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Gewaltige Schlammlawine verschont Häuser in der Schweiz um wenige Meter

07.08.2018, Schweiz, Chamoson: Eine Luftaufnahme zeigt eine Schlammlawine des Flusses Losentse, nachdem dieser aus seinem Bett getreten ist. Foto: Maxime Schmid/KEYSTONE/dpa

Eine gewaltige Lawine aus Schlamm ist rasend schnell durch eine Schweizer Bergsiedlung gedonnert und hat erheblichen Sachschaden angerichtet.

Zwei Brücken wurden überflutet, einige Autos und Häuser beschädigt, wie Feuerwehr und Polizei aus der Ortschaft Grugnay im Kanton Wallis südwestlich des Genfersees berichteten. Verletzt wurde niemand. Das Unglück ereignete sich bereits am Dienstagabend.

Die graue Masse aus Geröll, Schlamm und Gesteinsbrocken donnerte von dem Bergen mit der Lautstärke eines Güterzugs im Bett des Wildbachs Saint-André abwärts, wie Videos von Anwohner zeigen.

Der Strom riss Büsche und Bäume mit sich. An Brückenpfeilern bildeten sich meterhohe Fontänen aus Schlamm und Geröll. Die Masse schob sich an einigen Wohnhäusern im Abstand von nur wenigen Metern vorbei. Auslöser sei ein Hagelsturm gewesen, sagte Gemeindepräsident Claude Crittin der Zeitung „Le Nouvelliste“.

Schlammlawinen entstehen meist, wenn starker Regen den trockenen Boden an Hängen aufweicht und dadurch vom Untergrund löst. Sie können eine Geschwindigkeit von 60 Kilometern in der Stunde erreichen. (dpa)

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