Politik

Code Rot, Fernunterricht, überfüllte Schülerbusse usw.: Im PDG hagelte es Fragen an Ministerin Klinkenberg

Bild links - Eine Schülerin mit Maske während des Unterrichts in einer Schulklasse. Bild rechts - Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG). Fotos: Shutterstock - Gerd Comouth

In den Schulen der DG ruht wegen Allerheiligen derzeit der Betrieb. Die Herbstferien wurden sogar wegen der Corona-Pandemie verlängert. Jedoch sind die neue Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG), zuständig für Unterricht, und die im Parlament der DG vertretenen Fraktionen jetzt schon mit dem 15. November befasst, wenn die Schulen im Prinzip wieder öffnen.

Im Hinblick auf den Wiederbeginn des Unterrichts stellen sich nämlich viele Fragen.

Die am Donnerstag dieser Woche, dem 5. November, stattfindende „Regierungskontrolle“ im Ausschuss III des PDG bot den Ausschussmitgliedern die Gelegenheit, Fragen an Unterrichtsministerin Klinkenberg zu Themen in den Bereichen Unterricht, Ausbildung, Kinderbetreuung und Erwachsenenbildung zu stellen.

Folgende 17 Fragen wurden am Donnerstag im Ausschuss III an Lydia Klinkenberg gerichtet und von der neuen Bildungsministerin beantwortet:

  • Frage von Herrn FRECHES (PFF) zum aktuellen Stand „Bildungskataster“;
  • Frage von Herrn FRECHES (PFF) zur Evaluierung des Fernunterrichtes – Stand der Dinge;
  • Frage von Herrn SERVATY (SP) zum Fernunterricht;
  • Frage von Herrn KRAFT (CSP) zur Corona-Warnstufe „Code Rot“;
  • Frage von Herrn FRECHES (PFF) zur TEC-Abhilfe durch private Busunternehmen;
  • Frage von Frau SCHOLZEN (ProDG) zu den überfüllten Streckenbussen der TEC zu Schulbeginn und Schulende in Zeiten von Corona;
  • Frage von Herrn KRAFT (CSP) zur Corona-Krise und der Sicherheit während des Schülertransports;
  • Frage von Herrn MERTES (VIVANT) zu den überfüllten Schulbussen der TEC;
  • Frage von Herrn JERUSALEM (ECOLO) zu Corona und Schule – Quo vadis?;
  • Frage von Herrn JERUSALEM (ECOLO) zu Infektionsgeschehen und -ausbreitung bei Kindern;
  • Frage von Herrn JERUSALEM (ECOLO) zur Lüftungsstrategie;
  • Frage von Herrn KRAFT (CSP) zu CO2-Messgeräten in den Klassenräumen der Schulen der DG;
  • Frage von Herrn JERUSALEM (ECOLO) zum Schutz des Personals in Schulen und Kinderbetreuung;
  • Frage von Herrn KRAFT (CSP) zu kostenlosen FFP2-Masken für das Lehrpersonal in der DG;
  • Frage von Herrn KRAFT (CSP) zur Organisation, Durchführung und Begleitung von Praktika in Zeiten der Corona-Krise;
  • Frage von Herrn GROMMES (ProDG) zum Lockdown in Bezug auf die Lehrlinge unserer Gemeinschaft;
  • Frage von Herrn KRAFT (CSP) zu Laptops für ostbelgische Sekundarschüler.

Die Antworten von Unterrichtsministerin Klinkenberg auf die genannten Fragen lesen Sie unter folgendem Link (bei Smartphone auf Feld „Oder weiter zur Website“ klicken):

Sitzung des Ausschusses III vom 5. November 2020 – Fragestunde

28 Antworten auf “Code Rot, Fernunterricht, überfüllte Schülerbusse usw.: Im PDG hagelte es Fragen an Ministerin Klinkenberg”

  1. volkshochschule

    Wer Schulen und Kindergärten auflässt nimmt einen unethischen Menschenversuch in Kauf. In Frankreich verweigern Lehrer ihren Dienst und Schüler ihre Präsenzpflicht aufgrund der hohen Infektionslage. An erster Stelle steht die körperliche Unversehrtheit, es gibt heute gute Alternativen wie den digitalen Fernunterricht.

  2. Johann Martin

    Hier werden die Unterschiede Defizite der CSP deutlich. Man stelle sich vor, Fräulein Humpertz wäre Bildungsministerin. Sie wäre heillos überfordert. Die CSP braucht DRINGEND redegewandtes und kompetentes Personal, für das man sich am Rednerpult nicht fremdschämt. Arimont, der einzige Lichtblick, kommt nicht wieder zurück! Der schwebt in anderen Regionen.

