Politik

Eupen schlägt Alarm: Stadt kann hohe Energiekosten „nicht mehr alleine stemmen“ – Kurswechsel notwendig

Das Eupener Stadthaus. Foto: Gerd Comouth

Dass die Energiekrise den Gemeinden große Probleme bereitet, ist allgemein bekannt. Wenn man aber einen Blick ins Grenz-Echo von Freitag, 16. September, wirft, könnte man meinen, die Stadt Eupen sei härter von der Krise betroffen als die anderen Gemeinden in der DG.

„Stadt Eupen kann Energierechnungen nicht mehr alleine stemmen“ und „Teure Energie zwingt Eupen in die Knie“ und „Energiekosten treiben Eupen in die Enge“ ist das zu lesen.

Warum gerade Eupen? Haben die anderen Gemeinden etwa keine Probleme? Wurde in Eupen in den letzten Jahren nicht gut gehaushaltet? Hat man sich Dinge geleistet, die man sich besser nicht geleistet hätte?

Bürgermeisterin Claudia Niessen (l) mit der Schöffin Catherine Brüll (r). Foto: Gerd Comouth

„Es ist ja nicht so, dass wir erst seit einigen Wochen und Monaten wissen, dass es klug ist, Energie zu sparen“, wird Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen (Ecolo) in dem Artikel zitiert. Jetzt aber sei „man an einem Punkt angelangt, an dem sich die im Zuge des Ukraine-Kriegs explodierten Energiepreise nicht einfach abfedern lassen“.

Die leere Stadtkasse zwinge die politisch Verantwortlichen zu einem Kurswechsel, heißt es weiter. Was viele Akteure bislang an Unterstützungen durch die Stadt Eupen gekannt hätten, werde in Zukunft notgedrungen weniger werden – „nicht nur im Bereich Energie“.

„Ich möchte kein Katastrophenszenario an die Wand malen, aber ich glaube, dass vielen, wenn ich ihre Projektwünsche höre, noch gar nicht so richtig bewusst ist, in welcher Lage wir stecken“, wird die Bürgermeisterin zitiert. (cre)

54 Antworten auf “Eupen schlägt Alarm: Stadt kann hohe Energiekosten „nicht mehr alleine stemmen“ – Kurswechsel notwendig”

  1. schlechtmensch

    Ihr habt doch eine grüne Bürgermeisterin. Sind nicht genug Windräder vorhanden und Solarpanele auf alle öffentlichen Einrichtungen installiert? Wie kommts? Wir sollen uns doch auch trotz Inflation Wärmepumpen kaufen und noch ein Elektroauto dazu. Also hopp hopp Frau Niessen.

    • 9102Anoroc

      @ – schlechtmensch 10:36

      Ob es in der macht von Frau Niesen steht , Entscheidungen darüber zu treffen ob man uns zwingen darf ein E-Fahrzeug fahren zu müssen oder nicht , wage ich stark zu bezweifeln.

      Ich bezweifle aber nicht das Spritpreise , Gaspreise, Strompreise künstlich erhöht wurden um uns zum E-Fahrzeug zu zwingen.
      Was es dem Steuerzahler kostet, alleine in unserem Land die Ladesäulen für E-Fahrzeuge aufzustellen wurde ja hier schon erwähnt.
      Ob der jetzige Autofahrer, der einen Verbrennermotor in seinem Fahrzeug hat , sich überhaupt ein E-Fahrzeug kaufen wird, oder leisten kann , scheint überhaupt keine Rolle zu spielen, wird aber durch erhöhte Spritpreise dazu genötigt die Infrastruktur für E-Fahrzeuge finanziell mit zu gestalten.
      Oder besser ausgedrückt, wir finanzieren eine neue Infrastruktur, die sich am Ende nur ein Teil der Bevölkerung leisten kann.
      Leidtragende sind demzufolge sogar Leute die nie ein Auto besessen haben.

