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Kronprinzessin Elisabeth geht zur Militärakademie

11.07.2019, Belgien, Brussels: König Philippe von Belgien und seine Tochter, Kronprinzessin Elisabeth. Foto: Olivier Hoslet/EPA Pool/AP/dpa

Vom Elite-College zur Militärschule: Belgiens Kronprinzessin Elisabeth besucht ab Ende August die Königliche Militärakademie (RMA) in Brüssel und tritt damit in die Fußstapfen ihres Vaters König Philippe.

Die 18-jährige Herzogin von Brabant wird nach ihrem Schulabschluss am Atlantic College in Wales vom 31. August an Kurse in Sozial- und Militärwissenschaften an der RMA besuchen, wie der Palast auf Twitter mitteilte.

„Danke an die Lehrer und Klassenkameraden für zwei schöne Jahre am Atlantic College“, hieß es in dem Tweet vom Mittwoch.

Die belgische Militärakademie wurde 1834 auf Vorschlag von König Leopold I. gegründet. Seitdem besuchten mehrere Mitglieder des Königshauses die RMA – auch Elisabeths Vater Philippe. (dpa)

22 Antworten auf “Kronprinzessin Elisabeth geht zur Militärakademie”

  1. Was soll das, reine Symbolpolitik. Eine Militärakademie ist dazu da Soldaten, Führungsoffiziere, auzubilden. Deren Job ist der Krieg, das töten von Menschen, was hat denn das Mädchen da verloren? Das soll man den Männern überlassen, die Natur hat sie dafür vorgesehen.

    • Unsere Königsfamilie wird dank dem integren Auftreten von Philipp und Mathilde weltweit geachtet. Und unsere hübsche Kronprinzessin bereitet sich gewissenhaft auf ihre Aufgaben vor. Ja, es hat natürlich auch etwas mit Symbolpolitik zu tun. Die Wirkung nach außen ist Teil ihrer Ausbildung und ihres Tun.

    • Friedrich Meier

      Zumindest hat die Herzogin es nicht nötig sich hoch zu schlafen.
      In dieser verkrusteten, von Männern dominierten Institution, war das häufig der Fall.
      Diese junge Dame wird schon genug in der Birne haben um, innerhalb eines Jahres, einiges von dem System Militär zu verstehen.

  2. Mal sehen ob sie überhaupt Königin werden wird… mit den Nationalisten in Flandern wird Belgien, zumindest wie wir es kennen, nicht mehr existieren, ist nur eine Frage von Jahren. Ich bin zu 100 % Belgier und es tut mir weh in der Seele mir ansehen zu müssen, wie mein Land von den Flamen kaputt gemacht und plattgetreten wird. Mit denen reden, verhandeln, Kompromisse machen wird auf Dauer nichts mehr nützen. Schade dass sie vergessen haben, das die Wallonie sie über 100 Jahre lang unterstützt hat wie es Flandern dreckig ging.

    • Nur die Zukunft zählt

      Nein, sie wird keine Königin. Aber arbeiten muss sie sicher auch nie müssen. Das Volk muss nsie durchfüttern, zusammen mit der ganzen Familie.

      Was jucken mich die alten Geschichten aus dem Gipskrieg? HEUTE zählt! Wir Flamen füttern die Wallonen durch. Unsummen werden da in sinnlose Löcher hineingeworfen, die bei uns effektiver aufgehoben wären. Ich sehe auch keinen ernsthaften Willen in unserem südlichen Anhängsel, die Miesere zum Guten zu wenden.

      • Die gesamte Königsfamilie nimmt rund um das Jahr zahlreiche Termine war, die alle auf ihre Weise sinnvoll sind, sei es auf wirtschaftlicher oder sozialer Ebene. Sie als Schmarotzer zu beschimpfen ist deshalb böswillig und falsch. Auch in Flandern will die Mehrheit der Bevölkerung weder das Königshaus noch Belgien abschaffen.

