Nachrichten

Familiendrama in Ougrée: Mutter tötet Sohn mit Axt – Tochter kann fliehen – Es wurde Haftbefehl erlassen

AKTUALISIERUNG – Familiendrama im Lütticher Vorort Ougrée (Gemeinde Seraing): Dort soll eine Mutter nach Informationen von Sudpresse ihren 11-jährigen Sohn mit einer Axt getötet haben. Die 15-jährige Tochter, die ebenfalls von der Frau angegriffen worden sein soll, konnte fliehen.

Die Bluttat ereignete sich am frühen Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr. Der Tochter, Jahrgang 2002, sei es gelungen, zu einem Nachbarn zu fliehen, sie sei in die Lütticher Uniklink transportiert worden.

Es war derselbe Nachbar, der die Leiche des Jungen (Jahrgang 2006), der mit mehreren Axtschlägen getötet wurde, auffand und die Polizei verständigte.

Als der Mann in der Wohnung eintraf, sei die Mutter nicht mehr anwesend gewesen. Die Wohnung habe sich in einem furchtbaren Zustand befunden.

Die Mutter flüchtete nach der Wahnsinnstat. Sie konnte jedoch in Huy von der Polizei festgenommen werden. Am Sonntag wurde die 47-Jährige verhört. Später wurde gegen sie Haftbefehl erlassen. Die Frau sitzt in Lantin ein.

Hafbefehl erlassen – Mutter in Latin

Der Bürgermeister von Seraing, Alain Mathot, kündigte die Einsetzung einer psychologischen Betreuungszelle an, die allen betroffenen Personen fachkundige Hilfe und Beratung anbieten soll.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte die ersten Informationen, wollte aber zunächst keine näheren Angaben zu der Bluttat machen. Die zunächst angekündigte Pressekonferenz fand nicht statt.

Später hieß es, die Frau, Jahrgang 1970, seit seit einigen Jahren Witwe und habe den Verlust ihres Mannes bis heute nicht verkraftet. Seit dessen Tod habe sie immer wieder Phasen von Depression gekannt.

Medienberichten zufolge soll die Frau geständig sein und erklärt haben, sie habe große Angst, an einer schweren Krankheit zu leiden und ihre Kinder im Fall ihres Todes in der heutigen Welt alleine lassen zu müssen.

  1. Ostbelgien Direkt

    ZUSATZ – Später hieß es, die Frau, Jahrgang 1970, seit seit einigen Jahren Witwe und habe den Verlust ihres Mannes bis heute nicht verkraftet. Seit dessen Tod habe sie immer wieder Phasen von Depression gekannt.

  2. Kerstges Angela

    Liest man diesen Text, Gattens Tod nicht verkraftet, kommt unweigerlich die Frage: Und der Hausarzt ? Und andere ? Die laufenden Kosten mussten doch beglichen werden ! Stimmt in diesem Haushalt alles ?
    Lebten die restlichen Familienmitglieder z.B. vom ÖSHZ ????? Sehr große Zweifel dürften angebracht sein ? Haushaltspflege, Wäschepflege ???? Nachbar-Hilfe ?

  3. Eupenerin

    Die Angehörigen Familie oder Nachbarn sollen nicht bemerkt habenicht das mit der Frau was nicht stimmte ,ist doch nicht normal .Wenn nicht alle weg.gesehen hätten das die Frau aber bes.die Kinder Hilfe nötig hatten dann könnte der kleine vielleicht noch leben.Aber nee wegschauen und über andere Sachen sich aufregen wo ein normaler Mensch
    nur den Kopf schütteln kann ist ja wichtiger 🙈🙉🙊

Hinterlasse eine Antwort

Desktop Version anfordern