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Graffiti-Sprayer von Kelmis identifiziert und überführt

Foto: OD

Die Graffiti-Sprayer, die Anfang Dezember in einigen Straßen von Kelmis insgesamt 25 Objekte beschmiert hatten, sind von der Polizei Kelmis identifiziert und überführt worden, wie die Polizeizone Weser-Göhl am Donnerstag nicht ohne Genugtuung meldete.

Am 7. Dezember 2016 hatte die Polizeizone Weser-Göhl in ihrem täglichen Bericht gemeldet, dass in Kelmis in den Straßen Schlack, Hagenfeuer, Krickelstein und Driesch in der Nacht vom 5. Dezember auf den 6. Dezember insgesamt 25 Objekte mit Graffiti beschmiert wurden.

Bei den Objekten handelte es sich um Parkbänke, Hausfassaden, Garagentore, Verkehrsschilder, Lampenmaste, usw., auf denen die Aufschrift „RANZ“ in Gelb, Blau oder Pink gesprüht wurde.

An diesem Mittwoch, dem 28. Dezember, konnten die Täter im Rahmen der Ermittlungen ausfindig gemacht werden.

Damit ist bewiesen, dass nicht jedes Delikt unaufgeklärt bleibt, wie in der Öffentlichkeit gemeinhin behauptet wird.

11 Antworten auf “Graffiti-Sprayer von Kelmis identifiziert und überführt”

  1. Pensionierter Bauer

    Wenn es miderjährige sind, bleibt zu hoffen dass die Erziehungsberechtigten eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben.
    Wenn es Volljährige sind, dann sollen sie zahlen,schrubben und dabei ausgelacht werden.

    • Mischutka

      @ Pensionierter Bauer :
      Hallo „Landwirt“ … Genau meine Meinung. Aber die sollen dann nicht nur ausgelacht werden, die sollen dann auch selbst schön bunt besprüht werden… mit einer Farbe, die sich erst in einigen Jahren wieder entfernen lässt ….
      MfG. (und guten Rutsch).

      • Spaßverderber

        Tja, sie beiden stehen bestimmt auch in der ersten Reihe, wenn man den Angeklagten mit faulen Eiern und Tomaten bewerfen oder mit Peck und Federn schändigen darf. In manchen Köpfen ist das Mittelalter noch sehr lebendig..

          • Spaßverderber

            Herr (oder Frau) Frage,
            In der Sache mit dem ‚Schmierfink‘ muss ich zustimmen.. meine Klaue war in der Schule wirklich nicht zu lesen.
            Meine Kindheit war schwer in Ordnung, danke der Nachfrage..
            Und der ( die) Angeklagte(n) soll seine Strafe bekommen, auch richtig. Aber meines Erachtens ist es völlig überholt zu meinen, dass man den strafanfälligen Jugendlichen auch noch am Pranger stellen muss um von der Lokalbevölkerung ausgelacht oder ausgebuht zu werden. Diese Bräuche gehören nicht in unser zivilisierten westlichen Gesellschaft wie die Unsere ( dies ist genau so ’n Unfug wie das Beschmieren von Eigentum).

  2. Ich verstehe, dass ein Graffiti ein Eingriff in die Verfügungsgewalt über ein Eigentum darstellt und dass es dessen Wert verändert. (Der künstlerische Wert kann sich im Einzelfall möglicherweise sogar erhöhen, aber darum geht es hier nicht. Es geht um die Verfügungsgewalt über Eigentum.)

    Ich verstehe nicht, dass solche Eingriffe für die Polizeizone Weser-Göhl unter all den vielen Gesetzesverstößen zu den berichtenswerteren zählt. Als Argument lese ich nur: „Damit ist bewiesen, dass nicht jedes Delikt unaufgeklärt bleibt, wie in der Öffentlichkeit gemeinhin behauptet wird.“

    Will mir die Polizeizone Weser-Göhl damit sagen, dass sie nicht imstande ist, Gewaltverbrechen aufzuklären?

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