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Ecolo-Fraktion: Opfer der Flutkatastrophe nicht im Stich lassen – „Minister Antoniadis steht in der Verantwortung“

Aufräumarbeiten im Eupener Schilsweg am 15. Juli 2021. Foto: Gerd Comouth

Seit der Hochwasser-Katastrophe, die Ostbelgien und viele andere Gemeinden in der Provinz Lüttich am 14. und 15. Juli hart getroffen hat, sind über zwei Monate vergangen. Trotzdem herrscht nach wie vor bei vielen Betroffenen Unsicherheit darüber, wie es weitergehen kann, stellt die Ecolo-Fraktion im Parlament der DG fest.

Insbesondere die Menschen, die am härtesten getroffen worden seien, stellen sich laut Ecolo Fragen.

Fragen, wie, ob und in welcher Form man sich als Eigentümer überhaupt die Instandsetzung der Bauten leisten kann;
Fragen, wie jene, wer einem jetzt in dieser Situation hilft und Ansprechpartner ist.

„Die Versicherungen sollen zwar intervenieren, jedoch stehen die Beträge der Entschädigungen (noch lange) nicht fest, und die Menschen brauchen jetzt eine Antwort. Sie müssen jetzt wissen, ob sie überhaupt nochmal renovieren können.
Dabei sollte die Politik den Menschen zur Seite stehen und ihnen Unterstützung zusagen.

Die drei Ecolo-Abgeordneten Andreas Jerusalem, Freddy Mockel und Inga Voss (v.l.n.r.). Foto: Gerd Comouth

Der für den Wohnungsbau zuständige Minister Antonios Antoniadis (SP) steht dabei nach Ansicht der Grünen besonders in der Pflicht. „Es ist in dieser Lage wichtig, den Menschen eine Zusage zu geben, dass sie nicht alleine gelassen werden. Sie brauchen schnell Klarheit und Sicherheit, über eine Unterstützung, eine Prämie, einen Vorschuss. Sie brauchen die Beratung, welches Paket an Lösungen sie verbindlich in Anspruch nehmen können“, heißt es in einer Pressemitteilung der Ecolo-Fraktion.

„Nur so können sie gesichert den Wiederaufbau angehen. Hier steht der Minister für den Wohnungsbau in der DG in der Verantwortung, dringend ergänzend aktiv zu werden. Hunderte Wohnungen dürfen nicht länger als nötig brach liegen, erst recht nicht, wenn die meisten im gleichen Viertel liegen. Hier muss er der Regierung und dem Parlament Vorschläge liefern und ein System ausarbeiten, mit dem die Hauseigentümer unterstützt werden.“

Neben finanziellen Maßnahmen kann sich die Ecolo-Fraktion auch weitere Unterstützungen vorstellen, die über den finanziellen Aspekt hinausgehen. Dazu will Ecolo den Minister auch in der Plenarsitzung von diesem Montag, 20. September, befragen.

8 Antworten auf “Ecolo-Fraktion: Opfer der Flutkatastrophe nicht im Stich lassen – „Minister Antoniadis steht in der Verantwortung“”

  1. Die Ecolo’s können ja mal bei Minister Henry und seiner Parteifreundin Claudia „Der Henry ist ein Guter“ Niessen interpellieren.
    Eupen geht unter, aber doch noch immer schön den Parteisoldaten spielen.
    Börksssss !!!!

  2. Guten Morgen

    Ecolo kommt aus den Semesterferien oder von einer Klimademo in Australien zurück und entdeckt die Überschwemmungskatastrophe in Eupen … jetzt aber schnell noch wat Sprüche und Forderungen raushauen. Hallo wach ?

  3. B. Alter

    Der erste Ansprechpartner für die Bürger ist die Stadt. An der Spitze der Stadt steht eine Bürgermeisterin. Die Bürgermeisterin gehört zu Ecolo. Ecolo beschwert sich jetzt im Parlament darüber, dass den Bürgern nicht richtig geholfen wird !?!?

      • Ach Göttchen

        Wenn die super Ökotante aus dem Rathaus nicht Stadtarbeiter nach Hause geschickt und die Hilfe der Armee für nicht so nötig gehalten, Flutopfern was von Mülltrennung verzapft und der « Ist ja halb leer gewesen… » Top-Ecolo-Minister Henry nicht alle Schleusen lustig aufgedreht hätte, nachdem die wallonische Wasser Gesellschaft jahrelang Schlendrian hat walten lassen, dann wär dieser « Wir kommen mal wieder zur Front wenn der Krieg vorbei ist… »-Appell von Grün-DG nicht ganz so notwendig… manchmal lieber mal die … halten kann auch gut sein.

      • Die Verantwortlichen sitzen in Namür was die Katastrophe an sich betrifft => ECOLO-Minister Henry.
        Danach in Eupen war u.a. verantwortlich: Bürgermeisterin Claudia Niessen (Ecolo).
        Von welchem anderen Niveau sprechen Sie denn ? Der Föderalstaat ? Die Provinz ?
        Ich glaube sehr wohl das in Eupen 2 Ecolo-Politiker die Katastrophe mit zu verantworten haben:
        – Henry was die Katastrophe betrifft
        – Niessen, dass die Hilfe / der Wiederaufbau zu weiteren Katastrophen worden

      • B. Alter

        @Ach B.Alter: Lesen Sie bitte nochmal meinen Beitrag und sagen Sie mir, wie oft Sie das Wort Kompetenzen gefunden haben. Na?

        Ich sprach vom Ansprechpartner für die Bürger, und das ist erstmal Stadt.

        Die Stadt in Person von Claudia Niessen hatte beispielswiese die glorreiche Idee, mal prophylaktisch die halbe Unterstadt für unbewohnbar und unbetretbar zu erklären und von den Bürgern zu verlangen, dass sie einen Bericht eines Statikers vorlegen um ihr eigenes Haus wieder betreten zu dürfen. Und jetzt geht ein Freddy Mockel hin und verlangt vom Minister für Wohnungsbau in der DG, dringend aktiv zu werden, damit hunderte Wohnungen nicht länger als nötig brach liegen.

        Die Stadt hat es auch nicht auf die Reihe bekommen, das Langestal innerhalb der ersten 6 Wochen für LKW (Feuerwehr) erreichbar zu machen. Nach 6 Wochen startet man einen Reparaturversuch, hat aber auch schon einen Plan B: eine Behelfsbrücke. Angebliche Aussage von Claudia Niessen, als die Armee in den Tagen nach der Flut vorgeschlagen hat provisorische Brücken zu bauen: „kein Militär in meiner Stadt“. Und jetzt denkt ein Freddy Mockel, der Minister Antonios Antoniadis steht besonders in der Pflicht, weil es wichtig ist, den Menschen eine Zusage zu geben, dass sie nicht alleine gelassen werden.

        Die Liste lässt sich fortführen.

        Sie können mich gerne Eignungsteste machen lassen so viel Sie wollen. Ich wette, dass ich Sie bei den meisten davon locker in die Tasche stecke. Dann sollten aber vielleicht auch manche Amtsträger ihre Eignung für die ihnen übertragenen Kompetenzen beweisen. Selbst nichts auf die Reihe kriegen und dann dem Minister aufzählen worum er sich zu kümmern habe ist einfach.

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