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Kabelwerk Eupen dehnt Kurzarbeit im Januar aus

Das Eupener Kabelwerk weitet die Kurzarbeit im Januar aus. Das meldet der BRF. In der ersten Woche des neuen Jahres seien Arbeiter und erstmals auch Angestellte aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

An den drei Arbeitstagen wird die Produktion stillgelegt. Das hat Geschäftsführer Bernrath dem BRF bestätigt. Grund für die Maßnahme sei die Auftragslage. Zwar sei diese zum Jahresende saisonbedingt immer schwächer, diesmal allerdings sei sie besonders schlecht.

Grund zur Panik gibt es laut Bernrath dennoch nicht. Die Entwicklung sei punktuell und daher nicht beunruhigend. Die Kurzarbeit betrifft vorerst nur das Kabelwerk. Für das Schaumstoff- und das Rohrwerk wurde noch keine Entscheidung getroffen.

Dem Grenz-Echo sagt Renaud Rahier von der Gewerkschaft FGTB: „Natürlich ist eine solche Maßnahme auch ein wenig beunruhigend.“ Auf Gewerkschaftsseite sei man nicht blind und wisse, wie schwierig momentan die Marktsituation sei.

2 Antworten auf “Kabelwerk Eupen dehnt Kurzarbeit im Januar aus”

  1. Kurzarbeit gibt es schon ein paar Wochen im Kabelwerk, das einzige traurige an der Meldung ist das die Arbeitergewerkschaften es geschafft haben das die Angestellten und Kader auch stempeln müssen. Ob dies dem Aufschwung dient wenn alle aus dem Angebots- und Verkaufswesen stempeln müssen bleibt im Raum stehen.
    PS : das Lohnbüro ist wohl von der Massnahme ausgeschlossen da sonnst die Arbeiter ihr Gehalt 3 Tage später ausbezahlt bekämmen !

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