels gegen die Schwarz-Weißen nichts mehr mit den Play-offs I und auch nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben werden.

Froh sollte die AS Eupen darüber sein, dass sie nicht mehr – wie noch in der letzten Saison – im Halbfinale des Landespokals vertreten ist, denn diese zusätzliche Belastung wäre für sie mit Sicherheit von Nachteil. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

13 Antworten auf “Kampf gegen den Abstieg: AS Eupen hat das leichtere Restprogramm”

  1. Laut Programm kann Oostende noch ganz schnell Probleme bebommen. Die durften nicht gegen Lokeren daheim verlieren. Jetzt ha ben sie nur noch Brocken vor sich. Eupen muss vor allem gegen Lokeren und Mouscron gewinnen und in Mechelen nicht verlieren. Dann wird’s reichen

  2. „Während in den drei ersten Spielen des Jahres der KV Mechelen 0:9 Punkte und der KV Ostende 3:6 Punkte holten, schnitt die AS Eupen von diesen drei Abstiegskandidaten mit einer Ausbeute von 4:5 Punkten am besten ab. Und ohne das unglückliche Last-Minute-Tor in Lüttich wären es sogar 5:4 Punkte gewesen.“

    1 Sieg
    1 Unentschieden
    1 Niederlage

    Wenn Mechelen 0 von 9 Punkten geholt hat
    Hat Eupen jetzt 4 von 9 Punkten
    Und in Lüttich eventuell bei Unentschieden 5 von 9
    Wie kommen sie auf 5:4 ?

    Ich verstehe Ihre Rechnung nicht !

  3. Der Siegeswille und Kampfgeist müssen bleiben. Endlich haben wir einen Trainer der was von Taktik versteht. Falls wir dieses Jahr überstehen, mit dem gleichen Coach wäre dann sogar Play Off 1 möglich

  4. Völlig sinnfreier Artikel. Wer aus dem Restprogramm einen Vortei für die AS herausliest schaut wohl durch eine schwarzweiße Brille. Allein die Tatsache, dass Eupen in Mecheln antreten muss ist angesichts der eklatanten Auswärtsschwäche der AS wohl eher ein Pluspunkt für Mecheln. Von demobilisierten Gegnern zu sprechen zeugt eher von Hochmut eines AS Fans statt journalistischer Analyse.

  5. Um Mechelens Trainer zu imitieren würde ich sagen: die flämischen Vereine werden sich schon gegenseitige helfen, so dass die KAS trotzdem absteigt.
    Nur wenn die KAS besser spielt als bisher hat sie eine Chance.
    dazu gehört die Reaktivierung des Angriffs unter Beihaltung der stabilen augenblicklichen Abwehr sowie guter bis sehr guter Torwartleistungen.

  6. Wenn es auch nicht schön war , es war effektiv. Wir haben oft genug schön gespielt und verloren (Anderlecht)oder nur unentschieden (Brügge). Unglaublich aber wahr , in den letzten 5 Spielen hatten wir mit Gent die beste Abwehr. Nur 4 Gegentore. Samstag 0 0 wäre ok. Dank Makelele!

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