  3. Walter Keutgen

    Das hat auch damit zu tun, dass die Militärakademie die einzige Schule in Belgien ist, die nicht einer der Sprachgemeinschaften zugehört. Deshalb war die Prinzessin vorher in Wales. Philipp, als er noch Prinz war, war in den USA studieren.

  4. Alfons van Compernolle

    Warum sollte Elisabeth nicht eine vollstaendige militaerische Ausbildung durchlaufen ???
    Warum nur ein Jahr ??? Andere Off.-Anwaerter haben eine laengere Ausbildungszeit !
    Als zukuemftige „Oberbefehlshaberin“ der Belg.-Armee, sollte Prinzessin Elisabeth vollstaendige militaerische Ausbildung an der Akademie bekommen. Generell gilt ob Mann oder Frau , egal,
    alle sind gleich , gleichberechtigt und, wenn es die geistigen & somatischen Faehigkeiten zu lassen ist das Geschlecht ( M&W) unwichtig !! Warum nur ein Jahr an der Militaerakademie ??? Ich gleube kaum , dass man innerhalb eines Jahres die benoetigten Faehigkeiten eines/ einer „Oberbefehlshaber/in“
    erlernen kann.

    • Aha! Und wie lange dauert Ihre „vollständige militärische Ausbildung“?
      Glauben Sie vielleicht dass man nach 5 Jahren als Brigadegeneral da rauskommt?

      Die Ausbildung dauert mindestens eine ganze Karriere lang. Und wenn man dann in Rente geht weiss man dass die jüngere Generation sie, alleine schon vom technischen her, schon längst überhollt hat.

      Sie soll das System verstehen um es später repräsentieren zu können. Ihre späteren Aufgaben sind so vielfätig dass dieses eine Jahr reicht.

      Sie glauben doch nicht ernsthaft dass sie eine Schlacht anführen wird?

      • Walter Keutgen

        Daniel, Belgien untersteht militärisch sowieso dem US-amerikanischen NATO-Oberkommando. Wie Frankreich wieder seit Sarkozy. Wie Sie schreiben, Elisabeth kann das System nur repräsentieren, wenn es so weit überhaupt kommt.

      • Alfons van Compernolle

        Nein, nach 5 Jahren kommt man ganz sicher nicht als „Brigadegeneral“ von der Akademie.
        Ich bin mir aber sicher , dass eine 1 jaehrige Ausbildung, wenn auch hinterher noch ein Uni.-Studium hinzu kommt, auch noch keine Befaehigung zum „Brigadegeneral“ bringt.
        Wenn ich mich richtig erinnere, dass war die letzte Wehrpflicht in Belgien 12 Monate, welche
        hauptsaechlich mit der Grundausbildung etc. gefuellt waren. Ich habe niemals Wehrdienst
        geleistet ! Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Studium an welcher Uni auch immer und eine 12 monatige Ausbildung an der Belg.-Militaerakademie die Befaehigung eines Brigadegenerals bzw. Oberbefehlshabers vermitteln.
        Und ja, ich denke, dass wir mit Koenig Philippe und seiner Familie, sehr nette und volksnahe
        Menschen an der Staatsspitze haben. Hier aber kann man geteilter Meinung sein !!

  5. Israel ist das einzige Land der Welt wo eine Wehrpflicht für Frauen besteht. Israel hat auch Erfahrung mit Frauen bei Kampfeinsätzen. Das Ergebnis ist dass Frauen bei Kampfeinsätzen allgemein nicht einsetzbar sind. Die Filmindustrie zeigt zwar jede Menge Produktionen wo Frauen wie Männer kämpfen, das ist aber der PC geschuldet und hat mit der Realität nichts zu tun. Wer glaubt Gleichberechtigung zeige sich an dem Versuch aus Frauen Soldaten zu machen, hat das Wesentliche nicht verstanden….

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