      Die Autoindustrie hatte in den letzten Jahren wirklich hart daran gearbeitet Dieselfahrzeuge mit guten Abgaswerten zu entwickeln die man vor 20 Jahren nie für möglich gehalten hat.
      Unnötig bei solchen Werten waren die Manipulationen der Abgaswerte, die nur durch Konkurrenzkampf entstanden sind, weil ein Konzern schönere Werte präsentieren wollte als der andere, was schließlich zu Strafzahlungen von hunderten Millionen Euro oder Dollar führte , wegen Betrugs am Kunden.
      Das hatte die Autoindustrie der Politik nie verziehen also musste man der Autoindustrie unnötig entgegenkommen.
      Die illegale Absprache lautet ;
      1) Den Kunden zum E-Fahrzeug zu zwingen.
      2) Teils Hauptaktionär am Energiemarkt zu werden mit dem Ziel die Kunden noch besser betrügen zu können als bei den Abgaswerten.
      Somit hat man von politischer Seite der Autoindustrie eine Wiedergutmachung für die hohen Strafzahlungen erwiesen , dabei aber leider völlig vergessen das solche Abmachungen dem Wähler und Kunden widerlich erscheinen können.
      Abstrafen könnte man jetzt Politik sowie Autoindustrie, indem man kein Fahrzeug mehr kauft, wenn man nur noch E-Fahrzeug kaufen darf , wobei man sich dann wiederum die Frage stellen muss , ob man wirklich bereit ist die eigenen Wirtschaftszweige zu kappen , bzw ob Politik und Wirtschaft bewusst ist , dass man sich mit solchen Methoden selber ins Bein schießt ?
      Es kommt noch besser .
      Die Autoindustrie hatte seit Jahren für immer mehr Sicherheit in den Fahrzeugen gesorgt, jetzt scheint es keine Rolle zu spielen das regelmäßig E-Fahrzeuge in Flammen aufgehen.
      Wenn man bedenkt wie viel Prozent der Fahrzeughalter im Moment E-Fahrzeuge fahren, kann man sich ausrechnen , das bei der Feuerwehr das Personal in Zukunft um mindestens 100% aufgestockt werden muss.

      Trotzdem schön von Frau Niesen
      Dass sie darauf aufmerksam macht das auch in den eigenen Reihen gespart werden muss.
      Eine Bürgermeisterin kann jedoch nichts für illegale Absprachen zwischen Politikern in Brüssel und der Autoindustrie.

  2. /////
    ….wird Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen (Ecolo) in dem Artikel zitiert. Jetzt aber sei „man an einem Punkt angelangt, an dem sich die im Zuge des Ukraine-Kriegs explodierten Energiepreise nicht einfach abfedern lassen“.
    ////
    Wie nicht anders zu erwarten, besonders von ECOLO Politikern, wird auch hier das Narrativ „Putin ist schuld“ hoch gehalten. Dabei muss die Bürgermeisterin sich nur einmal bei den Rohstoffeinkäufern der hiesigen Industriebetriebe informieren wann diese „Preisrally“ gestartet ist, nämlich lange bevor in der Ukraine der erste Schuss fiel. Kraftwerksabschaltungen, progressive CO2 Bepreisung, Verbote für bestimmte Heizungen (Gas, Öl…), Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und die „Taxonomie“ die seit Jahren die Investitionen in neue Öl- und Gasbohrungen in der EU verbietet, haben uns dahin gebracht wo wir heute stehen. Putin hat die Bombe gezündet, die Lunte gelegt haben unsere Politiker, unter dem Beifall der Medien, und daran war Ihre Partei, werte Frau Niessen, maßgeblich beteiligt. Was die Verantwortung der anderen Parteien, grüne Mitläuferschaft, nicht entschuldigt.

  3. Eifel_er

    Wieso ?
    Die DG schwimmt doch anscheinend in Geld. Das sollten doch wohl Peanuts sein.

    Die Privatleute müssen auch damit klarkommen, denen hilft auch kein Schwein… Daher, who cares.

    Liebe Politiker, ihr habt euch selber ins Bein geschossen und keiner wills zugeben..

