Politik

Habecks Kehrtwende: Ein Grüner reaktiviert die Kohle

Robert Habeck (Grüne) Foto: Sebastian Iwersen/dpa

Mit umfangreichen Maßnahmen will Robert Habeck (Grüne) den Gasverbrauch in Deutschland senken und auf die Drosselung russischer Lieferungen reagieren. Damit soll eine schwere Gaskrise verhindert werden mit Blick vor allem auf den Winter und den Beginn der Heizperiode.

Im Kern geht es um staatliche Milliarden für das schnelle Befüllen von Speichern, Kohle statt Gas zur Stromerzeugung und Anreize für Industriefirmen zu weniger Verbrauch.

Die Lage sei ernst, sagte der Wirtschaftsminister am Sonntag in Flensburg – die Regierung antworte darauf mit ernsten Schritten. „Wir stärken daher weiter die Vorsorge und ergreifen zusätzliche Maßnahmen für weniger Gasverbrauch. Das heißt: Der Gasverbrauch muss weiter sinken, dafür muss mehr Gas in die Speicher, sonst wird es im Winter wirklich eng.“

19.08.2020, Niedersachsen, Hohenhameln: Die Sonne geht hinter dem Kohlekraftwerk Mehrum im Landkreis Peine auf. Die Europäische Union verschärft ihr Klimaziel für 2030 deutlich. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Der russische Staatskonzern Gazprom hatte den Gasfluss durch die Ostseepipeline Nord Stream in den vergangenen Tagen deutlich verringert. Begründet wurde dies mit Verzögerungen bei der Reparatur von Verdichterturbinen durch die Firma Siemens Energy.

Die angespannte Situation und die hohen Preise seien eine unmittelbare Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf Geheiß von Präsident Wladimir Putin, sagte Habeck. „Es ist offenkundig die Strategie von Putin, uns zu verunsichern, die Preise in die Höhe zu treiben und uns zu spalten. Das lassen wir nicht zu.“

Noch könnten die ausfallenden Mengen ersetzt werden, noch laufe die Befüllung der Gasspeicher, wenn auch zu hohen Preisen. Die Versorgungssicherheit sei aktuell gewährleistet. Der Gasverbrauch im Strombereich und in der Industrie solle aber gesenkt und die Befüllung der Speicher forciert werden, so Habeck: „Je nach Lage werden wir weitere Maßnahmen ergreifen.“

20.03.2022, Katar, Doha: Robert Habeck (l, Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Scheich Mohammed bin Hamad bin Kasim al-Abdullah Al Thani, Minister für Handel und Industrie von Katar. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Konkret geht es darum: Um die Einspeicherung von Gas zu sichern, stellt die Bundesregierung schon in Kürze eine zusätzliche Kreditlinie über die Staatsbank KfW in Höhe von 15 Milliarden Euro zur Verfügung, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Die Kreditlinie ist bis Ende 2025 befristet und mit dem Finanzministerium besprochen. Der Haushaltsausschuss soll noch unterrichtet werden.

Angesichts steigender Gaspreise soll mit dem Kredit die sogenannte Marktgebietsverantwortliche Trading Hub Europe THE die nötige Liquidität bekommen, um Gas einzukaufen und die Befüllung der Speicher voranzutreiben. Der Kredit werde über eine Garantie des Bundes abgesichert. Die Gesellschaft Trading Hub Europe ist durch eine Kooperation von Netzgesellschaften entstanden.

Habeck plant außerdem noch im Sommer ein Gasauktions-Modell. Dieses soll industriellen Gasverbrauchern Anreize bieten, Gas einzusparen. Im Kern geht es darum, dass Industriekunden, die auf Gas verzichten können, ihren Verbrauch gegen Entgelt verringern, das über den Markt finanziert wird – und das Gas zur Verfügung stellen, damit es eingespeichert werden kann. „Alles, was wir weniger verbrauchen, hilft“, so Habeck. Die Industrie sei dazu ein Schlüsselfaktor.

Gas ist nicht nur fürs Heizen von Wohnungen wichtig, sondern auch in der Industrie, als Rohstoff für die Produktion sowie für die Energieerzeugung. Gas trug 2021 laut Ministerium rund 15 Prozent zur Stromerzeugung bei, nach Branchenangaben im Mai noch etwa 10 Prozent.