    Und wenn wir schon einmal dabei sind: Was kam eigentlich KONSTRUKTIVES von der CSP in den letzten Tagen und Wochen? Mir fällt wenig ein.

    Vivant ist ein Totalausfall.

    Eccolo ist mit sich selbst und ihrem GAU Esfahlani-Ehlert in Raeren beschäftigt.

    Wo ist in der Opposition ein Lichtblick????

    • Kunigunde Sauermuss

      Herr Johann,
      wo du her kommst sieht und liest ein Blinder! Bist sicher einer von der Elite?
      Und wenn jetzt mal Feststellungen aus der Opposition kämen?
      Meinst Du die würden glorreicher und besser ausfallen??
      Im krassen Gegenteil, mein lieber!
      Überhaupt, das Eupener Regierungskarussel ist viel zu viel aufgebauscht!
      Damit fängt der Unfug schon mal an!
      Was meinst du wohl was das Dingen uns alles kostet? Horrend viel!
      Und wenn man vergleicht, bei uns in Deutschland sind sehr viele Kreisstädte um vieles Grösser, als in Ostbelgien dieses Regierungsungetüm!
      Da lacht die ganze Welt ja drüber!
      Bist mir nicht nachtragend, und nichts für ungut, Herr Johann, aber das hier musste mal geschrieben sein!
      Schau den Sonnenuntergang draussen, dann geht es dir besser!

      • Germanikus Maximus

        Werte Kunigunde Sauermuss,

        ich weiß nicht, was Sie von der Welt wissen, aber wir in Deutschland lachen nicht über euch und eure Regierung. Ganz im Gegenteil. Wir finden es interessant und bewundernswert, wie ihr es schafft, eure Identität, eure Sprache eure Traditionen in einem Staat zu behaupten, der nicht imer wohlwollend mit euch umgegangen ist. Klasse! Andere deutschsprachige Regionen in Europa gibt es heute nicht mehr. Ihr habt euch behauptet und weiterentwickelt.

        • Kunigunde Sauermuss

          @ Johann Martin und @ Germanikus Maximus,

          einiges stimmt in euren Kommentaren, jedoch nicht alles!
          In Europa gibt es noch deutschsprachige Minderheiten, u a Südtyrol, deutschsprachige Schweiz, daher bei der Wahrheit bleiben bitte!
          Anderseits kritisiere ich den viel zu Grossen Eupener Regierungsclub, sowie das Preis/Leistungsverhältnis dieses und der anderen Belgischen Instanzen, siehe Regionen, Senat und Provinzen! Darin haben sich massenhaft Nistplätze breit gemacht, welche eigentlich nicht rentabel sind!
          Heutzutage wird alles, und jeder mit den Kosten und der Rentabilität verglichen! Vom kleinsten Unternehmer bis zum Grossen Multinationalen Firmenbereich! Was nichts bringt wird abgeschafft; und zwar schnellstens und radikal! So ist es nun mal, da könnt ihr beide auch nichts gegen tun! Wenn die Koste höher sind als die Einnahmen, ratzfatz, weg damit. In Eupen wird noch immer Eingestellt und Erfunden! Da stört sich keiner an links noch rechts, mär druff, die Nachfolger können ja sehen wo es hingeht.
          Die predigen uns Wolke Sieben und Wasser, selber trinken die den besten Wein.
          Schulden bis zum höchsten Berg, selbst in einer ach so kleinen Gemeinschaft wie die unsere, aber Zurückzahlen dürfen sogar die Enkel und Urenkel, die noch nicht mal geboren sind.
          Fazit und Fakten: Wirtschaften können ist Grosse Nullen. Verdienen aber wie die Weltmeister, und das trotz dieser miesen Resultate! Und wir können es blechen.

          • Walter Keutgen

            Kunigunde Sauermuss, sind Sie eine Wallonin in Deutschland? Sie bezeichnen die deutschsprachige Schweiz als Minderheit. Die Deutschschweizer sind in ihrem Land die Mehrheit, was die Welschschweizer, die sich ihnen überlegen fühlen, bedauern. Sie schreiben Tirol mit „y“.

            Was Sie über die Politik schreiben, dürfte leider fast überall – vielleicht wegen der direkten Demokratie nicht in der Schweiz – war sein. Und, was Sie über die Privatwirtschaft schreiben, stimmt im großen Ganzen auch.

