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Frederik Schunck

Nominiert: BRF-Redakteur Frédérik Schunck neben der Statue von Georges Simenon in Lüttich.

BRF-Redakteur Frederik Schunck hatte sich für die Vorstellung der Wahldebatte zur Provinz, die am Freitagabend ausgestrahlt wurde, etwas Originelles einfallen lassen. Er führte ein Interview mit einem der berühmtesten Söhne der Stadt Lüttich, dem Schriftsteller Georges Simenon. Natürlich nicht mit dem wahren Simenon, der 1989 verstorben ist, sondern mit der Statue, die in Lüttich den „Vater von Kommissar Maigret“ verewigt.

Auf Simenon kam Schunck, weil das schwierige, wenn nicht sogar gestörte Verhältnis zwischen der DG und der Provinz Lüttich von einem ähnlichen Stoff ist wie viele Romane Simenons. „Es geht um Macht, Politik, verlassen und verlassen werden, dazu noch um Nostalgie und Geld.“

Frederik Schunck ist halt immer für eine Überraschung gut. Das dachten sich vielleicht auch die Spitzenkandidaten für den Provinzialrat, die in der darauf folgenden Wahldebatte des BRF das ein und andere Mal Mühe hatten, Schuncks komplexe Fragestellungen richtig zu entschlüsseln.

Immerhin: Der Mann begnügt sich nicht mit einem 0-8-15-Bericht. Und wenn man schon eine Wahl wie die Provinzwahl vorzustellen hat, die auf allgemeines Desinteresse stößt, dann ist durchaus Kreativität gefordert. Und wenn es darum geht, läuft Frederik Schunck gerne zur Hochform auf.

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