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Feuer auf einem Parkplatz am AKW Tihange: Fast 30 Fahrzeuge beschädigt

Wasserdampf steigt aus dem Atomkraftwerk Tihange des Betreibers Engie-Electrabel auf. Foto: Oliver Berg/dpa

AKTUALISIERUNG – Ein schwarzer Rauchpilz über dem belgischen Kernkraftwerk Tihange bei Lüttich hat am Donnerstag für Aufregung gesorgt. Auf dem Parkplatz des Atommeilers Tihange 2 waren Fahrzeuge in Brand geraten. Rund 30 Autos wurden bei dem Feuer beschädigt, ein Dutzend Autos zerstört.

Gegenüber der Aachener Zeitung erklärte Sprecherin des AKW-Betreibers Engie-Electrabel, ein Auto habe in Flammen gestanden. Das Feuer habe anschließend auf weitere Autos übergegriffen.

Der schwarze Rauch war in einer Entfernung von mehreren Kilometern zu sehen. „Die Bilder waren dramatisch, aber es hat zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden“, sagte die Sprecherin von Engie-Electrabel.

Das Feuer konnte von der Feuerwehr nach etwa einer Stunde gelöscht werden. Der Parkplatz liegt laut Engie-Electrabel im nicht-technischen Bereich des Kernkraftwerks. Der nukleare Bereich sei zu keinem Zeitpunkt betroffen gewesen, hieß es.

Die Ursache für den Brand war zunächst noch unklar. Vermutet wird, dass ein Defekt in einem dort abgestellten Elektroauto den Brand ausgelöst hat.

Dass sich das Feuer schnell auf andere Fahrzeuge ausbreitete, wurde darauf zurückgeführt, dass das Dach, unter dem die Autos abgestellt waren, durch die angestaute Hitze schmolz, wodurch brennbares Material auf die anderen Fahrzeuge fiel und daraufhin diese in Brand gerieten.

21 Antworten auf “Feuer auf einem Parkplatz am AKW Tihange: Fast 30 Fahrzeuge beschädigt”

      • Die Feuerwehr rät dringend davon ab Nachts elektrische Geräte (Wäschetrockner…) laufen zu lassen, die Brandgefahr ist hoch. Auch lasse ich niemals Nachts die Handys oder das Notebook laden, ich möchte morgens noch aufwachen. Was für ein Risiko ein E-Mobilchen Nachts in der Garage an 3.7 kW Ladeleistung darstellt, das wird von den grünen Weltenrettern [noch] verschwiegen….

        • deuxtrois

          @Dax: E-Autos brennen nicht schneller oder langsamer, als ein Auto mit Benzin. Selbst ein Dieselfahrzeug kann ganz abbrennen. Abgebrannt ist abgebrannt, egal ob E-Auto oder Benziner/Diesel/LPG/Sonstwas. Zudem belegen die Statistiken, dass E-Autos bislang auch seltener gebrannt haben als Verbrenner. Ist aber auch logisch, wenn man so hochenergetische Flüssigkeiten an Bord hat.

          Sie können beruhigt die elektrischen Geräte anmachen. Wenn Sie keine Angst vor einem Restrisiko bei AKWs haben (10-20 Jahre zwischen jedem GAU oder Fast-GAU), sollten sie elektrische Geräte nicht abschrecken. Tun Sie etwas für das belgische Netz und trocknen Sie bitte Ihre Wäsche wieder nachts. Da gibt es Strom im Überfluss, und es ist billiger dazu!

  1. Wahl, Joachim

    Dax, leider falsch. Als Gegenmittel zu brennenden TESLA’S sind keine Jodtabletten, sondern sogenannte „Knopfzellen“, also Batterien, wie im Taschenrechner oder Hörgerät einzunehmen.

  2. Augen auf!

    Wenn das mal nicht ein weiterer trifftiger Grund ist für die sofortigen Abschaltung.
    Brennende E-Mobile. Das hatte ja noch niemand bedacht.
    Erdbeben, abstürzende Flugzeuge, …alles Pillepalle !
    Wenn ein Terrorist , die ja bekanntlich möglicherweise im Werk arbeitetet, ein E-Auto an die Schutzhülle des Reaktors parkt und sich dieses dann entschündet. Dann ist die Kacke aber am dampfen.
    Stoppt E-Autos bevor noch mehr passiert.

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