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ESC in Tel Aviv: Eliot mit Belgiens Beitrag ausgeschieden [VIDEO]

14.05.2019, Israel, Tel Aviv: Eliot aus Belgien tritt im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2019 auf. Teilnehmer aus 41 Ländern singen um die Wette. Das Finale ist am 18.05.2019. Foto: Ilia Yefimovich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

AKTUALISIERT – Belgien hat das Finale des Eurovision Song Contest in Tel Aviv nicht erreicht. Der belgische Beitrag „Wake Up“ von Eliot (siehe VIDEO unten) schied im ersten Halbfinale am Dienstag aus.

Tschechien, Griechenland, Weißrussland, Serbien, Zypern, Estland, Australien, Island, San Marino und Slowenien gelang hingegen der Einzug ins Finale am Samstag.

Die israelische Popsängerin Netta Barzilai eröffnete das Halbfinale mit ihrem Song „Toy“, mit dem sie im vergangenen Jahr beim ESC in Portugal gesiegt hatte. Die Israelin Dana International, die als erste transsexuelle Frau 1998 gesiegt hatte, sang am Ende des Wettbewerbs. Moderiert wurde die aufwendige Veranstaltung auf dem Expo-Gelände im Norden Tel Avivs unter anderem von dem israelischen Supermodel Bar Refaeli.

Das offizielle Logo für den Eurovision Song Contest (ESC) 2019 in Tel Aviv mit dem Motto „Dare To Dream“. Foto: Handout/European Broadcasting Union/dpa

Im zweiten Halbfinale am Donnerstag werden weitere zehn Finalteilnehmer gewählt. Insgesamt werden 26 Länder am Finale teilnehmen.

Bereits für das Finale qualifiziert sind neben Gewinner Israel (Kobi Marimi) auch Deutschland (S!sters), Frankreich (Bilal Hassani), Großbritannien (Michael Rice), Italien (Mahmood) und Spanien (Miki).

Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv findet unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Zur Sicherung setzt Israel in dieser Woche rund 20.000 Polizisten ein.

Das Motto des 64. ESC lautet „Dare to Dream“ (Zu träumen wagen). Das Finale wird am Samstag u.a. von RTBF („La Une“) und der ARD übertragen (21 Uhr).

Die Küstenmetropole Tel Aviv erwartet zum ESC rund 10.000 Touristen. Allerdings wird die Veranstaltung vom jüngsten Ausbruch blutiger Gewalt zwischen Israel und den militanten Palästinenserorganisationen im Gazastreifen überschattet.

Vor rund einer Woche feuerten militante Palästinenser fast 700 Raketen auf israelische Ortschaften, vier Menschen wurden getötet. Bei israelischen Gegenangriffen kamen mehr als 20 Palästinenser ums Leben. Die Hoffnung ist nun, dass eine Waffenruhe beider Seiten Bestand hat.

Der ESC findet schon zum dritten Mal in Israel, aber zum ersten Mal in Tel Aviv statt.

12.05.2019, Israel, Tel Aviv: Eliot aus Belgien kommt zur Vorstellung der Kandidaten für den Eurovision Song Contest. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa

Das Israelische Philharmonieorchester hat eine besondere Version der ESC-Fanfare gespielt. Sie verbindet die klassische Barockmelodie „Te Deum“ mit orientalischen und Klezmer-Elementen. Der israelische Sender Kan, für die ESC-Übertragung zuständig, veröffentlichte dazu vor dem Wettbewerb bei Twitter ein Video, das sich rasch in den sozialen Medien verbreitete. Komponiert hat die Melodie der Franzose Marc-Antoine Charpentier, der im 17. Jahrhundert lebte.

Kritik hatte es in den vergangenen Monaten von Fans an den vergleichsweise teuren Ticketpreisen gegeben. Die israelische Zeitung „Haaretz“ berichtete in der vergangenen Woche, dass Hoteliers ihre sehr hoch angesetzten Preise für die kommenden Tage massiv gesenkt hätten. Es würden deutlich weniger Besucher kommen als erwartet. (dpa)

Nachfolgendes VIDEO zeigt Belgiens ESC-Beitrag „Wake Up“ von Eliot:

10 Antworten auf “ESC in Tel Aviv: Eliot mit Belgiens Beitrag ausgeschieden [VIDEO]”

  1. So einen Unsinn sich anschauen. Jetzt haben wir es schon so weit dass ESC schon in Tel Aviv stattfindet.
    Sicherer und gemütlicher wie Tel Aviv gibts sicher nicht oder?
    Lachhaft.
    Die ganze EU sollte abgeschafft werden.

    • Jannis Mattar

      Die ganze EU sollte abgeschafft werden?
      Wie oft haben Sie Ihren Kopf gegen die Backsteinwand gehämmert, um so eine Äußerung von sich zu geben?
      Das sprengt meine Idioten-Toleranz-Grenze mit einem einzigen Kommentar.

    • Walter Keutgen

      EifelEr, nun muss ich wieder mal Haarspalterei machen. Eurovision ist ein Markenname der European Broadcasting Union, eines 1950 gegründeten Zusammenschlusses von westeuropäischen öffentlichen Rundfunksender, mit dem Ziel grenzüberschreitende Fernsehübertragungen möglich zu machen. 1950: hat also nichts mit EWG zu tun. Wie andere war sie durch die UNO gesponsert, so wir Vorgängerorganisationen vor dem Krieg durch den Völkerbund. Dank solcher Organisationen können Sie überall hin telefonieren, Radio- oder Fernsehsendungen aus der ganzen Welt mit einem Empfänger empfangen. Es stimmt, dass einige rein private Organisationen heutzutage auch weltweite Normen erstellen und pflegen. Abschaffen?

      Was den European Song Contest angeht: nicht für meine Generation. Als er noch Grand Prix Eurovision de la Chanson hieß gefiel er mir besser.

      • Peer van Daalen

        War ja auch eher scherzhaft gemeint von mir … ;-).

        Mir ist klar, daß sich Paul Van Haver (sein bürgerlicher Name) nicht für so einen Strunx hergeben würde.

        Obwohl, Madonna will ja am Samstag beim Finale des ESC als Sondergast in Tel Aviv auftreten. Die muß allerdings auch langsam mitnehmen, was sie kriegen kann. Weil besser wird die nicht leider mehr…

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