    • Besorgte Mutter

      Das sehe ich auch so, die DG schwimmt ganz offensichtlich im Geld!
      Sehe da gerade im GrenzEcho: ein neuer Kunstrasenplatz für Bütgenbach. Werden wir nicht alle dazu angehalten, nichts mehr zu versiegeln? Denn auf diesen 5000 Quadratmetern, da wird kein Grashalm mehr wachsen, da werden auch keine Würmchen mehr leben! Wird dieser Kunstrasen denn nur mit grüner Energie hergestellt?
      So etwas leistet man sich noch, während bald überall die Lichter ausgehen. Unsere von den Grünen getriebene Politkaste hat so etwas von fertig, dass hätte ich mir vor drei Jahren nicht träumen lassen. Der Beginn des ganzen Ungemachs wurde mit dem Coronaquatsch eingeläutet und keiner weiß was uns jetzt noch alles blüht. Wer weiß, wo das Ganze enden wird. Die Grünen haben ja schon lange gesagt, die Party muss zu Ende gehen. Ich hoffe, die dafür Verantwortlichen werden irgendwann hierfür zur Verantwortung gezogen!

      • Karl Heinrichsmann

        Noch mehr Leute die das meinen?! Die DG schwimmt im Geld, kommt aber immer mehr ins Schuldental rein! Kann die Politik nicht wirtschaften? Sicher nein, aber wohl grosse Reden schwingen, und z Bspl den BRF mit 6 Millionen unterstützen und subventionieren!? Wenn das alles ist was ihr fertig kriegt, dann: nach mir die Sintflut!? Wohl weiterhin tüchtig feiern, was wird es wohl alles nächstes Jahr gefeiert werden zum 50 Jubiläum? Der Spuck kostet uns ein Heidengeld, wir sind die Zahler!

  4. Joseph Meyer

    Wenn man im Internet eingibt “Gemeinden und Energiekosten”, dann stösst man sofort auf Überschriften wie:
    – Energiepreisbremse für Gemeinden gefordert – ooe.ORF.at
    – Energiepreise: Gemeinden können sich Bäder und Fußballplätze bald nicht mehr leisten
    Steigende Energiekosten: Wie Kommunen sparen können | BR24
    – Gemeinden setzen Maßnahmen zur Senkung der Strom- und Heizkosten
    – Energiekosten: Gemeinden planen Einschränkungen bei …

    Die Stadt Eupen ist also keine Ausnahme, weder in Bezug auf die aktuellen Probleme, noch in Bezug auf die Versäumnisse der Vergangenheit!
    Bereits im Jahr 1997 hatten 5 europäische Forschungsinstitute in einer Studie für die Europäische Kommission festgestellt (1), dass jedes Land in Europa seinen gesamten, damaligen Energieverbrauch zu 100% mit solaren, erneuerbaren Energiequellen abdecken könnte. Als einzige Bedingung hatten die Forscher eine Einsparung des damals aktuellen Energieverbrauchs von 50 % angegeben!
    Was wurde dann in der Zwischenzeit von den Politikern, inklusive vielen Gemeindekollegien, in dieser Hinsicht getan? Weder wurde der Aufbau einer erneuerbaren Energieversorgung aktiv gefördert, noch wurden Energieeinsparpotentiale intensiv genutzt! Dabei haben einige Gemeinden gezeigt, dass es durchaus möglich war und ist, energieautark zu werden. So z.B. die Gemeinde Schönau im Schwarzwald (2) oder die Stadt Güssing im Burgenland (3).

    Jetzt allerdings diese jahrzehntelangen Versäumnisse innerhalb weniger Wochen aufholen zu wollen, so wie unsere EU-Politiker das, auf Befehl von Washington, machen, indem sie Russland als unseren wichtigsten Gaslieferanten durch die irrsinnigen Sanktionen ausschalten, ist natürlich hirnrissig! Denn die Sanktionen nutzen nicht der Ukraine sondern nur den USA, und sie schaden Europa ganz massiv!
    Wir sollten uns deshalb kurzfristig ALLE dafür stark machen, dass die fertige Gaspipeline North-Stream-II sofort in Betrieb genommen wird!
    Gleichzeitig sollten ALLE Möglichkeiten der Energieeinsparung durch die Gemeinden und durch die Privathaushalte genutzt werden, und es sollten auch erneuerbare Energiequellen von uns ALLEN, Gemeinden und Privathaushalte, wo immer möglich genutzt werden. Die Politik muss diese Nutzung durch finanzielle Anreize fördern.

