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Heute ist Welt-Pasta-Tag

Ein Teller Spaghetti: Psta ist für Italien Nationalgericht und Exportschlager. Foto: Shutterstock

Als Bolognese, Carbonara oder einfach nur mit Käse und etwas Pfeffer: Italienische Pasta ist wandlungsfähig und außerdem ein kulinarischer Exportschlager. Zum Welt-Pasta-Tag an diesem Montag feiert das Mittelmeerland die dort gerne al dente (bissfest) verspeiste Teigware.

Die Menschen in Italien essen pro Kopf im Schnitt mehr als 23 Kilogramm Pasta im Jahr, erklärte der Unternehmensverband Unione Italiana Food zum World Pasta Day.

Seit Jahren verkaufen die italienischen Pasta-Produzenten nach Verbandsangaben mehr Pasta. Corona war für sie sogar ein Ausnahme-Erfolgsjahr. Insgesamt sank der Wert an exportierten Nudeln in den ersten sieben Monaten dieses Jahres verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum deshalb auch um 9,4 Prozent. Im Vergleich zu Januar bis Juli 2019 stieg dieser Wert jedoch um 13 Prozent.

Tim Mälzer erhielt 2017 für die Vox-Sendung „Kitchen Impossible“ den „Deutschen Fernsehpreis“. Foto: Henning Kaiser/dpa

Die Pandemie hat dem Landwirteverband Coldiretti zufolge vielen Italienern wieder die Pasta-Selbstmach-Tradition näher gebracht. Vier von zehn Familien hätten sich wieder der heimischen Pasta-Herstellung gewidmet, ermittelte der Verband in einer Umfrage. Der Grund war demzufolge: Sie verbrachten mehr Zeit in den eigenen vier Wänden.

TV-Koch Tim Mälzer (50, „Kitchen Impossible“) ist großer Pasta-Fan und hat Respekt vor der Zubereitung. „Das Schwere ist, den Kopf auszuschalten und das Herz walten zu lassen. Denn Pasta ist für mich Liebe auf dem Teller“, sagte Mälzer der Deutschen Presse-Agentur. Er möge vor allem Cacio e Pepe (Käse und Pfeffer), Aglio e Olio (Knoblauch und Öl) und Bolognese, aber sei Fan von allen Nudelvarianten.

„Wenn jemand gute Nudeln kann, dann ist das nicht mit einem Rezept zu erklären, sondern ist pure Magie“, erklärte Mälzer weiter. „Pasta ist Liebe und Seele.“

Der 50-jährige Mälzer eröffnete am Sonntag sein neues Restaurant „Chiaro“ im Berliner Hotel de Rome. Er verspricht dabei italienische Küche mit japanischen Noten. In Hamburg betreibt der Koch mehrere Restaurants. (dpa)

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