Leute von heute

Kaiserbaracke: Ärger wegen Schlammspur

Wenn man von Kaiserbaracke hört, dann denkt man vor allem an die angeblich so schlechte Luft, gegen die seit Jahren die Bürgerinitiative Kaiserbaracke Sturm läuft. Offenbar ist aber nicht nur die Luft problematisch.

Ein Bürger schickte „Ostbelgien Direkt“ am Mittwoch einige Bilder, die zeigen, dass an einigen Stellen in der Umgebung von Kaiserbaracke auch der Straßenbelag arg zu wünschen übrig lässt.

„Und das nennt man Sicherheit! 200 m lange Schlammspur auf der N62. Wann gibt es die nächsten Toten deswegen?“, hieß es in der E-Mail, die uns am Mittwoch erreichte.

Die Bilder entstanden an der neugestalteten Abfahrt der Autobahn E42, welche angeblich die Sicherheit auf der N62 verbessern sollte. „In meinen Augen eine totale Fehlplahnung und noch gefährlich dazu, zumal für Lkw, die auf die N62 Richtung Kaiserbaracke abbiegen müssen“, so der Schreiber.

Nachfolgend die Bilder (zum Vergrößern Foto anklicken):


  1. Stephan Hüwels

    Die Ausfahrt ist jetzt definitiv gefährlicher, da man im LKW nur noch blind rausfährt.
    Vor der Änderung war nicht die schlechte Sicht gefährlich, sondern die überhöhte Geschwindigkeit die jetzt noch immer da ist.

    • Die Dreckspuren beweisen wie weit die Lkw erst nach links ziehen um dann relativ senkrecht zur n62 zu stehen . Fehlplanung auf der ganzen Linie. Wer war Ende September der „Planer“ bei der MAT ?

  2. Ha, der Bauer der jeden Tag seine Kühe über den Schönfelderweg treibt hinterlässt aber deutlich mehr Dreck auf der Straße. Na ja, da sieht man wenigstens die Schlaglöcher nicht, die alle Eupener Kommunalstraßen verzieren….

    • Mein lieber Dax…. Was hat ein Feldweg mit einer Autobahnabfahrt zu tun?
      Bei dieser Situation stehen Menschenleben auf dem Spiel,wegen einer krassen Fehlplanung einiger Straßenbau Ingenieuren.Warum nicht die Abfahrt im rechten Winkel zur N62 anlegen?
      Platz ist ja massig vorhanden,links wie rechts.Dann hätte der Rest bleiben können wie er war.
      bin gespannt wielange die grünen Poller noch da stehen. Und eine 70ziger oder sogar 50ziger Zone auf der N62 wäre dazu noch einzurichten . Mal sehen ,wielange es dauert,bis es dort wieder kracht….

  3. Traurig, traurig die ganze Geschichte. Aber ist ja nur unser Geld. In diesem Fall kann vielleicht ein Spiegel ein günstige Abhilfe sein. Leider ist das bei den Fehlplanungen unserer lieben Ingenieure vom MET nicht immer so.

    • Einen Spiegel…? Der überlebt noch keine Woche…. Kamera mit Großleinwand wäre nötig.
      Scheinbar wird sich aber ab nächste Woch etwas ändern,laut sicherer Quelle. Mal gespannt ,was dabei wieder rauskommt……,!!!

    • Apropos …SPIEGEL…. Ich stelle Ihnen gerne meine Treppenleiter zur Verfügung ,um den Spiegel gerne alle 2-3Tage putzen zu gehen. Bei Regenwetter ist nach 3-4 Durchfahrten von LKW’S nichts mehr zu erkennen. Das beste Beispiel sind die Spiegel,welche von Privatleuten installiert werden.
      ZB. Lengler Bahnhof…. wo hunderte Lkw vorbeirauschen in nur ein paar Stunden ….

  4. Fürchterlich diese Planung, ich selber fahren jeden Tag dort lang.
    Wieso wurde nicht ganz einfach eine ‚kleine‘ Ampelanlage installiert? WAhrscheinlich der Kosten wegen. Aber, ist denn ein Menschenleben gar nichts mehr wert ? Moderne Ampelanlagen sind mit Sensoren ausgestattet, die auch nur schalten, wenn Verkehr ist..
    Dies sieht mir ganz normal wieder so aus wie als wenn jemand da oben gesagt hat, da müssen wir was machen, egal was.. und das ist es nun auch geworden.
    Bravo. Wieder gut gemacht.
    Id..t.. .

  5. Wiesenbacher

    O-Ton von Freddy Lentz vom Büro für Verkehrssicherheit der Polizeizone Eifel im GE vom 28.09.17:
    „Es ging vor allem darum, die Sicht in diesem Kreuzungsbereich zu verbessern“

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