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In Belgien müssen auch Friseure bis 5. April schließen

18.03.2020, Belgien, Brüssel: Eine Friseurin mit Mundschutz schneidet einem Kunden die Haare. Der Friseursalon kann jeweils nur mit einem Kunden geöffnet bleiben. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa

Die föderale Regierung hat am Dienstag beschlossen, dass die Friseursalons in Belgien bis zum 5. April schließen müssen. Das kündigte das Büro von Premierministerin Sophie Wilmès (MR) an.

„Der Ministerielle Erlass vom 23. März 2020 sieht für Friseure keine Ausnahme mehr“, beschloss die Regierung auf einem e-Rat der Minister.

Bisher konnten Friseursalons unter der Bedingung offen bleiben, dass sie ihre Kunden nur nach Vereinbarung empfangen konnten, und zwar jeweils einen Kunden auf einmal, wobei die Anweisungen zum sozialen Abstand so weit wie möglich eingehalten werden mussten. Allerdings machten Friseure schon frühzeitig klar, dass es ihnen nicht möglich sei, einen Abstand von mindestens 1,5 m zu ihrem Kunden einzuhalten.

„Die bisherige Ausnahme wird ab Mitternacht heute Abend nicht mehr in Kraft sein“, kündigt das Kabinett Wilmès am Dienstag an. „Selbstständige Friseure können mit einer regionalen Schließungsprämie und einem Ersatzeinkommen rechnen, und ihre Mitarbeiter sind wegen höherer Gewalt vorübergehend arbeitslos“, sagte Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) auf ihrem Twitter-Account. (cre)

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