24.09.2021, Brandenburg, Peitz: Wasserdampf steigt am frühen Morgen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG). Die UN-Klimakonferenz in Glasgow hat die Staaten der Welt erstmals dazu aufgefordert, den Ausstieg aus der Kohle einzuleiten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Im Strommarkt soll der Einsatz von Gas verringert werden – statt Gas soll mehr Kohle verstromt werden. Pläne der Regierung sollen möglichst schnell umgesetzt werden. Genutzt werden sollen dann Kohlekraftwerke, die derzeit nur eingeschränkt verfügbar sind, demnächst stillgelegt würden oder sich in einer Reserve befinden.

Ein entsprechendes Gesetz soll laut Ministerium am 8. Juli vom Bundesrat beschlossen werden und dann zügig in Kraft treten. Parallel wird eine notwendige Ministerverordnung vorbereitet. „Wir rufen die Gasersatz-Reserve ab, sobald das Gesetz in Kraft getreten ist“, so Habeck. „Das bedeutet, so ehrlich muss man sein, dann für eine Übergangszeit mehr Kohlekraftwerke. Das ist bitter, aber es ist in dieser Lage schier notwendig, um den Gasverbrauch zu senken.“

Die Gasspeicher müssten zum Winter hin voll sein. Das habe oberste Priorität. Sonst wäre Deutschland „politisch erpressbar“, sagte Habeck in Flensburg. Gas sei gegenüber Kohle CO2-ärmer. „Das kann keinem Menschen, der mit wachen Augen durch die Zeit läuft, in irgendeiner Form gefallen. Aber wenn wir es nicht tun, dann laufen wir Gefahr, dass die Speicher Ende des Jahres zum Winter hin nicht voll genug sind.“

Auch die Industrie hatte gefordert, die Gasverstromung zu stoppen und sofort Kohlekraftwerke aus der Reserve zu holen. Der stärkere Einsatz von klimaschädlichen Kohlekraftwerken soll laut Gesetzentwurf bis März 2024 begrenzt sein. Bis zum Sommer 2024 könnte der Anteil russischen Gases nach früheren Angaben des Ministeriums schrittweise auf 10 Prozent des Verbrauchs in Deutschland gedrückt werden. Derzeit liegt er bei 35 Prozent, vor dem Ukraine-Krieg bei 55 Prozent.

An einem früheren Kohleausstieg will Habeck nicht rütteln. Die Ampel-Koalition will diesen „idealerweise“ auf 2030 vorziehen, bisher ist er spätestens 2038 geplant.

17.03.2022, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Steinkohle fällt im Steag Kraftwerk Duisburg-Walsum von einem Transportband. Foto: Bernd Thissen/dpa

Die Füllstände der Speicher liegen aktuell bei rund 57 Prozent, wie es im Bericht der Bundesnetzagentur vom Sonntag heißt. Ziel der Regierung ist, dass die Gasspeicher zum 1. Oktober zu 80 Prozent und zum 1. November zu 90 Prozent befüllt sind – zur Vermeidung möglicher Engpässe. Die Regierung hatte bereits verschiedene andere Maßnahmen ergriffen, um die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern, etwa sollen Flüssiggas-Terminals in Deutschland entstehen.

Habeck wies einen Vorstoß der FDP zurück, das Verbot der Erdgasförderung in Deutschland durch das sogenannte Fracking auf den Prüfstand zu stellen. „Die Debatte über Fracking nützt uns jetzt in dieser Zeit überhaupt gar nichts. Es dauert Jahre, wenn man es überhaupt machen will, um solche Vorkommen zu erschließen.“

Beim Fracking wird Gas oder Öl mit Hilfe von Druck und Chemikalien aus Gesteinsschichten herausgeholt, was Gefahren für die Umwelt birgt. Habeck betonte, der Ausbau des Ökostroms aus Wind und Sonne müsse massiv beschleunigt werden.

Das aber dauert Jahre. Um kurzfristig Anreize für weniger Verbrauch zu setzen, schlugen Politiker und Ökonomen Rabatte oder Prämien für Verbraucher vor. Habeck hatte deutlich gemacht, dass er gesetzliche Maßnahmen zu Energieeinsparungen nicht ausschließen könne. (dpa)

37 Antworten auf “Habecks Kehrtwende: Ein Grüner reaktiviert die Kohle”

  1. Belgofritz

    Es war vielleicht doch keine so gute Idee, auf Druck der grünen Hüpfer die sicheren Energiequellen voreilig platt zu machen. Ironie der Geschichte, dass sich ausgerechnet die Grünen mit einem Krieg in Europa konfrontiert sehen und nun über die Reaktivierung der Kohle und Atomkraftwerke nachdenken müssen. Russisches Öl und Gas wird in Zukunft halt anderswo verbrannt.