    Wenn jetzt aber die altmodischen Dinosaurier „Atom- und Kohlekraftwerke“ wieder hervorgekramt werden, dann ist das ein Schritt zurück ins letzte Jahrhundert und ein va banque Spiel mit der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder, denn diese Dinosaurier blockieren mit ihrem stetigen Strom die Stromnetze, so dass Windräder abgeschaltet werden müssen und Photovoltaikstrom verworfen werden muss! Das würde ein weiteres Mal den dringend notwendigen Umstieg auf erneuerbare Energiequellen komplett verhindern!

    (1) Studie für die Europäische Kommission: ″Long-Term integration of renewable energies into the European energy system″, Physica Verlag Heidelberg, 1997, ISBN 3-7908-1104-1
    (2) https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrizitätswerke_Schönau
    (3) https://www.guessing.net/sonstiges_energieautark.htm

    • Herr Meyer, generell antworte ich auf Ihre „Sparphilosophie“ mit dem Ausspruch von Nietzsche:
      Also sprach Zarathustra : „Es sind nicht eure Wünsche, es ist eure Enthaltsamkeit die gen Himmel schreit.“
      Sie reden hier einer Armutsphilosophie das Wort und hinter dem Euphemismus „Einsparungen“ verbirgt sich ein beispielloser Abbau von Wohlstand im Name einer Klimareligion. Dazu bin ich nicht bereit, und viele andere wohl auch nicht. Sie können sich weiter die Finger wund schreiben, es gibt keinen Grund auf die Nutzung der Kernkraft sowie der reichlich vorhandenen Kohlenwasserstoffe (Kohle, öl und Erdgas) zu verzichten. Die Ökologie ist die neue Religion der Wohlstandseliten – und denen fliegt genau das jetzt um die Ohren. Die „dekarbonisierte Gesellschaft“ lebt wieder auf den Bäumen und dahin will ich nicht zurück….

      • 9102Anoroc

        @ – Dax 12:07

        Dass es nur mit Klima Religion zu tun hat ist doch nicht richtig.
        Auch dass alle jetzigen Preiserhöhung nicht in Verbindung mit dem Putin Krieg stehen, wissen Sie so gut wie ich. Preiserhöhungen sind sicherlich auch dadurch entstanden, das es Panik am Ölmarkt gibt, weil Europa zukünftig auf die Elektrifizierung von Fahrzeugen setzt .
        Einerseits sind Preiserhöhung in diesem Bereich auch darauf zurückzuführen dass man befürchtet demnächst am Ölmarkt nur noch wenig zu verkaufen , weil man andererseits sicher ist , das wieder immer mehr Atomkraft für E-Fahrzeuge nötig sein wird und befürchtet, das ganz Europa dem Beispiel Frankreich folgt und auch noch mit Atomstrom Heizen wird .
        In diesem Falle mag Energie für uns billiger werden, sicher ist das aber auch nicht
        und würde auch nur, wenn überhaupt, zwei drei Generationen zufriedenstellen, bis die nächste Generation den super-gau-schaden erleben würde.
        Von politischer Seite scheint man überhaupt nichts gegen diese momentanen Preiserhöhung unternehmen zu wollen, da bei jedem Fahrzeug das durch ein Elektrofahrzeug ersetzt wird die Einnahmen der steuern auf den Sprit fehlen , ist es von Interesse dass die Preise steigen und somit auch ein zu zahlender Steuerausgleich auf den Sprit stattfindet.
        Ich kann mir nicht vorstellen dass es im Interesse der Grünen gewesen ist die Leute zu Elektrofahrzeugen zu zwingen, weil doch klar sein sollte dass die erneuerbaren Energien dazu noch nicht reichen.
        Im Moment gilt es doch Preisexplosionen zu vermeiden , deshalb wäre es sinnvoll dem Autofahrer die Wahl des Fahrzeugs in Zukunft weiterhin selbst zu überlassen.
        Das würde der Autoindustrie wahrscheinlich etwas mehr kosten , bringt aber auch mehr Arbeitsplätze und würde den Energiemarkt beruhigen.
        Einen Rückzug der Truppen Putins aus der Ukraine , würde sicherlich ebenfalls zur Beruhigung der Märkte beitragen.
        Alles in allem spielen viele Faktoren für die Preiserhöhung eine Rolle die teilweise durch falsche Politik entstanden ist.
        Alleine die Grünen können sie aber nicht dafür verantwortlich machen.
        Nur viele Köche verderben den Brei .

