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In Belgien legt Generalstreik weite Teile des Landes lahm

31.05.2022, Belgien, Antwerpen: Der Bahnsteig im Hauptbahnhof Antwerpen ist menschenleer. Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa

AKTUALISIERT – In Belgien hat der Generalstreik im öffentlichen Dienst am Dienstag weite Teile des Landes lahmgelegt.

Betroffen war insbesondere der öffentliche Nah- und Fernverkehr, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Auch die ICE-Verbindungen der Deutschen Bahn zwischen Brüssel und Frankfurt am Main fielen aus.

31.05.2022, Belgien, Antwerpen: Mitglieder von Gewerkschaften im öffentlichen Dienst nehmen an einer Protesktaktion teil. Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa

Hintergrund der Proteste sind Forderungen nach besseren Einkommen wegen der hohen Inflation sowie eine allgemeine Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen.

Im gesamten Land verkehrte nur rund ein Viertel aller Züge. In den Provinzen Lüttich, Namur und Luxemburg stand der Zugverkehr komplett still. Zudem waren im nördlichen Landesteil Flandern wegen geschlossener Schleusen mindestens 75 Schiffe blockiert.

Betroffen waren auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk, die Müllabfuhr, die Verwaltung, die Post sowie das Bildungswesen. (dpa)

20 Antworten auf “In Belgien legt Generalstreik weite Teile des Landes lahm”

    • Corona2019

      @ – Peter Müller 22:37

      Streik ist das einfachste, um wieder die Leute zum nachdenken aufzufordern, die längere Zeit vergessen haben über wichtige Dinge nachzudenken.

      Das Traurige an diesem Spiel ist; Dass die Abstände dieses sich immer wiederholenden erinnerndes Nachdenkens , in regelrechten Zeit Schemen einzuordnen ist, bzw, mit und täglich grüßt das Murmeltier Verhaltens vergleichbar ist.

      Würde man den Wecker etwas früher setzen, wäre es auch nicht nötig diesem in regelmäßigen Abständen Schläge zu verpassen, bei dem das Uhrwerk mitsamt Zifferblatt , Federn, und Zahnrädern durch das Schlafzimmer fliegt :-)

      Es bleibt einem nichts anderes übrig als morgen früher aufzustehen , um sich nicht erst im Stau über diesen Streik zu beschweren.

      Das kann man ja gerne auch hier machen, hilft nur nicht , und das ist auch gut so.

      Denn ;
      wäre in der Vergangenheit nie reklamiert worden, würde heute noch für einen Apfel und ein Ei gearbeitet .
      Die restlichen Nahrungsmittel und Güter, wären dann nur denen vorbehalten die längere Zeit vergessen haben über wichtige Dinge nachzudenken.
      Und damit sind wir schon am Ende , sowie am Anfang meiner Meinung zu diesem Thema.

    • der heilige josef

      Wenn mein Urgroßvater genau so gedacht hätte wie sie dann wäre er nie aus den miserablen Verhältnissen seiner Zeit herausgekommen. Er arbeitete um 1878 an einem Lütticher Hochofen zur Eisen und Stahlerzeugung, täglich 10 bis 12 Stunden an 6 Tagen in der Woche mal tagsüber mal in Nachtschicht. Sein Lohn war sehr klein er konnte sich nur das nötigste zum Essen Kaufen, er wohnte als Kostgänger bei einer Arbeiterfamilie in einem engen Dachzimmer. Als er krank wurde da gab es keinen Lohn denn sein Chef der mächtige Milliardär und Stahlgigant Herr Cockerill der selbst in einer 35 Zimmer Villa residierte vertrat ganz einfach die Auffassung, wer nicht arbeitet der soll auch nicht essen. Erst mehrere Streiks machten sein Leben besser, damals wie heute gilt es wird Dir nichts geschenkt du musst es Dir selbst erkämpfen.

  1. Frank Mandel

    Interne Arbeitsbedingungen sollten auch intern geklärt werden. Man kann nicht erst einen Arbeitsvertrag unterschreiben und danach demonstrieren. Und wenn, was haben Fahrgäste damit zu tun?

  2. Der kleine Belgier

    was wäre, wenn wir keine Auto’s mehr hätten und nur noch auf den öffentlichen Dienst sprich Zug, Bus
    usw. angewiesen wären.
    Das wäre das Ende der freien Marktwirtschaft.
    Beim öffentlich Dienst sprich Gemeinden usw. macht der jetzige Streit nicht viel Unterschied, die ruhen
    sich auf Corona aus und sind seitdem für uns Bürger fast noch immer geschlossen.
    Und für solche Leistungen wollen die mehr Lohn !
    Singen wir alle zusammen,
    wär soll das bezahlen ? wär hat das bestellt ? usw………

    • Keine Panik!
      Die Lösung naht!
      Das Fahrrad ;-)))
      Steuerfrei, emissionfrei (bis auf die Co2-Ausdünstungen der Fahrers), leise und nur von fehlerfreien, verantwortungsbewussten Individuen regelkonform gesteuert.

  3. Eifel_er

    Klar. Bei solchen Aktionen sind unsere Gewerkschafter mit am Start. Von 8 bis 9 morgens streiken und dann ab in die erste Kneipe und hoch die Tassen. Proximus, Post usw alle mit am Start. Das übliche. Und wir schuften bis zum umfallen.

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