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Fall von häuslicher Gewalt in Verviers: Mann verletzte Partnerin mit „Maxi-Cosi“

Das Zusammenleben auf engstem Raum macht vielen Menschen zu schaffen. Da liegen die Nerven schnell blank. Es kommt zu Streitigkeiten und sogar zu häuslicher Gewalt. Illustrationsfoto: dpa

Ein Fall von häuslicher Gewalt in Verviers: Ein Mann wurde am 1. Weihnachtstag festgenommen, weil er zum wiederholten Mal gegen seine Partnerin gewalttätig wurde.

Wie die Zeitungen der Verlagsgruppe Sudpresse am Samstag berichteten, ereignete sich der Vorfall in der Rue des Étangs gegen 14 Uhr. Der Mann – Jahrgang 1972 – verletzte seine Lebensgefährtin mit einem „Maxi-Cosi“. Die Frau ist für einige Tage arbeitsunfähig.

Der Mann wurde in der Vergangenheit bereits wegen Gewaltanwendung und wegen Diebstahls verurteilt.

Häusliche Gewalt ist in Belgien immer noch weit verbreitet. Im Jahr 2014 wurden bei der Polizei einer aktuellen Studie zufolge 39.668 Klagen wegen Gewalt in der Partnerschaft eingereicht. Gleichzeitig gab es 2.882 Anzeigen wegen Vergewaltigung. Aber die Dunkelziffer liegt viel höher.

78% der Oper von Partnergewalt (meist Frauen) zeigten die Tat nicht an. 33% sprachen darüber mit einem Arzt, 22% mit der Polizei, 18% in einem Krankenhaus, 17% mit einem Rechtsberater und 10% mit einem Sozialdienst.

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