        • Nur soviel, das Ziel der Grünen ist nicht die E-Mobilität sondern die K(ein)-Mobilität. Man zerschlägt die Autoindustrie und das mit den E-Autos wird nie funktionieren, was bleibt denn dann? Richtig das E-Bike und die Füsse.
          Und ich habe nie die Grünen alleine dafür verantwortlich gemacht, die anderen Parteien sind „Blockflöten“ der grünen Ideologie. Alle haben mitgemacht und jetzt will keiner dabei gewesen sein…

      • @Dax,
        Nietzsches Zarathustra ist eine Fiktion, und nicht mit dem Religionsstifter zu verwechseln.

        Der von Nietzsche gewünschte „Übermensch“ darf natürlich keine Enthaltsamkeit üben. Er muss und soll alle seine Wünsche befriedigen – zu Lasten des „Pöbel“ …

        In der heutigen Gesellschaft könnte man in diesem Übermenschen die „moderne“ Welt sehen, die auf Nichts verzichten will. Zu Lasten des Pöbels, dem Rest der Welt.

        Da sind mir die Lehren des „richtigen“ Zarathustra schon lieber!

        • Ja, und vor lauter Sorgen um die Zustände im Jahre 2222 können Sie heute Ihre Energierechnung nicht mehr zahlen. Manche Leute ertränken sich in einer Pfütze, aus Angst vor der kommenden Sintflut….

          • Klötschkopp

            Wenn man Leuten beibringen will mit den Ressourcen vernünftig umzugehen muss man finanzielle Anreize schaffen.
            Leider sind Menschen damit beauftragt die nichts anderes können wie fremdes Geld auszugeben.
            Also ziemlich hoffnungslos eine Lösung von der Politik zu erwarten.
            Vor noch nicht allzu langer Zeit hat man sich respektvoller mit der der Umwelt verhalten.
            Übrigens auch respektvoller mit seinen Mitmenschen.
            Die Menschen sollten lernen sich demütiger zu verhalten. Auch eine logische Denkweise könnte helfen.

            • Demut ist eine moralische Kategorie, die lernt man nicht, die akzeptiert man – oder auch nicht…. Vor allem ist es eine persönliche Einstellung und nichts was man anderen aufzwingen kann.

  5. Peter Müller

    Ganz einfach Heizung runter, und sich warm arbeiten. In Privatbetrieben geht das auch. Da werden sich wohl einige Sesselpfurzer einen Schnupfen holen.
    Man wollte ja für alles und jedem, einen Palast bauen

    • 9102Anoroc

      @ – Peter Müller 11:36

      Da bin ich aber mal gespannt.
      Wir sollten uns treffen.
      Ich gehe demnächst im Schloss Kehr weg die Temperatur messen und sie stehen Schmiere?
      Oder umgekehrt ? 😉

  6. Oh Frau Niessen, das nennt man politisches Karma. Langsam verstehen die Günen in welchen Dilemma sie uns herein gezogen haben. Jetzt heulen……. aber nur für sich selber.
    Viel schlimmer aber finde ich aber das Rentner und Geringverdiner über dem Tisch gezogen werden, von dieser verhinderbarer Situation.
    Ich erinnere mal kurz daran, das nicht Putin das Gas liefert sondern Gasprom, also machen Sie sich stark dafür, diese lächerlichen Sanktionen aufzuheben. Sanktionen sollten wennschon Putin treffen und nicht das eigene Wahlvieh……Welchen Sinn macht es eigentlich Gas bei Kriegsverbrecher Aserbaitschan zu kaufen, das gerade einen Angriffskrieg gegen Armenien führt? Laut Uschi soll dieses Land ein verlässlicher Partner sein?
    Werfen Sie diese bescheuerte Wertepolitik über der Schulter, und beginnen Sie mal wieder mit Realpolitik, dann wird es allen wieder besser gehen………Wenn Sie es nicht tun, wirds demnächt jemand anderes tun!

    • DR ALBERN

      @ Alibaba, es wird in nächster Zeit wohl KEINEM besser gehen, denn die Ukraine benötigt mal so eben 350 MILLIARDEN für den Wiederaufbau! Und die Flinten-Uschi und der grüne Robert haben diesem Narrentreiben zugesagt!

      • Robin Wood

        @Alibaba
        So ist es. Leider.

