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Mit Gaucken und Trompeten: Der Bundespräsident kommt, maximale Sicherheit heute in Eupen

Staatsbankett am Dienstagabend auf Schloss Laeken (v.l.n.r.): Königin Mathilde, Bundespräsident Joachim Gauck, König Philippe und Daniela Schadt. Foto: Belga

Am heutigen Donnerstag kommt der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck in Begleitung von Daniela Schadt und dem belgischen Königspaar nach Eupen. Es werden für diesen Besuch strenge Vorkehrungen in puncto Sicherheit getroffen, und die Autofahrer müssen sich auf zahlreiche Fahr- und Parkverbote im Bereich Werthplatz einstellen.

Der dreitägige Besuch des deutschen Staatsoberhaupts erfolgt auf Einladung von König Philippe. Im Eupener Kloster Heidberg stehen ein Zusammentreffen mit regionalen Akteuren aus Politik und Gesellschaft und ein Austausch über die Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein, die es seit 40 Jahren gibt, auf dem Programm.

Der Ministerpräsident der DG, Oliver Paasch, hat derzeit den Vorsitz der Euregio Maas-Rhein inne. Paasch wird die Ehrengäste in Eupen begrüßen und ebenfalls durch das Rundtischgespräch führen.

Im Anschluss daran begeben sich die Delegationen zum Werthplatz, wo der Staatsbesuch des deutschen Bundespräsidenten in Belgien mit militärischen Ehren enden wird.

Bürger, die gegen 17.30 Uhr der Abschlusszeremonie am Werthplatz beiwohnen möchten, sind in einem der Bevölkerung vorbehaltenen Bereich vor dem „Eupen Plaza“ herzlich willkommen. „Die Regierung würde sich über eine rege Teilnahme freuen“, so Serge Heinen, Pressesprecher von Ministerpräsident Paasch.

Die Motorradstaffel der Polizeizone Weser-Göhl kommt für den Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck und des belgischen Königspaares in Eupen wie gerufen. Foto: Gerd Comouth

Die Motorradstaffel der Polizeizone Weser-Göhl kommt für den Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck und des belgischen Königspaares in Eupen wie gerufen. Foto: Gerd Comouth

Die Polizei bittet die Besucher jedoch gleichzeitig um Verständnis für die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen, die aufgrund der in Belgien derzeit geltenden Terrorwarnstufe 3 getroffen werden müssen.

So ist der Blick auf den Werthplatz außerhalb des vorgesehenen Zuschauerbereiches nur aus einiger Entfernung gegeben. Auch ist der Zugang zum Zuschauerbereich nur nach vorheriger Kontrolle möglich, so dass die Polizei empfiehlt, zur Vermeidung von Wartezeiten auf Rucksäcke und Handtaschen zu verzichten.

Auch wird nochmals auf die am Donnerstag geltenden Park- und Verkehrsregelungen im Umfeld des Werthplatzes hingewiesen. Zwischen 8 Uhr und 18 Uhr ist in folgenden Straßen und auf folgenden öffentlichen Parkplätzen jegliches Halten und Parken untersagt:

  • Parktplatz Auf’m Hund (außer Presse)
  • Bahnhofstraße (zwischen Bahnhofsgasse und Werthplatz)
  • Werthplatz (Platz und Umgebung bis Kreuzung Schulstraße-Kaperberg)
  • Werthplatz (Seite Gospertstraße, außer Presse)

Zudem wird von 14.30 Uhr bis 18 Uhr der motorisierte Verkehr in folgenden Straßen untersagt:

  • Hookstraße (ab Aachener Straße zum Werthplatz, das Verlassen der Hookatraße zur Aachener Straße bleibt erlaubt)
  • Werthplatz (Platz und Umgebung)
  • Bahnhofstraße (ab Aachener Straße zum Holftert, Umleitung via Aachener Straße, das Verlassen der Bahnhofstraße zur Aachener Straße bleibt erlaubt)
  • Holftert (das Verlassen des Parkhauses „Eupen Plaza“ zur Bahnhofstraße und zur Aachener Straße ist erlaubt).

Siehe auch Artikel „Truppenparade in Eupen beendet am Donnerstag Gaucks Belgien-Besuch“

35 Antworten auf “Mit Gaucken und Trompeten: Der Bundespräsident kommt, maximale Sicherheit heute in Eupen”

    • Kartoffelpü Reh

      @ Dax @

      Fronleichnam … Prozession …
      Die Messdiener halten die Fahnen schief …
      Der Pastor hinter ihnen sagt … die Fahnen hoch !
      kommt eine Stimme hinter dem Pastor …
      endlich ein Lied was wir alle kennen !

      HA HA HA

  1. Eastwind

    Was für ein Gedöns! Am Donnerstag stehen zig Leute beim Empfang im Kloster Heidberg in der Gegend rum und haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun, und die anderen stehen im Stau. Will nicht meckern, doch sei die Frage erlaubt: Sind solche Empfänge noch zeitgemäß?

  2. Habe gerade beim Staufahren durch unsere Hauptstadt mitbekommen, daß unser künftiges Gerichtsgebäude geputzt wird.
    Frage: macht man das immer kurz vor dem Abriss oder gibt es da andere Gründe für. Einfach lächerlich das Ganze!

