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EU-Gipfel berät über Verschiebung des Brexits

21.03.2019, Belgien, Brüssel: Theresa May, Premierministerin von Großbritannien, kehrt Journalisten nach einem Gespräch den Rücken zu. In Br¸ssel beginnt heute der Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben am Donnerstag zu Beratungen über den eigentlich schon für nächsten Freitag geplanten Austritt der Briten (Brexit) begonnen.

Die britische Premierministerin Theresa May, die im Parlament in London bisher keine Mehrheit für das Austrittsabkommen zustande gebracht hat, hat um eine Verlängerung der Austrittsfrist bis zum 30. Juni gebeten. Die übrigen 27 EU-Staaten müssten dies einstimmig billigen.

EU-Ratschef Donald Tusk hält eine «kurze Verschiebung» für möglich – allerdings unter der Voraussetzung, dass das britische Unterhaus den bereits zweimal abgelehnten EU-Austrittsvertrag doch noch billigt.

21.03.2019, Belgien, Brüssel: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r) spricht mit Journalisten bei ihrer Ankunft zum Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs. In Br¸ssel beginnt heute der Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs. Foto: Frank Augstein/AP/dpa

May hat angekündigt, das Vertragspaket den Abgeordneten erneut vorzulegen. Gegen ihren neuen Wunschtermin für eine Fristverlängerung hat die EU-Kommission jedoch Bedenken: Sollte Großbritannien zum Start der Europawahl am 23. Mai noch Mitglied sein, müsste es an der Wahl teilnehmen. May lehnt das ab.

Die Brexit-Krise überschattet den zweitägigen EU-Frühjahrsgipfel, der sich eigentlich ganz anderen Themen widmen sollte. Zentraler Punkt soll am Donnerstagabend eine Debatte über das künftige Verhältnis der Europäischen Union zu China sein. Außerdem stehen die Stärkung des Binnenmarkts, Innovation, Klimaschutz und der Kampf gegen Falschinformationen vor der Europawahl auf der Agenda. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

4 Antworten auf “EU-Gipfel berät über Verschiebung des Brexits”

  1. Was für eine Verarsche! Wann greift die EU endlich mal durch und setzt 1 definitives Ultimatum???
    Die Briten machen mit uns was sie wollen und so lange sie wollen.
    Kann denn keiner mal den Schlusspunkt setzen??
    Dass Unkosten auf die Briten im Falle eines Brexits zukommen werden wussten sie ja im Voraus, dass sie viele Vorteile verlieren werden auch. Nur die wollen alles. Wie man so schön auf französichsagt
    “ Ils veulent le beurre, l’argent du beurre et le sourire de la crèmière“

  2. Das Ganze hångt mit zum Hals raus. Warum schmeißt man diese …….. nicht einfach raus. Diese Vorstellung – von beiden Seiten- hat Kindergartenniveau. Mir oder ohne Vertrag werden uns diese ………….. In den kommenden Jahren verdammt viel Geld kosten. also raus mit denen oder wenn ihr dazu nicht fähig seit , lœst den ganzen Verein auf.

  3. HEINRICH

    Was ein Palaver
    Schmeiss die Engländer raus . das geht einem ganz gewaltig auf de Nerven
    Die machen nur Ärger , die Fahren auf der flachen Seite Auto , Essen Steaks
    mit Pfefferminz Soße . tragen komische Hüte !

  4. Walter Keutgen

    Man soll einen kurzen Aufschub, ca. 1½ Monate, für einen harten Brexit geben. Das gibt auch den Zöllnern der verbleibenden 27 etwas mehr Zeit. Auch wenn Frau May irgendeine Änderung des Brexit-Abkommens aushandeln würde, würde sie es vermutlich nicht durch ihr Parlament abgesegnet bekommen.

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