        @DR ALBERN
        Tja, und wer soll das alles zahlen? Genau, die Steuerzahler. Die Steuerzahler, die bald frieren und stinken sollen. Aus Solidarität natürlich.
        Und wer hat den Flutopfern beim Wiederaufbau geholfen…?
        Ach nee, das eigene Volk kommt zuletzt! Dieser Politik kann ich nicht zustimmen.

  7. Innenstadt Herumlungernder

    Ja wieso steht Eupen wohl schlechter da als andere DG Gemeinden… doch nicht etwa wegen der Neustraßen- und der Gebetsteppich-Willkommens”Kultur” eines Ex- und der jetzigen Bürgermeister*in? Nicht wegen ausufernden ÖSHZ Kosten und relativ hoher Arbeitslosigkeit trotz akuter Arbeitskräfteknappheit (auf allen Bildungsniveaux)? Nicht wegen einiger in den Sand gesetzter Projekte und aufgeblähter städtischer Dienste zur “Beschäftigungstherapie”?
    Nein ! Der böse Bürger, Betrieb, Selbstständige oder Verein soll bitte mal seine Anforderungen runterstufen, er zahlt – im Gegensatz zu allerhand innerstädtischen Herumlungernder – Steuer und erwartet auch noch ein ROI und Dienstleistungen? Das geht für Frau Bürgermeisterin wohl gar nicht… Gürtel bitte enger schnallen!

  8. Gruselmonster

    Wird denn gemacht wie immer:

    Steuern werden nicht erhöht,
    Bank leiht der Gemeinde Geld,
    in den nächsten Jahren muss der Kredit + Zinsen zurück bezahlt werden,
    Gemeinde hat kein Geld,
    Steuern werden erhöht zur Erstattung des Kredites + der Zinsen

  9. Ich hätte da einen interessanten Tipp für die Eupener Bürgermeisterin: Erkundigen Sie sich mal bei Ihrem Stadtratskollegen der SP, wie man das mit den hohen Energiekosten im Sportzentrum Worriken eigentlich immer hinkriegt: Vor wenigen Monaten (wohlgemerkt: nach Kriegsausbruch und schon mitten in der Energiekrise!) war das Schwimmbad tagelang auf über 30 Grad aufgeheizt. Eine Mega-Badewanne für alle sozusagen. Blöd nur, dass die Sportschwimmer das nicht aushielten und das Bad nach 10 Minuten mit hochrotem Kopf verlassen mussten. Sonst hätte es wohl noch den ein oder anderen Zusammenbruch gegeben. Ein paar Kölner, die zum ersten Mal in Worriken Urlaub machten, waren fassungslos, da in ihrer Heimat die Bäder reihum geschlossen wurden aufgrund der hohen Heizkosten.

    Nicht zu vergessen die Duschen: Etwa die Hälfte der Duschen (Männer- und Frauenseite) muss man seit eh und je aufDREHEN. Leider vergisst immer irgendjemand, den Wasserhahn wiederzuzudrehen nach dem Duschen. Ergebnis: Ständig eine oder mehrere Duschen, die für nichts und niemanden laufen. Immerhin: Das Ungeziefer in der Bütgenbacher Kanalisation erhält auf diese Weise endlich mal bestes warmes Trinkwasser zum Nulltarif. Hinzu kommt, dass nirgendwo Wasser sparende Duschköpfe installiert sind. Natürlich kann man es genießen, sich unter einem warmen Wasserfall in der Südsee zu wähnen, aber so hohe Ansprüche haben die meisten Gäste nun auch wieder nicht. Vor Jahren hieß es auch mal, dass die Duschen in den Kabinen der Mehrzweckhalle so heiß (und leider unregelbar) seien, dass sie eher zum Kochen von Nudeln denn zum Duschen geeignet seien. Wie schafft Worriken das bloß, den horrenden Energiekosten zu trotzen und zusätzlich einen Aus- und Neubau in Millionenhöhe zu stemmen? (Die im September 2021 in den Medien genannten 50 Millionen für dieses Projekt werden wohl mittlerweile auch nicht mehr reichen). Ich bin gespannt auf die goldenen Tipps des Stadtverordneten an die Bürgermeisterin. Vielleicht können wir alle noch davon lernen.

