Notizen

Im Spiel zwischen KRC Genk und AS Eupen am heutigen „Boxing Day“ stehen beide Mannschaften unter Druck

27.11.2019, Belgien, Genk: Die Startelf des KRC Genk vor dem Champions-League-Spiel gegen RB Salzburg. Foto: Laurie Dieffembacq/BELGA/dpa

Am heutigen zweiten Weihnachtstag ist Fußball-Erstligist AS Eupen um 14.30 Uhr (live auf VOOsport und Proximus Sports) beim amtierenden Landesmeister KRC Genk zu Gast, der aber in dieser Saison alles andere als meisterlich ist.

Eupen gewann sogar das Hinspiel im Kehrweg-Stadion 2:0. Die Niederlage war für Trainer Felice Mazzu der Anfang vom Ende. Kurze Zeit später wurde der frühere Coach vom SC Charleroi entlassen und durch den Deutschen Hannes Wolf ersetzt, mit dem die Limburger bisher auch nicht viel erfolgreicher sind als mit Mazzu.

Aus der Champions League ist der KRC Genk in hohem Bogen geflogen, wenngleich gegen starke Clubs wie FC Liverpool, SSC Neapel und Red Bull Salzburg.

23.11.2019, Belgien, Mouscron: Hannes Wolf, Trainer des KRC Genk, gestikuliert vom Spielfeldrand aus beim Spiel in Mouscron. Foto: Virginie Lefour/BELGA/dpa

Auch im Landespokal ist „Ende Gelände“ für den viermaligen belgischen Meister. Und in der Meisterschaft läuft Genk Gefahr, die Teilnahme an den Playoffs 1 zu verpassen.

Nach 20 von 30 Spielen belegt der Titelverteidiger den 8. Platz, hat allerdings nur 3 Punkte weniger als der Sechste Zulte Waregem, der am 21. Spieltag beim „Überflieger“ FC Brügge antreten muss.

Allerdings hat sich bei der Niederlage beim RSC Anderlecht vor allem in der 2. Halbzeit gezeigt, dass Genk noch immer viele Probleme hat, die nach dem Weggang von Meistertrainer Philippe Clement sowie von Leistungsträgern wie Alejandro Pozuelo (nach Toronto), Ruslan Malinowskyj (zu Atalanta Bergamo) und Leandro Trossart (nach Brighton & Hove Albion) aufgetreten sind und bis heute auch mit einem Trainerwechsel nicht gelöst werden konnten.

02.10.2019, Belgien, Genk: Sander Berge (l) vom KRC Genk und Fabian Ruiz vom SSC Neapel im Zweikampf. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

Selbst Topspieler wie Sander Berge und Mbwana Samatta spielten in der laufenden Saison unter ihren Möglichkeiten.

Derweil hat man auch bei der AS Eupen keinen Grund, vor der Partie in der Luminus Arena allzu optimistisch zu sein. Nach zwei Niederlagen in Antwerp und gegen Kortrijk ist der Vorsprung auf Schlusslicht Cercle Brügge auf 8 Punkte geschmolzen. Zudem nimmt die Kritik an Trainer Beñat San José wieder zu (siehe Artikel an anderer Stelle). Allerdings hat die AS Eupen bisher am belgischen „Boxing Day“ immer gewonnen (siehe Artikel an anderer Stelle).

Was die Bilanz der AS Eupen als Erstligist gegen Genk betrifft, so gab es bisher in 11 Begegnungen gegen den KRC für die Schwarz-Weißen 1 Sieg, 7 Niederlagen und 3 Unentschieden:

  • 21.08.2010: AS Eupen – KRC Genk 1:4
  • 11.12.2010: KRC Genk – AS Eupen 5:1
  • 19.11.2016: KRC Genk – AS Eupen 2:0
  • 21.01.2017: AS Eupen – KRC Genk 0:1
  • 26.04.2017: AS Eupen – KRC Genk 1:1 (POII)
  • 07.05.2017: KRC Genk – AS Eupen 2:1 (POII)
  • 30.09.2017: AS Eupen – KRC Genk 3:3
  • 09.12.2017: KRC Genk – AS Eupen 1:1
  • 20.10.2018: KRC Genk – AS Eupen 2:1
  • 23.12.2018: AS Eupen – KRC Genk 0:2
  • 02.11.2019: AS Eupen – KRC Genk 2:0

HINWEIS – Die Begegnung zwischen dem KRC Genk und der AS Eupen am heutigen 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, beginnt um 14.30 Uhr. Live im Fernsehen auf VOOsport und Proximus Sports. Spielbericht beim Schlusspfiff gegen 16.20 Uhr hier auf „Ostbelgien Direkt“.

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

3 Antworten auf “Im Spiel zwischen KRC Genk und AS Eupen am heutigen „Boxing Day“ stehen beide Mannschaften unter Druck”

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