  2. Guido Scholzen

    Wann werden die Grünen an der Basis ihre Parteiführer wegen gebrochener Versprechen an den Pranger stellen?
    Niemals.
    Gleich und gleich gesellt sich gern. Die Dummheit ist zu dumm dafür.

    • Joseph Meyer

      @Guido Scholzen
      so pauschal würde ich es nicht sehen, aber im Fall von Habeck und Baerbock muss man Ihnen leider recht geben, denke ich … : Laut Habeck hätte Putin also die Wirtschaftssanktionen gegen Russland selber ausgeheckt um Westeuropa zu schaden …

      Wirtschaftsminister Habeck: „Energie als Waffe gegen uns“ (1)
      Stand: 22.06.2022
      Wirtschaftsminister Habeck hat die Drosselung russischer Gaslieferungen als Angriff bezeichnet. Er mahnte zur Gegenwehr, warnte aber auch vor einer möglichen Wirtschaftskrise. Bundesnetzagentur und Industrie erarbeiten bereits Notfallpläne. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die durch Russland reduzierten Gaslieferungen als ökonomischen Angriff auf Deutschland gewertet. Das sei eine andere Dimension als bisher, sagte der Grünen-Politiker beim „Tag der Industrie“ des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Das Muster sei erkennbar. Russlands Präsident Wladimir Putin wolle immer wieder Ängste schüren, unter anderem vor Armut. „Wir reden darüber, dass der Angriff mit Energie als Waffe gegen uns geführt wird“, sagte Habeck. So werde die Menge an Gas reduziert, um die Preise hochzutreiben. „Diese Strategie darf nicht erfolgreich sein“, sagte der Minister. Putin wolle damit in Europa und in Deutschland eine Debatte auslösen über Angst, etwa vor materiellen Verlusten – um am Ende eine Debatte auszulösen, ob man ihn in der Ukraine nicht gewähren lassen solle. Der Krieg gegen die Ukraine sei ein Angriff gegen die individuelle Freiheit, so Habeck.
      (1) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/gasmangellage-habeck-101.html

      • Robin Wood

        @Joseph Meyer
        Ja, was hat Habeck denn erwartet? Wie naiv kann man sein?
        Ich wundere mich, dass Putin nicht schon eher das Gas gedrosselt hat. Wahrscheinlich hat er sich zuerst mal umgeschaut, wohin er das Gas sonst verkaufen kann.
        Wer einen Krieg beginnt, dem ist ganz sicher auch egal, ob Menschen im Winter frieren und ob ein Teil der Wirtschaft ohne Energie zum Erliegen kommt. So destabilisiert man den Westen.

  3. Frage
    Gut über Greta die geht noch ist halt eine Autistin
    aber die Neubauer redet jetzt schon SUV kaputtmachen und Piplines von Total wenn sie gebaut werden in die Luft sprengen der erste Weg zur neuen RAF Terroristin war sogar im Facbook wo sie es reinsetzte in ihrer dummheit ihre Antwort war nur ein Scherz mit der RAF fingen solche Scherze auch an das ende erlebten wir schon mal von so einen Sauhaufen

  4. In der Realität angekommen...

    Das ist Realpolitik und die ist bei einigen Grünen schon länger angekommen, siehe einige Landespolitiker in den Ländern wo Grüne mit regieren.
    Würde Habeck nichts tun würden die üblichen Krakeler wieder Schaum vor dem Mund haben, jetzt entscheidet er das einzig Richtige und das ist dann auch nicht gut.
    Aber so ist das nun mal wenn man GEGEN etwas ist, aus Prinzip, können diese Leute nicht anders reagieren.

    • Wie wäre es mit sagen was man macht, und machen was man sagt? Oder ist das zuviel „Realpolitik“ für einen grünen Märchenerzähler und seine Wähler? Mit Realitäten sollte man sich befassen BEVOR man gewählt wird, und nicht erst danach – um sich dann als „Realpolitiker“ loben zu lassen….

  5. @In der Realität angekommen…

    ..“jetzt entscheidet er das einzig Richtige und das ist dann auch nicht gut.“

    Was Habeck macht ist bestenfalls Fehlerbereinigung.