      • Johann Martin

        Liebe Frau Sauermuss,

        woher Sie kommen, liest ein Blinder. Sie sind eine Zukurzgekommene. Keiner will mit Ihnen politisch gemeinsame Sache machen, Sie fühlen sich nicht geliebt und nicht angenommen. Das ist auch in Ordnung so. Nur eine Bitte: Machen Sie doch bitte die Arbeit der aktiven Bürger nicht herunter. DIE leisten etwas – sie meckern nur.

        Ach ja: Ich gehöre keine Partei und keiner Regierung an. Ich arbeite auch nicht im öffentlichen Dienst.

    • Der treue Johannes

      Die CSP forderte Endgeräte für Schüler und Lehrer, bessere Lösung für Schulbusse, Konzepte für den Heimunterricht, Prämie und mehr Personal im Pflegebereich.

      Ich empfehle Ihnen sich häufiger mit den ostbelgischen Medien auseinander zu setzen.

      • Johann Martin

        Wo sind die Konzepte der CSP? Mit Endgeräten alleine ist nichts gelöst. Wo ist ihr Konzept für den Unterricht? Woher und wie mehr Personal im Pflegebereich?

        Das steht nirgendwo. Auch nicht in unseren Medien.

  3. Frank Mandel

    Das sind alles alte Fragen und die hätten auch vorher gestellt werden können.
    Die Ministerin ist neu ins Amt bestellt und nun kann auch ECOLO und CSP mal aufhören so rum zu posaunen und mal abwarten. Vorher haben genauso diese Parteien ja auch nix zustande bekommen, also mal langsam jetzt.
    Die Ministerin wird das schon regeln.
    Warten Sie mal ab und hören auf zu pöbeln, das ist ja fürchterlich!

    • Rätselmärchen

      Der Minister/ Die Minister hätte die Probleme schon längst lösen müssen. Diese Fragen werden seit Monaten immer wieder gestellt und das offensichtlich ohne Erfolg. Die Sommermonate wurden nicht genutzt.

      Stattdessen hat der Käpten das sinkende Schiff verlassen. Die Hütte brennt und Sie wollen einer neuen Ministerin Welpenschutz geben? Hier geht es um die Gesundheit unserer Kinder! Neben sitzt Frau Klinkenberg nicht erst seit gestern im Parlament.

      Noch eine Frage: Was macht Vivant?

  4. Wer von Euch hat Kinder oder Enkelkinder?
    Mein Enkelkind hat Corona und ist immer noch krank.
    Wo hat er sich angesteckt?
    IN DER SCHULE!!
    Es wäre wahnsinnig, wenn die Schulen im Moment aufmachen
    Wir gefährden unsere Zukunft, ein Schuljahr holen alle auf ( man denkt mal an unsere Kriegskinder da sind auch Ärzte Lehrer und Anwälte geworden, und auch genügend gute Arbeiter

  5. Kathy Trautinger

    Hallo Herr Johann,
    unverkennbar, du bist sicher einer von der Eupener Regierungsbank? Du solltest wissen, wir bräuchten die ganz sicher nicht allemal. Unsere winzige Ecke leistet sich mit der DG einen viel zu teuren Luxus. Der kostet uns Millionen und aber Millionen. Mit einigen hohen Beamten wäre wir viel besser und billiger beraten!
    Die ganze Welt lacht über uns, denn das was da läuft ist einmalig! Aber leider zu teuer!
    Und wenn du schon kritisierst, dann gefälligst auch über die Regierung und Anhang. Da ist schon genug drüber zu berichten.
    Und Redepersonal meinst du? Da ist der beste der Balter von Vivant! Der macht das aus dem FF! Dem kommt kein Minister nach. Aber wie gesagt, das Eupener Gerüst ist viel zu Gross, da müsste dringendst abgespeckt werden. überhaupt, wir in Belgien sind Weltmeister in Regierungen und Ministern! Trauriger Rekord!

    • Walter Keutgen

      Kathy Trautinger, auf der Eupener Regierungsbank sitzen Oliver, Antonios, Isabelle und Lydia. Ob Johann ein Pseudonym ist? Dass die ganze Welt über uns lacht bezweifele ich, ein Teil Belgiens sicher. Einige hohe Beamte: Hatten wir das nicht vor sechzig Jahren? Und ein Teil Belgiens lachte sicher. Ja, Balter ist sehr redegewandt, ich habe ihn einmal direkt erlebt. Er ist es auch der, der am meisten von den Kompetenzen der DG abweicht d.h. eigentlich müsste er mehr für die DG verlangen, denn seine Partei kandidiert ja nicht föderal.

