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Polen: 800.000 Flüchtlinge aus der Ukraine eingetroffen

05.03.2022, Polen, Medyka: Flüchtlinge, meist Frauen mit Kindern, kommen am Grenzübergang in Medyka, Polen, an, nachdem sie vor der russischen Invasion in der Ukraine geflohen sind. Foto: Visar Kryeziu/AP/dpa

In Polen sind nach Angaben des Grenzschutzes seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine mehr als 787.300 Flüchtlinge aus dem Nachbarland angekommen.

Allein am Freitag hätten 106.400 Menschen die Grenze passiert, teilte die Behörde am Samstag per Twitter mit. Dies sei der höchste Wert innerhalb eines Tages seit Kriegsausbruch, sagte Vize-Außenminister Pawel Szefernaker. Es herrsche starker Andrang an den Aufnahmepunkten an der polnisch-ukrainischen Grenze.

03.03.2022, Polen, Przemysl: Ein polnischer Grenzschützer reicht im Bahnhof von Przemysl in der Nähe des ukrainsch-polnischen Grenzübergangs einem Kind ein Stofftier. Das Kind ist zuvor mit dem Zug aus Kiew angekommen. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Polens Regierung hat nach Angaben Szefernakers landesweit 30 solche Aufnahmepunkte eingerichtet. Weitere wurden in vielen Städten und Gemeinden von der kommunalen Selbstverwaltung aufgebaut.

Am Grenzübergang Medyka-Schehyni trafen auch am Samstag wieder viele Flüchtlinge ein, wie ein dpa-Reporter berichtete. Die Aufnahme sei geordnet verlaufen. Zudem habe sich am Grenzübergang in Richtung Ukraine ein langer Stau gebildet. Hilfsinitiativen und Privatleute aus Polen, Litauen, Deutschland und anderen Ländern seien unterwegs, um humanitäre Hilfe in die Ukraine zu bringen. (dpa)

15 Antworten auf “Polen: 800.000 Flüchtlinge aus der Ukraine eingetroffen”

  1. Corona2019

    800.000 sind schon eine Menge Leute.
    Ob Putins Plan am Ende aufgeht mit den Flüchtlingen die umliegenden Länder zu destabilisieren bleibt abzuwarten.
    Persönlich hoffe, ich dass er politisch bald ins Gras beißen wird.

  2. Erleuchtung Jean

    Hoffen wir, dass keine nuklearen Gefechtsfeldwaffen eingesetzt werden, damit keine Gebiete in der Ukraine atomar verseucht werden und die Flüchtlinge bald wieder in ihre Heimatgebiete zurückkehren können.
    Putin will aber zuerst die UKR-Regierung auf den Knien haben.

    Hoffen wir das Beste für die Bürger*innen der Ukraine.

    • Corona2019

      @ – Erleuchtung Jean 13:38

      Da gebe ich Ihnen recht, aber der Kranke Mann bekommt ja auch fertig und lässt eine normale Bombe in mitten des Blocks 4 platzieren.
      Der Effekt ist der gleiche, und niemand kann ihm vorwerfen nukleare Waffen eingesetzt zu haben.
      Wundern würde es mich jedenfalls nicht, wenn ihm die ganze Sache zu langsam vorangeht.

      Ein Vorzeichen für diese Handlung, würde man daran erkennen das ein plötzlicher Truppenabzug ohne Ankündigung stattfindet.
      Könnte natürlich auch bedeuten dass er aufgibt, ist im Prinzip aber nicht sein Fall.

  3. Erleuchtung Jean

    #Corona2019

    „Wundern würde es mich jedenfalls nicht, wenn ihm die ganze Sache zu langsam vorangeht.“

    Natürlich geht ihm das zu langsam, viel zu langsam. Deshalb besteht auch die Gefahr, dass massive Waffen eingesetzt werden.
    Zurück kann P. nicht mehr.

    Wie sagte einst Erich Honecker (DDR), „Vorwärts immer – Rückwärts nimmer“ ….

    • Corona2019

      @ – Erleuchtung Jean

      Weshalb hat der Trabi denn schon immer einen Rückwärtsgang gehabt? .-)

      Aber sie haben recht.
      Bei solchen Leuten weiß man nie was sie am nächsten Tag denken.
      Meine Befürchtung ist, dass er irgendwann selbst zur Erkenntnis kommt das seine politische Laufbahn durch diesen Krieg beendet ist.
      In dem Moment könnte es dann für ganz Europa gefährlich werden, oder er nimmt sich einen Strick, benutzt ihn richtig und tut den meisten Menschen damit einen Gefallen.
      Dass er sich in Zukunft noch auf Dauer an der Macht halten kann, halte ich jedenfalls für ausgeschlossen.
      Sollte es anders kommen, müsste er aber jetzt! von einem Moment auf den anderen sehr friedlich werden.

  4. Hans Eichelberg

    #Corona2019

    „Putin am Samstag bei einem Treffen mit Pilotinnen der Staatsfluggesellschaft Aeroflot:

    Einmal mehr wiederholte Putin seine Bedingungen für ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine. „Unsere Vorschläge liegen bei einer Gruppe von Unterhändlern aus Kiew auf dem Tisch.

    Wir hoffen, dass sie positiv darauf reagieren werden.“ Die wichtigste Forderung sei die Entmilitarisierung der Ukraine. „Wir müssen klar und deutlich wissen, welche Waffen wo sind und unter welcher Kontrolle sie stehen.“ Dazu würden verschiedene Optionen derzeit mit der ukrainischen Delegation diskutiert.

    Nach Putins Angaben ist die „Zerstörung der militärischen Infrastruktur“ in der Ukraine „als Teil der Operation (…) praktisch abgeschlossen“. Er nannte etwa Waffen- und Munitionslager.“ (dpa)

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