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Europa League: Standard geht in Sevilla mit 1:5 unter – Auch Anderlecht blamiert sich – Nur Racing Genk gewinnt

20.09.2018, Spanien, Sevilla: Collins Fai (l) von Standard Lüttich kämpft mit Jesus Navas von Sevilla um den Ball. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Zum Start der Gruppenphase der Europa League hat Standard Lüttich beim FC Sevilla eine 1:5-Klatsche kassiert. Auch der RSC Anderlecht blamierte sich: Der Rekordmeister verlor in Trnava in der Slowakei 0:1. Der RC Genk machte es zum Glück viel besser. Die Limburger bezwangen Malmö FF 2:0.

In der ersten Halbzeit konnten die „Rouches“ im Estadio R. Sanchez Pizjuan von Sevilla trotz des frühen Rückstands noch mithalten, während zwei Minuten stand es sogar 1:1. Im zweiten Durchgang jedoch hatte die Mannschaft von Trainer Michel Preud‘homme gegen den dreimaligen Europa-League-Sieger nichts mehr zu bestellen.

20.09.2018, Spanien, Sevilla: Sevillas Mittelfeldspieler Ever Banega (l) erzielt das Tor zum 1:0. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Banega hatte Sevilla in der 8. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung gebracht. Danach kam Standard aber besser ins Spiel und glich sogar in der 39. Minute durch Djenepo aus.

Leider währte die Freude der Lütticher und ihrer Fans nur zwei Minuten, denn in der 41. Minute brachte Vazquez mit einem Sonntagsschuss via Innenpfosten die Gastgeber wieder in Führung. 2:1 war der Pausenstand.

Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff nahm das Desaster für die Lütticher seinen Lauf. Ben Yedder erhöhte erst auf 3:1 und in der 70. Minute auf 4:1. In der 74. Minute stellte Banega per Elfmeter den 5:1-Endstand her.

Standard Lüttich darf sich damit trösten, dass der FC Sevilla eh der große Favorit in der Gruppe J ist, aber die „Rouches“ gegen Akhisarspor (Türkei) und Krasnodar (Russland) immer noch gute Chancen auf den 2. Platz haben.

20.09.2018, Belgien, Genk: Ruslan Malinowskyj (l) vom RC Genk kämpft mit Fouad Bachirou von Malmö FF um den Ball. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

Unterdessen bezwang der RC Genk in der Gruppe I Malmö FF 2:0 durch Tore von Trossard (37.) und Samata (71.). In der Gruppe der Limburger sind auch noch Besiktas Istanbul und Sarpsborg 08 (Norwegen).

Der RC Anderlecht hatte wie Genk einen auf dem Papier leichten Gegner. Der Rekordmeister musste beim slowakischen Spartak Trnava antreten. Anderlecht dominierte auf einem Rasen in einem miserablen Zustand seinen Gegner und hätte schon zur Pause führen müssen. Leider ließ Dimata eine Riesenchance aus.

In der zweiten Halbzeit gab Anderlecht weiterhin den Ton an. Spartak Trnava, dessen Trainer Radoslav Látal 1997 mit Schalke 04 den UEFA-Cup gewann, hatte nur eine einzige Chance, aber die führte zum Tor in der 79. Minute durch Oravec. Die 17.000 Zuschauer im Stadion von Trnava waren aus dem Häuschen. Trotz eines letzten Sturmlaufs der Anderlechter blieb es beim 1:0 für die Slowaken. (cre)

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