Leserbrief

Helmut Hoen: Hochstraße

Wieso ist die Hochstraße in Richtung Garnstock eine Straße nur für Anwohner, obwohl es keine Privatstraße ist, d.h mit Steuergeldern bezahlter Unterhalt?

Man könnte doch für nach Baelen zu fahren abkürzen und so die Kreuzung Vervierser Straße entlasten, bestimmt wo sich da noch eine Schule befindet. Odee wohnen da Leute mit gewissen Beziehungen, um ihre Ruhe zu haben? Dann bitte privatisieren.

11.01.2020 – Helmut Hoen, Eupen

9 Antworten auf “Helmut Hoen: Hochstraße”

  1. So eine Strasse gibt es auch in Moresnet (rue de la source). Dort wohnt die Schickeria. Normalsterbliche dürfen da nicht durch, obwohl es von Kelmis aus der direkte Weg zum Altenheim ist.

    • besserwisser

      Die rue de la source war eigentlich als Umgehungsstrasse gedacht, um Moresnet Chapelle , Gnadenort,in eine ruhige Zone zu verwandeln wo Pilger und Touristen sich wohl fühlensollten. Resultat siehe Logisch.

  2. Die Straße müßte instand gesetzt werden und auch verbreitert, das hätte schon vor 30 Jahren geschehen müssen, jetzt scheint daas Geld alle, wenn man noch nicht mal mehr eine 20er Zone im Bereich des Klösterchens einrichten will. Damals nach Neuwahlen kam ein Anlieger in den Stadtrat, da dauerte es nur Wochen bis die Straße gesperrt war. Ein weiterer Fakt ist, dass die Bürgermeisterin von Limbourg die Zufahrt zur Autobahn über Bilstain für LKW sperrte, obchon sie ursprünglich von in Limbourg ansässigen Unternehmern gefordert, genehmigt und eingerichtet wurde. Jetzt läuft Vieles von diesem Verkehr über Eupen – Vervierser- und Herbesthalerstr. Mehr noch als vorher wäre eine Entlastung über die Hochstraße sinnvoll und überlegenswert, vielleicht nur als Einbahnstraße. Alternativ zur Hochstr. kam auch zeitweise eine Ausweichmöglichkeit durch die Industriezone zur Vervierserstr. auf Baelener Gebiet in Betracht, da ist es auch still drum geworden. Aber schon in den Beschreibungen der ersten Demokratien in der Geschichte wußte man zu belehren: “Versprich vor den Wahlen alles Mögliche, halte dich nicht daran, und setze auf die Vergesslichkeit des Volkes“.

    • Mennicken Herm.-Jos.

      schon vor über 55 Jahren gab es das Thema Hochstraße, aber bis heute hat sich nicht viel daran getan.

      siehe Grenz-Echo vom Mittwoch 20. Oktober 1965

      Der Eupener Stadtrat tagte
      2. Antrag auf Einstufung der Hochstrasse in die Kategrie der grossen Verbindungswege.
      Schöffe Krings begründet den Antrag mit dem Hinweis, dass die Hochstrasse drei Gemeinden (Baelen, Eupen und Kettenis) verbinde und zudem in Kettenis auf den grossen Verbindungsweg nach Walhorn einmünde. Für die Stadtverwaltung würde die Einstufung den Vorteil mit sich bringen, dass für den Ausbau 65% (statt 35%) Staatssubsidien genehmigt werden. Die Gemeinde Kettenis habe bereits einen gleichartigen Beschluss gefasst, so dass ein gemeinsames Aktenstück eingereicht werden könne.
      Einstimmig angenommen.

  3. Emonts-pool Horst

    Zuerst werden alle Nebenstrecken gesperrt, dann alles über einen Knotenpunkt geleitet, und dann wird dort Feinstaub gemessen. Ist das nicht lustig? Dazu kommen noch die mehr gefahrenen Kilometer. Wieviel unnötige Schadstoffe werden dafür produziert? Wie gesagt, alles nur verar…..

  4. Wenn der Herr Hoen möchte, kann er sich wie alle anderen Anwohner dieses Teils der Hochstraße, die Stoßdämpfer, die Reifen und Felgen kaputtfahren. Auch als Fußgänger nicht die Wonne um die verschiedenen Pfützen zu springen. Wie uns hier die teilweise geteerten Flächen als Straßen verkauft werden, ist eine Frechheit. Da gibt es in Südamerika bessere Straßen. Aber immer fein Meckern. Mimimi, der andere hat es besser als ich. Schwachmaten!

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern