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WM in London: 4. Platz für die „Belgian Tornados“ mit den Borlée-Brüdern im Finale der 4×400-m-Staffel

Sie stehen erneut im Finale in der 4x400-m-Staffel (v.l.n.r.): Die "Belgian Tornados" Dylan Borlée, Jonathan Borlée, Kevin Borlée und Robin Vanderbemden. Foto: Belga

Die belgische 4×400-m-Staffel hat bei der Leichtathletik-WM in London keine Medaille gewonnen. Die Brüder Dylan, Jonathan und Kevin Borlée beendeten zusammen mit Robin Vanderbemden am Sonntag das Finale auf dem vierten Platz in einer Zeit von 3:00:04.

Es war das 19. Mal, dass Belgien bei einer WM, EM oder Olympia das Finale erreichte. Wie schon einige Male zuvor, wurde Belgien wieder Vierter, diesmal aber nicht mit nur 3 Hundertstel Rückstand auf einen Medaillenrang, wie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, sondern mit einer Sekunde.

Für die große Überraschung sorgte bei der 4×400-m-Staffel das Quartett von Trinidad und Tobago, das Gold holte, während sich der große Favorit USA mit Silber begnügen musste vor Großbritannien.

Neben dem Trio Dylan-Jonathan-Kevin tragen auch Vater Jacques als Trainer sowie Schwester Olivia zu der einzigartigen Erfolgsstory der Borlées bei. Olivia war bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 Fahnenträgerin der belgischen Athleten.

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