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Meister KRC Genk trennt sich von Trainer Felice Mazzu

23.10.2019, Belgien, Genk: Genk-Fans halten ihre Schals hoch. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

Der belgische Fußball-Meister KRC Genk hat sich von seinem Trainer Felice Mazzu getrennt.

Der Trend der letzten Wochen sei zunehmend negativ gewesen, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Das Management habe nicht das Gefühl, dass der Trainerstab daran etwas ändern könne.

Interimstrainer wird Mazzus bisheriger Assistent Domenico Olivieri. Der 53-jährige Mazzu hatte erst im vergangenen Sommer die Nachfolge des zu Club Brügge gewechselten Meister-Trainers Philippe Clement angetreten.

Nach Niederlagen gegen den FC Liverpool und Red Bull Salzburg in der Champions League rangiert Genk auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe E und hat keine Chance mehr, das Achtelfinale zu erreichen. In der Jupiler Pro League liegt das Team, das kürzlich 0:2 bei der AS Eupen verlor, nur im Tabellenmittelfeld.

Genks Abwehrspieler Jhon Lucumi am Boden – das Bild hat Symbolcharakter für den derzeitigen Zustand des Meisters. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

Kandidaten für die Nachfolge von Mazzu sind u.a. Hein Vanhaezebrouck, früher Coach von AA Gent und Anderlecht und derzeit ohne Verein, sowie Wouter Vrancken (KV Mechelen) und Bernd Storck (Cercle Brügge). Vanhaezebrouck war schon in der Vergangenheit für kurze Zeit Trainer beim KRC Genk, war aber damals – so wie jetzt Mazzu – frühzeitig gescheitert.

Mazzu hatte sich im Sommer 1019 nach seiner im Allgemeinen sehr erfolgreichen Zeit beim SC Charleroi einer neuen Herausforderung stellen wollen. Jedoch war er nie richtig in Genk angekommen, was nicht nur an ihm lag, denn mit Alejandro Pozzuelo, Ruslan Malinowskyj und Leandro Trossart hatte der amtierende Meister drei seiner besten Spieler ziehen lassen. Auch Meistercoach Philippe Clement zog es zu seiner alten Liebe FC Brügge. (cre/dpa)

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