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Georg Kremer

Dieses Foto zeigt Ulrich Kölsch (rechts) als Mitarbeiter von "Ostbelgien Direkt" mit Michel Vandenbosch (links) und Georg Kremer von GAIA 2012 bei der Vernissage der umstrittenen Spinnen-Ausstellung im Ikob. Foto: Gerd Comouth

Georg „Jockel“ Kremer, Kulturbeauftragter der Stadt Eupen, nimmt gerne jede Gelegenheit wahr, um die seiner Ansicht nach völlig unnötige und kontraproduktive Zugehörigkeit der DG zur Provinz Lüttich zu thematisieren.

Als „Ostbelgien Direkt“ am vergangenen Freitag die erneute Generalabsage aller Fußballspiele in den Lütticher Provinzklassen meldete, schrieb Georg Kremer in Anspielung auf den OD-Titel „In der Provinz Lüttich ruht wieder der Ball“ folgenden kurzen Kommentar: „In der Provinz Lüttich ruht nicht nur der Ball. Zumindest wenn es um die Interessen der hiesigen Bevölkerung geht.“

Wenige Tage später schrieb Kremer einen Leserbrief unter dem Titel „Ausbruch aus der Provinz“:

Zu früh gefreut – schade! Bei Lektüre der Schlagzeile auf Seite 1 der Freitagsausgabe des Grenz-Echos hatte ich einen Moment lang gehofft, das leidige Kapitel Provinz Lüttich sei für die Deutschsprachige Gemeinschaft überraschend zu Ende gegangen.

Dem ist leider nicht so. Zumindest noch nicht. Vielmehr ging es um eine absolut sehenswerte aktuelle Ausstellung im Monschauer Kunst- und Kulturzentrum. Auf den institutionellen Exitus der Provinz werden wir also noch eine Weile warten müssen. Aber das ist ja nicht neu. Inzwischen darf man gespannt sein, wie es um den aktuellen Kooperationsvertrag zwischen DG und der Provinz bestellt ist.

Gespannt bin ich auch, wann wohl das erste richtig große Stück Kuchen bei uns eintrifft. Die finanzielle Fastenzeit hat nämlich schon viel zu lange gedauert.

Georg Kremer, Eupen

Die nächste Gelegenheit, das Thema Provinzzugehörigkeit der DG wieder aufs Tapet zu bringen, kommt bestimmt. „Jockel“ sei Dank…

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