    • Eifel_er

      Es werden monatlich 10000de Euro Energiekosten in Worriken fällig. Dies ist ein Fakt.
      Die Kosten kÜmmern Worriken eh nicht, da dies durch private Hand alles gezahlt werden muss.
      Worriken ist eine Katastrophe. Wie schon mehrmals hier berichtet, wird dort schon seit Jahren mit „Ellenbogen“ unter den Mitarbeitern gearbeitet. Hauptsache um 17 Uhr ist Schluss, den REst kÜmmert niemand. ICh hoffe, dass dieses Projet von 50 Mio nie stattfinden wird. Dies war damals schon bei der Vorstellung unmöglich zu halten. Aber von HErrn Baumgarten hört oder sieht man nichts mehr. Aber hauptsache das projekt ist durch
      Egal zu welchem Preis.

      Wenn man dies auf die DG hochrechet, schätze ich dass fast jeder bürger, ob klein oder gross ca 900 Euro zahlen

    • @yves

      Nur eine Info zu Worriken: Würde man die gesamte Sportinfrastruktur getrennt berechnen, dann wäre Worriken ein großes Defizit, vergleichbar mit Eupen. Durch den Camping und die Übernachtungen kann man sich so gerade über Wasser halten.

  10. Langsam wird doch jedem klar,dass unsere „Tollen Sanktionen“ Westeuropa in den Ruin treiben.Kein Politiker oder Medienorgan wagt es jedoch,auch nur ansatzweise, diese Fehleinschätzung zu kritisieren.Ist der geleistete Eid den Politikern mittlerweile eigentlich sch…egal ? Regiert nur mehr der Lobbyismus und die NGOs ?

  11. Was denn, Frau Niessen? Sie und Ihre grün lackierten Genoss*innen wollten es doch so. Dass weniger Energieverbrauch auch Dunkelheit und Kälte bedeuten, fällt den Luxus-Kids mit Weltenretterkomplex erst dann auf, wenn die eigenen Füßchen frieren, gell? Aber da wird sich bestimmt ein Sonderetat finden, mit dem wenigstens Ihr Büro wohlig warm gehalten werden kann, keine Sorge.
    Eupen ist nicht nur ideologisch und politisch betrachtet Klein-Aachen. Auch dort hat die linke Politik so gut wie alles zerstört. Von der Wirtschaft über das soziale Gefüge bis hin zur Infrastruktur. In diesem Sinne: Glückwunsch, liebe Grün*innen-Wähler!

  12. Krisenmanagement

    Es wird nicht die letzte Gemeinde sein, die an ihre Belastungsgrenzen kommt. Leider wurden alle Gemeinden nicht wie ein Unternehmen geführt. Geld wurde teilweise im Giesskannenprinzip an Vereine, Kulturorganisationen verteilt. Ecolo hat die Probleme nicht verursacht. Sondern sie badet eine Jahrzehntelange Verschwendungssucht der Gemeinden aus. Die kleinen Aktionen, der Gemeinde, um Energie zu sparen, werden es nicht rausreissen können. Aber warum kommt es in immer mehr Gemeinden der DG so weit. Liegt das Problem vielleicht an der mangelnden Kontrolle durch die Gemeindeaufsicht im DG Ministerium? Werden die Finanzen wirklich kontrolliert? Oder kommen seitens des DG Ministerium Vorschläge, wie man die Gemeinden besser und wirtschaftlicher managen kann?

  13. Woher sollen unsere Politiker wissen wie man sparen kann . Die mit ihren prallgefüllten Gehältertaschen haben doch keine Ahnung was es heißt mit wenig auszukommen . Nehmt endlich den armen Bürger in euer Team auf , denn der weiß wie man sparsam leben kann und muss.

  14. Peter Müller

    Wir müssen die Unkosten weiter geben., sagt die Bürgermeisterin. Kein Wort von, dann drehen wir die Heizung um 2 Grad runter. Ist doch klar, die Sesselpfurzer sollen keine Schlechte Laune bekommen. Die Frau ist auch fehl am Platz.

  15. Sparstrumpf

    Noch einer der anfängt zu jammern, dass ist der Herr Paasch am Kaperberg! Der spricht auch von sparen, überweist aber die stolze Summe von 6 Millionen an den BRF, wo ist hier die Realität?! Unglaublich.

