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Friedhelm Wirtz

Der Bürgermeister von Büllingen, Friedhelm Wirtz, nutzte am Dienstag anlässlich des Besuchs von Premier Elio Di Rupo (PS) die abschließende Pressekonferenz, um seine Sorgen über die Zustände im Bereich des Rettungswesens, insbesondere im ländlichen Raum, zum Ausdruck zu bringen.

„Es fehlt an vernünftigen und zukunftsträchtigen Strukturen im Rettungswesen sowie an einer entsprechenden Rückfinanzierung, die uns Gemeinden über längeren Zeitraum eine gewisse Planungssicherheit gewähren würde – all das
vor dem Hintergrund der Tatsache, dass diese äußerst wichtigen
Dienste hier vor Ort von Ehrenamtlichen ausgeführt werden, die es
nicht immer leicht ist zu finden“, sagte Wirtz dem Premier.

Er könne sich des Eindrucks nicht erwehren, „dass man denkt: ‚Die
Gesetzgebung ist so, wie sie ist in dieser Materie, ihr Bürgermeister habt die Verantwortung, dann macht mal‘.“

Wirtz schloss seine Intervention mit den Worten: „Ich wäre Ihnen, Herr Premierminister, sehr dankbar, wenn Sie vor allem in den Bereichen
Finanzen, Ausrüstung und auch Ausbildung helfen würden, diese leidige Situation zu verbessern.“

Er sei sich der Situation bewusst, sagte Di Rupo in seiner Replik, schließlich sei er selbst viele Jahre Bürgermeister gewesen. Er werde auch das Anliegen von Friedhelm Wirtz an die zuständige Ministerin Joëlle Milquet
(CDH) weiterleiten. Deren Ministerium sei übrigens das einzige, welches
mit mehr Finanzmitteln ausgestattet wurde, um im Bereich
„Sicherheit“ zusätzliche Akzente zu setzen.

Wenngleich Di Rupo mit „Sicherheit“ wahrscheinlich vorrangig etwas anderes meinte als Friedhelm Wirtz…

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