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Champions League: KRC Genk hält Neapel in Schach – 0:0

02.10.2019, Belgien, Genk: Patrik Hrosovsky (l) vom KRC Genk und Eljif Elmas vom SSC Neapel im Zweikampf. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

24 Stunden nach dem FC Brügge bei Real Madrid (2:2) ist es in der Champions League auch dem KRC Genk gelungen, ein sehr gutes Resultat gegen einen namhaften Gegner zu erzielen. Der belgische Meister trotzte am Mittwoch dem SSC Neapel ein 0:0 ab.

Die Zuschauer in der ausverkauften Luminus Arena waren zunächst enttäuscht, weil Neapels Trainer Carlo Ancelotti Dries Mertens auf der Bank ließ. Erst nach knapp einer Stunde wurde der belgische Nationalspieler eingewechselt.

Nach der desolaten Leistung am 1. Spieltag in Salzburg, wo Genk mit 2:6 baden ging, und wegen der im Allgemeinen nicht sehr guten Leistungen in der Jupiler Pro League, wo die Limburger zuletzt gegen Sint-Truiden einen Drei-Tore-Vorsprung noch verspielt hatten, wurden der Mannschaft von Trainer Felice Mazzu gegen Neapel nicht viele Chancen eingeräumt, etwas zu holen.

02.10.2019, Belgien, Genk: Aly Mbwana Samatta (2.v.r) vom KRC Genk und Kalidou Koulibaly (2.v.r) vom SSC Neapel im Zweikampf. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

Dies ist aber trotzdem gelungen, wenngleich der KRC Genk vor allem in der ersten Halbzeit einige Male großes Glück hatte, als Neapel mal den Pfosten, mal die Latte traf oder der Genker Patrik Hrosovsky auf der Linie in höchster Not rettete. Insofern war der 0:0-Pausenstand für den belgischen Meister etwas schmeichelhaft, auch wenn der belgische Meister bei einem Kopfball von Sander Berge, den Neapels Torhüter Alex Meret parieren konnte, auch eine große Möglichkeit hatte, in Führung zu gehen,

Im zweiten Durchgang indes spielte Genk immer besser, auch wenn Neapel sehr gefährlich blieb. Die Limburger kamen sogar zu Chancen. Eine sehr gute Leistung zeigte für Genk Ianis Hagi, der Sohn von Rumäniens Fußball-Legende Gheorghe Hagi.

Auch der Norweger Sander Berge, dessen Leistungen in der ersten Phase der Saison zu wünschen ließen, zeigte aufsteigende Form. Lediglich Kapitän und Sturmspitze Mbwana Samatta spielte an diesem Abend unter Normalform, hatte aber auch gegen die starken neapolitanischen Abwehrspieler Koulibaly (Ex-Genk) und Manolas einen schweren Stand. (cre)

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