  16. Anonymos

    Ist kein Wunder, im Stadthaus, Ministerium, Justizhaus, ÖSHZ, etc., muss ja auch Tag und Nacht Licht brennen und immer schön auf 21Grad geheitzt sein.

    Die Lösung ist ganz einfach, jeder macht beim Verlassendes Büros das Licht aus und 16Grad Raumtemperatur reicht auch aus in den Büros. Es gibt ja Jacken und lange Unterwäsche.

    Eine weitere alternative wäre dass die Minister, Beamten, etc., mal Arbeiten, dann wird denen schon Warm werden, bzw. müssen die auch nicht jedesmal den Aufzug nutzen, es gibt Treppen, ist Gesund und hält Fit. Ebenso müssen die Minister/ Beamten auch nicht jeden Meter mit dem Auto fahren, kurz Strecken kann man auch laufen. Soll auch gesund sein.

    PS. man kann auch Trimdichräder und Laufbänder so umbauen dass diese Strom erzeugen, Alternativ zum Bürostuhl. Dann kann jeder Minister und Beamter für den Strom in seinem Büro sebst sorgen und braucht nicht dreimmal in der Woche ins Fitnisstudio rennen.

    Nennt man dann Nachhaltige Energie und ist auch Umweltfreundlich und Kostenlos.

    Anstadt Reinigungsfahrzeuge durch die Stadt fahren zu lassen, könnten die Flüchtlinge z.B. als zeichen des guten Willens und als dank für Sozialgelder, Wohnung und Aufnahme, die Stadt mit dem Besen reinigen.

    Ecolo würde sich Freuen.

    Es gibt tausende weitere Alternativen um Energie zu sparen.

    Gruß Anonymos

  17. anonymos

    ohweh das wäre ja Sklaverei wenn die fegen müssten.
    Das müsste man mit allen Arbeitsunwilligen machen und wer nicht will bekommt kein Geld und keine Wohnung mehr, fertig.
    Sparen müssen wir ,König Fussball spielt unter Flutlicht auf Plastikrasen, Umweltsünde, aber egal, Pöbel sei dank.Können die nicht Mittags spielen im hellen und dann noch diese co2 Verschwendung mit den sinnlosen Fahrten durch die ganze Welt oder Flügen noch schlimmer,aber wir sollen an Heizung sparen ,fi… euch .

    Kommentar weiter oben…. Stadtarbeiter warm arbeiten
    ,wie soll das gehen :) :)

  18. Im Grunde genommen belügen wir uns ,bei der aktuellen Sanktionspolitik,nur selber.Lieber wird alles,aus falschem Stolz, gegen die Wand gefahren, statt eine Fehleinschätzung zu korrigieren.Wir beziehen ja weiter russisches Öl,mit dem Unterschied,dass Dieses (gegen saftigen Aufpreis natürlich),aus China und Indien kommt,bzw.auf hoher See in neutralen Gewässern von Tanker zu Tanker umgepumpt wird.Mit dem Gas wird es wohl irgendwann ähnlich laufen.Das wir jedoch von Politik und Medien nicht thematisiert sondern totgeschwiegen.

  19. Anti Grün

    Niessen muss weg !!! Diese Grün versifften Möchtegern Politiker von Ecolo sind der Untergang! Deutschland geht schon den Bach runter …deswegen bei den nächsten „Klüngel Wahlen“ GEGEN Grün wählen !!! Wacht auf !

  20. Peter Müller

    Das wâhlen ist wie mit dem impfen. es ist meistens die ältere Generation, die wollen das ,weil die noch am ehesten das glauben was ihnen vorgelogen wird, weil sie keine eigene Meinung mehr haben.

    • Der Vergleich ist gut.
      Die jüngere Generation lässt sich nicht impfen, und wundert sich dann, dass ihr Umfeld krank wird; Sie gehen nicht wählen, und wundern sich dann über das Resultat 😉

      • „Die Ungeimpften sind schuld“
        „Putin ist schuld“
        ….
        Das beschreibt Ihren politischen Horizont. Wähler wie Sie werden von den Politikern sehr geschätzt. Man muss ihnen nur einen Knüppel in die Hand geben und auf einen Sündenbock zeigen, und schon hauen sie drauf…. 🤪

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