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Erinnerung an den Völkermord in Ruanda vor genau 20 Jahren

Premiermiister Elio Di Rupo im Gespräch mit Angehörigen von belgischen Blauhelm-Soldaten, die 1994 beim Einsatz in Ruanda getötet wurden. Foto: Belga

In Brüssel wurde am Montag der Opfer des Völkermordes in Ruanda vor genau 20 Jahren gedacht. An der Zeremonie am Grabmal des Unbekannten Soldaten nahm neben Angehörigen von getöteten belgischen Blauhelm-Soldaten auch Premierminister Elio Di Rupo (PS) teil.

Als Völkermord in Ruanda werden umfangreiche Gewalttaten in Ruanda bezeichnet, die am 6. April 1994 begannen und bis Mitte Juli 1994 andauerten. Sie kosteten circa 800.000 bis 1.000.000 Menschen das Leben. Die niedrigsten Schätzungen gehen von mindestens 500.000 Toten aus.

In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75% der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten.

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