      • Kathy Trautinger

        Herr Keutgen,
        wir machen es ganz kurz! In Belgien gibt es die meisten Politiker und Regierungen Weltweit. Mit welchem Resultat? Müssen Sie ja wissen!? Schulden Zuhauf trotz mit den Weltweit auch höchsten Steuerzahlen. Wenn das die Leistungen der massenhaften Politiker sind, dann tut es mir leid, aber da sollte mal „Ende-Gelände“ eingeleitet werden! Zuviel ist nun mal zuviel! Und Preis-Leistung ebenfalls untergründig! Die Ausführenden tun nichts dagegen, ist doch normal! Dann sollten wir Bürger etwas dagegen unternehmen, denn es ist schliesslich unser Geld was da verprasst wird von denen. In Eupen brauchen wir nie und nimmer vier Minister, plus Parlamentspräsident der 1 Tag/Woche für uns da ist! Gaspillage, würde der Wallone sagen! Und der Unternehmer wäre längst pleite unter den Umständen. Vor 60 Jahren war bereits Überproduktion, die sich sogar noch gesteigert hat danach.
        Fazit: mit dem Politikgedöhns in Belgien müssten wir Schuldenfrei, mit tollem Wirtschaftsgefüge, gefüllten Rentenkassen, in Glanz und Gloria leben!
        Und nicht so wie im jetzigen Zustand.
        Also Herr Keutgen, was haben wir von all dem Überfluss?
        Wir, nicht viel! Aber die füllen sich weidlich die Taschen, und danach eine Rente wie im Schlaraffenland! X mal höher wie die des über 40 Jahre gearbeiteten Maurers!
        Toll, nicht wahr Herr Keutgen!?

        • Ja, liebe Kathy lassen Sie es uns ganz kurz machen. Politik in einfacher Sprache. Ohne Nebensätze. Ideal für Vivant-Fangirls. Ostbelgien, liebe Kathy ist keine Tankstelle. Und der Ministerpräsident kann, wenn er Geld braucht, nicht einfach Unkrautvernichtungsmittel über die Grenze verscherbeln. Natürlich ohne sich um die Gesundheit anderer zu sorgen. Es ist leider komplexer. Es braucht Konzepte. So wie es z.B. die CSP vorgemacht hat. Ist bei Vivant nicht angekommen. Dort waren Impfgegner Balter und Coronaleugner Meyer in kongenitaler Einigkeit damit beschäftigt zu diskutieren ob man gleich den Reichsbürgern beitritt oder sich (noch) beschränkt deren Ideologie durch Strohfrauen in einschlägige Foren posten zu lassen.
          Balter ist ein guter Redner- schreiben Sie. Ein Mullejahn sagen andere. Für die Eifel mag das reichen. Für andere Teile Ostbelgiens nicht. Sehen Sie an den Wahlresultaten. Zum Glück!

        • Walter Keutgen

          Kathy Trautinger, kurz war das, für ein Internetforum jedenfalls, nicht. Sie wiederholen die immer wieder hier vorgebrachte Litanei, ohne auf die Fragen an die Unterrichtsministerin einzugehen. Glauben Sie wirklich die paar Beamten in Brüssel, die doch genügen, würden die Schülerbuslinien verstärken? Was die „Gaspillage“ angeht, ist das doch weltweit eine Erfindung der Sozialisten (oder Sozialdemokraten), die in der Wallonie das Sagen wegen der historischen Großindustrie haben.

  6. Mithörer

    Interessant, das Verhalten des CSP-Oppositionspolitikers Kraft während der gestrigen Ausschusssitzung vom 05.11.2020. Während andere redeten, war er damit beschäftigt, sein Smartphon zu benutzen, sogar als die Ministerin auf seine Frage antwortete. Zwischendurch genehmigte er sich dann noch eine kleine Pause und kehrte mit einem warmen Kaffee an seinen Platz zurück.
    Offensichtlich dürfen CSP-Leute während den Sitzungen ungezwungen das Smartphone für Nachrichten benutzen. Alles einzusehen in der gestrigen Live-Übertragung.
    Vielleicht sollte die CSP-Politikerin Joly Huppertz mal vor der eigenen Türe kehren!

  7. Das pädagogische Lüften an den Schulen zeigt schon Wirkung: Der Schimmelbefall an den Wänden ist deutlich zurückgegangen.
    Die Mauern werden wieder „gesund“, die Kinder krank, so steigt „die Zahl“….. So bekommt das Häkchen einen ganz neuen Sinn…..

  8. Lösungsvorschlag

    Diese Probleme könnte man relativ einfach lösen: Die schwächeren Mittelschüler (30-50 Prozent) haben Präsenzunterricht und die besseren (50-? Prozent) haben eben Fernunterricht. So würde man das Corona-Risiko in den Bussen und Klassen reduzieren.

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