    Je mehr Fehler er macht, desto mehr Fehler kann/muss er hinterher bereinigen.
    Bei dieser grünen Truppe fehlt Realismus.

  6. Gerad van Oche

    Ja stimmt, die Kohleverfeuerung bringt uns sicher ins 22. Jahrhundert. Eigentlich könnte man der Ukraine dann auch noch sagen das für sie kein Platz mehr auf der Welt ist und das russische Gas wichtiger als ihre Souveränität

  7. In der Realität angekommen...

    Dax, wenn sie einen Politiker kennen der tut was er vor den Wahlen gesagt hat ist das phänomenal!
    Die deutsche Energiepolitik wurde lange von CDU und SPD betrieben. Die absolute Abhängigkeit von, russischem , Gas haben nicht die Grünen zu verantworten. Den Krieg und seine Folgen wollen sie doch hoffentlich nicht den Grünen anhängen?
    Was soll, ihrer Meinung nach , Habeck denn jetzt tun? Die Gasspeicher sich leeren lassen oder die Kohlekraftwerke kurzfristig, eine gewisse Zeit, wieder hochfahren?
    Ich bin realistisch genug zu wissen das alleine mit “ grüner“ Energie mein Strom nicht aus der Steckdose kommen wird. Noch nicht, wer weiß.
    Platt und sich immer wiederholend Alles den Grünen in die Schuhe schieben zu wollen ist falsch. Sie sind schlau genug das zu wissen , warum sie es trotzdem immer wieder machen ist mir ein Rätsel.

    • Natürlich machen alle Parteien „grüne“ Politik, es sind nicht die Grünen alleine die das Desaster zu verantworten haben. Und wenn ich schreibe die „Grünen“ dann meine ich alle Gesinnungstäter in allen Parteien. Dass die grüne Partei solchen Irrsinn betreibt ist eine Sache, viel schlimmer ist dass die anderen wahlweise a) sie gewähren lassen oder b) mit machen. Die FDP ist in der aktuellen Ampelkoalition viel mehr Täter aus Unterlassung als die Grünen es jemals sein können. Das gilt genau so für die Belgischen Parteien die einen „Atomausstieg“ beschließen ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Das Problem sind nicht die „Grünen“ sondern das „Grüne“ – in (fast) allen Parteien und Köpfen….

      • Ach Dachs

        Die Wahrheit ist ganz einfach. Hätte man in Belgien, nach dem Beschluss aus dem Atomstrom auszusteigen, auch nur eine einzige Maßnahme seit 2003 umgesetzt, wären die Probleme schon kleiner. 20 Jahre nichts umgesetzt und dann kommen Sie Forentroll und beschuldigen die „grünen Ideen“ als Ursache der Energiekrise. Ihnen ist nicht mehr zu helfen.

        • Dass die Maßnahmen von denen Sie schwärmen unvereinbar mit der Physik sind, grüne Utopien, haben wir ja schon bis zum Erbrechen diskutiert. Lernresistent wie Sie sind ist Ihnen nicht zu helfen. Wie ich letztens bei einer Diskussion sagte, Ideen kann jeder spinnen, für Lösungen muss man MINT Kompetenzen erwerben. Sie können NUR am Spinnrad drehen…. 😁😉

          • Ach Herr Dachs

            Ja Dachs, ich kann mich da ganz entspannt zurücklegen, die Dinge nehmen ihren Lauf. Sie werden da schon eher Schwierigkeiten haben zu entdecken, was schon bald alles gehen wird. Dann kommen Sie garnicht mehr aus Ihrer Hütte.

        • Walter Keutgen

          Ach mit dem herablassenden Pseudonym, nicht nur dass Sie das grundlegende Problem, dass man mit unzuverlässigen Quellen keine stabile Stromversorgung machen kann, nicht verstehen, übersehen Sie auch die neuere Geschichte. Das Gesetz zum Ausstieg aus der Atomenergie wurde vom Staatssekretär Deleuze (https://fr.wikipedia.org/wiki/Olivier_Deleuze) getragen. Als man ihn fragte, wie man denn in Belgien in Zukunft Strom herstellen solle, habe er gantwortet: „Ce n’est pas mon problème“. Wenn Sie in den letzten Jahrzehnten draußen gewesen wären, hätten Sie gesehen, dass überall elektrische Solarkollektoren auf den Dächern sind und durch einen kleinen Streifzug mit Ihrem Fahrrad würden Sie sehen, dass auch etliche Windräder stehen. Trotdem schreiben Sie: „Hätte man in Belgien, … auch nur eine einzige Maßnahme seit 2003 umgesetzt.

