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Flüchtiger Einbrecher gestellt und festgenommen

Ein Dienstfahrzeug der Polizeizone Weser-Göhl im Einsatz. Foto: OD

Am Sonntag, 24/11/2019, wurde im Laufe des Nachmittags in diverse Häuser auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl eingebrochen.

Die Tatorte lagen in Hergenrath, Lontzen, Hauset und Raeren. Bei einem der Einbrüche wurden Nachbarn auf die Tat aufmerksam und konnten Angaben zum Fluchtfahrzeug machen.

Eine eingeleitete Fahndung unter Mitwirkung der deutschen Kollegen und der Kollegen der Polizeizone Pays de Herve ergab einen Fahndungserfolg.

Das Fluchtfahrzeug war in Kelmis, Lütticher Straße, in einen Zusammenstoß mit zwei anderen Fahrzeugen, die nicht an der Fahndung beteiligt waren, verwickelt. Das Fluchtfahrzeug konnte nach dem Zusammenprall zwar die Fahrt fortsetzen, stoppte aber seine Fahrt in Moresnet. Die Täter flüchteten anschließend zu Fuß weiter. Einer der Täter konnte im näheren Umfeld gestellt und festgenommen werden.

9 Antworten auf “Flüchtiger Einbrecher gestellt und festgenommen”

    • Polizist

      Jeder Beruf bringt sein Frustrationspotential mit sich. Bei der Polizei entsteht er vor allem dadurch, dass man offenbar nie gut gearbeitet hat, wenn man nur die öffentliche Meinung als Indikator nimmt. Schnappt man Einbrecher auf frischer Tat oder erzielt man einen Ermittlungserfolg, werden die Täter häufig sehr schnell wieder auf freien Fuß gesetzt und machen munter weiter. Wer wird dann neben der „laschen Justiz“ in allen sozialen Medien kritisiert? Richtig, die Polizei. Führt man Verkehrsaktionen durch, bei denen natürlich bei Übertretungen teils als drastisch empfundene Bußgelder erhoben oder Fahrverbote ausgesprochen werden, muss man sich den Vorwurf anhören, dass man darin ja stark sei, aber keine Einbrecher fangen könne oder gar Angst vor den „richtigen Verbrechern“ habe. Über die nicht direkt messbaren Erfolge solcher Aktionen, wie die in der Regel stetig sinkende Anzahl von Verkehrstoten, spricht da keiner. Noch interessanter wird es bei Demonstrationen: lässt man zuviel zu, ist man zu lasch und hätte, wenn man manchen Bürgern glauben kann, auf die Demonstranten schießen sollen. Geht man zu hart vor, hat jeder den Begriff „Polizeigewalt“ schnell zur Hand. Unterm Strich ist es also immer so, dass die Polizei schlecht gearbeitet hat, egal wie man es dreht.

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