  3. Johann Klos

    Tiefflieger des Tages: Joachim Gauck
    Bundespräsident Joachim Gauck hat den Einwohnern von Brüssel am Dienstag Angst und Schrecken eingejagt. Beim Anflug auf den Airport der belgischen Hauptstadt begleiteten zwei F-16-Kampfjets die Maschine des deutschen Staatsoberhauptes. Einige Bürger, die nichts vom prominenten Passagier an Bord wussten, schlossen beim Anblick der Eskorte am Himmel sofort auf einen terroristischen Hintergrund und riefen in den Zeitungsredaktionen an. Das meldete online die Tageszeitung Het Laatste Nieuws.
    Die Düsenjäger hätten das Präsidentenflugzeug auf deutschen Wunsch hin begleitet, erfuhr die Zeitung auf Nachfrage beim belgischen Verteidigungsministerium. Eine nähere Begründung erhielt das Blatt jedoch nicht. Ob der Bundespräsident Angst vor einem Raketenangriff aus dem Stadtviertel Molenbeek hatte, das als Hochburg der Islamisten verschrien ist?
    Was soll’s, die Belgier haben schon manch merkwürdige Erscheinung am Himmel schadlos überstanden. Der militärische Begleitschutz für den Grüßonkel aus dem Nachbarland war jedenfalls auch nicht aufregender als zum Beispiel die sogenannte UFO-Welle von 1989 bis 1992. Damals glaubte das halbe Land, zwischen Eupen und Knokke-Heist fliegende Untertassen zu sehen. Seinerzeit stiegen übrigens ebenfalls Flugzeuge auf, um nach den Marsmännchen zu suchen. Gauck macht zwar auch oft den Eindruck, hinter dem Mond zu leben, aber die kleine Flugschau vom Dienstag über Brüssel stellte sich als harmlos heraus.
    Grund zum Aufatmen haben die Belgier deshalb aber noch lange nicht. Der Staatsbesuch dauert immerhin drei Tage. Drei Tage! Drei! Das bedeutet 72 Stunden lang eine Präsidentenpredigt nach der anderen. Liebe Belgier, wir müssen euch leider mitteilen: Der Terror hat jetzt erst angefangen.
    Quelle: junge Welt

      • Johann Klos

        Werter EG,

        Warum immer gleich in die Luft gehen …….

        Finden Sie nicht das man mittels einer Tastatur manchmal etwas mehr auf die Beine stellen kann als das was am manchen Tagen hier so lesen darf.
        Persönlich war mir das bisherige keine eigene erdachte Zeile wert.

        • Werter Herr Klos,

          darf ich mal böse sein? Ich hatte schon immer den Verdacht das Sie gelgentlich auswärts denken lassen, aber wenn Ihnen ein Thema keine eigenen Gedanken wert ist warum posten Sie dann?

          • Johann Klos

            Werter EG,

            Das mit dem auswärts denken lassen hat mir tatsächlich beruflich von Zeit zu. Zeit etwas eingebracht. es gibt einfach nichts preisgünstigeres wie Fachwissen. Achtung damit meinte ich Fachwissen gegen Entgelt . Im Bezug auf meine Kommentare läuft man eigentlich immer Gefahr Zitate die man irgendwo in einem Buch gelesen hat bewusst oder auch nicht wiederzugeben. Ohne das verschlingen verschiedenster Schriften usw. wird es schwierig mit der Artikulation, oder? Das heißt aber lange noch nicht das ich nicht eigenständig denken kann

            Ihre Frage nach dem Warum beantwortet Der. eigentlich in mit seinem ersten Satz. Es wird nicht ,besser sondern schlechter. Sie werter ED der hier die Ereignisse noch besser verfolgt, sie müssten doch neigentlich noch deutlicher zur Kenntnis nehmen wo das ganze hinsteuert.

            • Werter Herr Klos,

              es ist schon ein Unterschied ob ich zitiere oder ganze Artikel per Copy & Paste zu einem „eigenen Kommentar“ umfunktioniere. Es gibt auch einen Unterschied zwischen „Brain Trusts“ die gegen ein Honorar Lösungsvorschläge für konkrete Probleme erarbeiten und den, von Interessen getragenen, Publikationen einer Partei-Nachwuchsorganisation.
              Wo „das Ganze“ hinsteuert ist eigentlich jedem klar der sich mit der Lage in Europa auseinandersetzt. Leider mehrt sich die Zahl derer die uns weißmachen wollen es gäbe für die Probleme unserer Zeit einfache Lösungen. Das Sie auf en Zug der Populisten aufspringen kann ich mit nur mit der Verbitterung des Konvertiten erklären.

        • @ Klos @Edig. Darf ich eure Unterhaltung mal kurz stören? Warum tauscht ihr nicht eure Mailadressen aus und schreibt euch eure Kommentare direkt? Dann bräuchte Johann Klos sich wenigstens nicht das anzutun, was man „an manchen Tagen hier so lesen darf“:-)!

          • Jow, Sie haben echt Recht! Zumal der zweit genannte geht hier den Leuten so richtig auf den Kieker! Den werden wir eines Tages als Mann im Mond zu sehen haben! Das wir arme Steuerzahler nicht schon genug gequält sind! So das wir so’nen Nichtstuer auch noch durch füttern müssen! Wenn der sich mal selber hören würde, er würde sich rotschämen! Dann besser gar nichts schreiben, wie sonen Stunk! Er wird sicher in irgend einem Auftrag handeln!? Hat fast keinen Gönner bei OD, nur Bemitleider!

  4. Gratulation an alle Vorposter.
    Außer einem plus einem mit Tendenz zum Sarkasmus.

    Wen hättet ihr denn gerne als Staatsbesuch: ?
    Keinen. Kein Problem. Einfach in Brüssel (Zentralstaat) abmelden.

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