Notizen

Licht aus – Solidarität an: „Earth Hour“ trotz Coronavirus-Pandemie

Das Atomium am 20. März 2016 vor 20.30 Uhr und während der "Earth Hour". Foto: Belga

Weltweit gehen an diesem Samstag wieder die Lichter an berühmten Bauwerken und in Millionen Wohnungen aus. Die „Earth Hour“ ist zu einer erfolgreichen Aktion für den Umwelt- und Klimaschutz geworden. Millionen Menschen machen mit.

Bei der 2007 gestarteten Aktion „Earth Hour“ (Stunde der Erde) setzen Menschen jeweils um 20.30 Uhr an ihren Standorten durch das Ausschalten der Lichter für eine Stunde ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz. Das sei auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie möglich, so der Initiator, die Umweltstiftung WWF.

„Licht aus, Solidarität an“, verlangt die Stiftung. In Belgien dürften wieder am Brüsseler Atomium, in Deutschland am Kölner Dom und am Brandenburger Tor in Berlin die Lichter ausgehen.

Um die Ausgangsbeschränkungen einzuhalten, schlägt der WWF Aktionen zu Hause vor, etwa Spiele bei Kerzenschein oder das Hochladen besonderer Selfies in sozialen Medien. (dpa)

8 Antworten auf “Licht aus – Solidarität an: „Earth Hour“ trotz Coronavirus-Pandemie”

  1. Wer jetzt noch nicht verstanden hat wie überlebenswichtig eine stabile Stromversorgung ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Was kommt als nächstes? Beatmungsgeräte aus, für eine Stunde, als starkes Zeichen für mehr „Klimaschutz“….

  2. Walter Keutgen

    Dax, und, ja, die Stromproduktion muss dem folgen: eine Stunde, aber nur eine Stunde, herunterfahren. Wie wäre es, wenn man die, die dazu aufrufen oder das befolgen, bestrafen würde, wie die, die sich nicht an die Corona-Regeln halten?

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