          • Ach Herr Keutgen

            Manchmal wissen Sie selber nicht, welch geistes Kind sie eigentlich sind. Der mit dem herablassenden Pseudonym war der Herr Durak. Meins schließt die Forenlücke von OD, da weiß jeder wem der Post gilt. Stört mich allerdings auch nicht, dass es Sie stört. Definieren sie mal bitte „überall auf den Dächern“. Meine Aussage bezog sich auf die Politik und nicht auf die Wirtschaft. Sie schreiben doch selber, dass Herr Deleuze nichts beitragen wollte. So what?

            • Walter Keutgen

              Was denn nun? Ach Herr Keutgen ≠ Ach Dachs = Durak? Harablassend ist doch das „Ach“ und des Weiteren, dass Sie Dachs statt Dax schreiben. Immerhin war Deleuze einige Zeit in Funktion. Man sollte allerdings den Liberalen und Sozialisten vorwerfen, dass Sie so einem auf den Leim gegangen sind. Überall auf den Dächern: Gehen Sie mal an die frische Luft – aber zu Fuß – dann sehen sie die Solarkollektoren. Und dann: Zählt das, was die Bürger und die Wirtschaft tun, nicht?

  8. Die Grünen versagen immer wieder wenn sie Regierungsverantwortung haben ( ausser Gemeinschaftsminister Hans Niessen ).
    Unsere Pfeifen in der Wallonie und Brüssel haben nichts auf dem Sessel zu suchen, sie sind Totalversager.

    • Ach Herr Harald

      Naja, wenn man die Dinge in der Region Brüssel Hauptstadt sieht, läuft da schon auch einiges. Ich bin allerdings von Habeck begeistert. Was mir auch gut gefällt, er scheint nicht allein, da ist eine Generation an Führungskräften im Aufbruch, die einen guten gesellschaftlichen Plan entwickelt haben. Er ist der vollständige Kontrast zu Söder. Mir unbegreiflich wie ein Söder mit den alten Dogmen noch wie im Mittelalter regieren kann. In der Stadt München sind die Grünen allerdings auch schon angekommen. Warum die Wallonie sich so schwer tut dieses „à la belge“ los zu werden, keine Ahnung. Leider werden immer noch Posten nicht an Kompetenzen sondern an Personen vergeben. So kommt heutzutage keiner mehr weiter, auch nicht Dachs.

    • Ernst gemeint?

      @Harald, Ihr voller Ernst mit dem ehemaligen Gemeinschaftsminister und jetzigen Ferienwohnungsvermieter Niessen? dann sollten wir aber auch den Parteikollegen und Ex Minister J-M Nollet nicht unerwähnt lassen

  9. Zuhörer

    Die Schlaumeier sind Sanktionen über Sanktionen am verhängen, und schneiden uns ins Fleisch damit.
    https://amp-n–tv-de.cdn.ampproject.org/v/s/amp.n-tv.de/wirtschaft/Wie-Indien-russisches-Ol-in-Europa-verkauft-article23415244.html?amp_gsa=1&amp_js_v=a9&usqp=mq331AQIKAGwASCAAgM%3D#amp_tf=Von%20%251%24s&aoh=16560920827454&csi=0&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.n-tv.de%2Fwirtschaft%2FWie-Indien-russisches-Ol-in-Europa-verkauft-article23415244.html
    Nur weiter so. So bekommen die Grünen schon Europa kaputt.
    Ich verstehe nicht warum wir uns daß alles weiterhin gefallen lassen?
    Mit diesen Politikern wird Europa mit fliegenden Fahnen untergehen.

  10. Zuhörer

    Hier noch etwas zu den wertvollen Sanktionen, die andauernd beschlossen werden. Jetzt bekommen wir russisches Öl, mit Drittanbieter Zuschlag.
    https://amp-focus-de.cdn.ampproject.org/v/s/amp.focus.de/finanzen/news/indien-verkauft-russisches-oel-in-europa_id_107990831.html?amp_gsa=1&amp_js_v=a9&usqp=mq331AQIKAGwASCAAgM%3D#amp_tf=Von%20%251%24s&aoh=16562312734645&csi=0&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Ffinanzen%2Fnews%2Findien-verkauft-russisches-oel-in-europa_id_107990831.html.
    @. Walter Keutgen. Die Grünen haben Mitbestimmungsrecht. Die werden Europa ruinieren. Wenn demnächst sogar 16 jährige wählen, und Jugendliche 25 Mille bekommen sollen, wird auf diese illegale weise sowieso …

    • Walter Keutgen

      Zuhörer, ja, wie Dax auch immer hier bemerkt, sind die Grünen eine Minderheit, die sich mit Hilfe der Systemmedien die großen Parteien vor ihren Karren gespannt hat. Zur Info die Statuistik weiter gesponnen: 1 EU-Kommissar, 0 Regierungschefs, 6% Minister, 10% EU-Parlamentarier.

    • „Die Grünen haben Mitbestimmungsrecht. Die werden Europa ruinieren. Wenn demnächst sogar 16 jährige wählen, und Jugendliche 25 Mille bekommen sollen, (Zuhörer)……“ = Zukunft oder Ausblick

      „Zur Info die Statuistik weiter gesponnen: 1 EU-Kommissar, 0 Regierungschefs, 6% Minister, 10% EU-Parlamentarier.“ (W. Keutgen) = Istzustand

      Soll man die Zukunft ausblenden, eine künftige Entwicklung außer Acht lassen, da man fest am Istzustand hängt?

  11. Hans Eichelberg

    „Der Energiekonzern Vattenfall ist Forderungen nach einem Wiederanfahren des stillgelegten Kohlekraftwerks Moorburg entgegengetreten.

    «Als Kohlekraftwerk darf es nach den geltenden Regularien nicht mehr betrieben werden und es wäre technisch und wirtschaftlich auch nicht vernünftig darstellbar», sagte eine Sprecherin am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Vattenfall bereite weiter den Rückbau des Kraftwerks im Hamburger Hafen vor und gehe davon aus, noch in diesem Jahr die Rückbauleistungen zu beauftragen.
    Zuletzt hatte die Hamburger Wohnungswirtschaft angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der damit einhergehenden Gasknappheit den Senat aufgefordert, ein Wiederanfahren des Kraftwerks zu prüfen. «Angesichts der dramatischen Situation infolge des sich abzeichnenden Mangels an Erdgas ist es unverzichtbar, darüber nachzudenken, eines der modernsten Kohlekraftwerke Deutschlands unverzüglich wieder in Betrieb zu nehmen», hieß es in einer Erklärung des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), des Grundeigentümer-Verbands Hamburg, des BFW Landesverband Nord und des Immobilienverbands Deutschland.

    Die Vattenfall-Sprecherin sagte, die noch rund 90 Beschäftigten im Kraftwerk hätten bereits damit begonnen, die Systeme zu entleeren. «Technisch wird die Anlage in einen für Mensch und Umwelt gefahrlosen Zustand gebracht.» Das bedeute, dass alle Brandgefahren sowie alle Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entfernt würden. Zudem seien bereits Ersatz- und Reserveteile des Kraftwerks sowie Großkomponenten von Turbine, Generator, Transformatoren und Messeinrichtungen verkauft worden. Vattenfall sei darauf eingestellt, den Standort für einen Wasserstoff-Elektrolyseur und ein temporäres LNG-Terminal zu übertragen.

    Das stets umstrittene Kraftwerk Moorburg war im vergangenen Jahr knapp sechseinhalb Jahre nach seiner Inbetriebnahme 2015 endgültig stillgelegt worden. Es war eines der modernsten und effizientesten Kohlekraftwerke in Deutschland und sollte eigentlich bis 2038 am Netz bleiben. Als eines der größten Kraftwerke Europas konnte es mit seinen zwei Blöcken mit jeweils 827 Megawatt Leistung technisch elf Terawattstunden Strom im Jahr erzeugen. Das sind elf Milliarden Kilowattstunden und entspricht fast dem Stromverbrauch Hamburgs.

    Für Vattenfall war die Anlage jedoch von Anfang an ein Fiasko, denn statt wie geplant dafür maximal rund 1,7 Milliarden Euro auszugeben, entwickelte sich das Projekt zu einem politischen und juristischen Dauerstreit. Verschärfte Umweltanforderungen, nachträgliche Bauauflagen sowie Materialprobleme bei Zulieferungen verteuerten das Projekt letztlich auf rund drei Milliarden Euro.“
    (dpa)

    Habeck zu spät, da Großkomponenten von Turbine, Generator, Transformatoren und Messeinrichtungen verkauft?

    „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.
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